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Mit Pauken und Trompeten

Linden | Ein Weihnachtserlebnis der besonderen Art wurde Kindern in und um Lich mit einem Weihnachtsoratorium für Kinder geboten. Mit Pauken und Trompeten beginnt das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach. Er hat darin die Weihnachtsgeschichte musikalisch umgesetzt. Die fasziniert in diesen Tagen nicht nur große sondern auch kleine Leute. So gesehen ist es ein naheliegender Gedanke, dieses herausragende Musikwerk Kindern zu vermitteln. Wie das Konzept des Musikers Michael Gusenbauer am vergangenen Sonntag in der gutbesuchten Marienstiftskirche umgesetzt wurde, war ein besonderes Erlebnis in der Region für Jung und Alt.
Kaum hat das Kammerorchester Bad Nauheim die ersten Takte angestimmt, da bringt ein sichtlich verwirrter alter Mann mit Hut die Musiker zum schweigen. Aus Österreich sei er gekommen, um von der Geschichte um die Geburt des Christuskindes zu erzählen und zu berichten, wie der Komponist Johann Sebastian Bach dies auf musikalischem Wege getan hat. Und tatsächlich, ein Paukenschlag versetzt Kindern und Erwachsenen einen Schrecken, wie ihn die Hirten auf dem Feld beim Erscheinen des Engels empfunden
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haben müssen. Da ist auch schon das Flirren der Engelsflügel zu hören und die Kinderaugen richten sich nach oben, um sie zu erspähen. Stattdessen gibt die Sopranistin Annette Postel einen Eindruck davon, wie Bach sich den Gesang der Engel vorstellte und das Publikum bekommt eine Gänsehaut, ob dieser himmlischen Töne. Gemeinsam mit den Kindern sucht der Erzähler Harald Pfeiffer nun ein wahrhaft königliches Instrument, um die Geburt „des Höchsten Sohnes“, wie es Bach formulierte, klingend erlebbar zu machen. Geige, Flöte, Bratsche, Chello, Chembalo und Bass müssen hören lassen, ob sie königliche Ehrfurcht zu verbreiten vermögen. Doch, das eine zu tief, das andere zu sanft, sind es schließlich die Trompeten, die auch die Kinder ehrfürchtig verstummen lassen.
„Jauchzet frohlocket, auf preiset die Tage“ das ist die Botschaft Bachs, die Chor, Orchester und Solisten Kindern und Erwachsenen in der Licher Kirche hör- und spürbar vermittelten. Gänsehauttauglich!

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von:  Doris Wirkner

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