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Naturschutz& Landwirtschaft& Jagd . Exkursion In Wetzlar Dutenhofen

Lich | Biologische Vielfalt und Natur erleben - das ist Programm bei den Naturschutz-Erlebnistagen vom 3. bis 11. Mai 2014.
Die „Hessischen Naturschutz-Erlebnistage“ bieten Naturfreunden die Möglichkeit, die ganze Faszination der Natur kennen zu lernen, den Geheimnissen der Tiere und Pflanzen in Wald und Flur auf die Spur zu kommen und ökologische Zusammenhänge näher zu erkunden.
Die „Naturschutz-Erlebnistage“ werden bundesweit von den staatlichen Natur- und Umweltakademien initiiert und mit Partnern vor Ort durchgeführt. Am 10.05 lädt Birgit Ungar, SCIVIAS Agrarberatung und -bildung in die Lahnaue ein . Bei dem Erforschen wichtiger Grünlandpflanzen werden Zusammenhänge zwischen NATURSCHUTZ, JAGD & LANDWIRTSCHAFT aufgezeigt. Diese drei Gebiete treffen oft aufeinander und können voneinander Lernen. Mit dem Schwerpunkt Wiesen werden wir vieles sehen, was für die meisten NUR GRAS ist. Mehr als 2000 Pflanzenarten kommen auf Grünländern vor. Dies entspricht 52% des Artbestandes der heimischen Gefäß- und Blütenpflanzen. Trotzdem sind unsere Wiesen und Weiden oft vielfältig bedroht. An einer Lahnschleife mit Röhrichten, Hochstaudenfluren, Auenwald und landwirtschaftlich genutzten Wiesen und einer reichen Vogelwelt finden auch die Wildtiere Rückzugsgebiete und Neophyten Einzugsgebiete. Mit dem Schwerpunkt Grünlandpflanzen wird Birgit Ungar von 16:00 bis 17:30 Zusam menhänge zwischen landwirtschaftlichen Nutzungsformen, Naturschutz und Lebens­raum für Wild und Bienen erläutern
Anmeldung und Info bei: Birgit Ungar, Dipl.- Ing.agr. . Mail:kontakt @agrarberatung-ungar.de oder T: 06004-694513 bzw. www.agrarberatung-ungar.de

 
 

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Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.289
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 10.05.2014 um 08:44 Uhr
Inhaltliche finde ich das ganz toll. Wir ("mein" Verein) haben ab dem Treffpunkt (Bahnhof Dudenhofen) vor ein paar Wochen das in der Nähe brütende Strochenpaar "besucht" (da gibt es ein Beobachtungspunkt in ausreichender Entfernung.

Was mir überhaupt nicht gefällt ist, dass dafür Geld bezahlt werden soll (laut Homepage volle zehn Euro!!??). Da versucht jemand offensichtlich mit dem erfreulich in den letzten Jahren gewachsenen Naturbewusstsein Geld zu machen.

Muss doch nicht sein, letzten Sonntag war ich auf der kostenfreie Wanderung der Stadt Giessen zum Naturschutz-Erlebnistag bei den "3 Teichen" in Wieseck. Warum geht es da und in der Lahnau nicht?
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Birgit Ungar aus Lich schrieb am 10.05.2014 um 11:01 Uhr
Das kann ich Ihnen sagen. Viele Angebote sind ehrenamtlich oder Hobby ODER von Institutionen, Kulturämtern... finanziell unterstützt. So auch Ihre kostenfreie von der Stadt Gießen .Ich bin Freiberufler, habe 30 jahre Wissen gesammelt, Zeit investiert und und und. Als Freiberufler tragen Sie alle Kosten, Versicherungen ... selbst und können Ihr Wissen nicht gänzlich umsonst weiter geben. Das tue ich schon in vielen Bereichen. Leite 2 Vereine und bin in mehreren Mitglied, wo ich gerne kostenfrei helfe. Aber von irgendwas muss man auch ab und zu leben. Weiterhin wurde gerade gestern in einem Treffen von Akteuren festgestellt, dass für gut fundierte Angebote mit gewisser Qualität auch langsam andere Preise angebracht seien, da das meist ältere Ehrenamt nicht mehr lange verfügbar ist. Ich hoffe ich konnte Ihnen etwas Einblick geben.
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Birgit Ungar aus Lich schrieb am 10.05.2014 um 11:31 Uhr
Das kann ich Ihnen sagen. Viele Angebote sind ehrenamtlich oder Hobby ODER von Institutionen, Kulturämtern... finanziell unterstützt. So auch Ihre kostenfreie von der Stadt Gießen .Ich bin Freiberufler, habe 30 jahre Wissen gesammelt, Zeit investiert und und und. Als Freiberufler tragen Sie alle Kosten, Versicherungen ... selbst und können Ihr Wissen nicht gänzlich umsonst weiter geben. Das tue ich schon in vielen Bereichen. Leite 2 Vereine und bin in mehreren Mitglied, wo ich gerne kostenfrei helfe. Aber von irgendwas muss man auch ab und zu leben. Und ich kann Ihnen sagen, selbst wenn ein paar Leute kommen deckt das nicht mal die Kosten für Plakat erstellen, Pressemitteilungen erstellen und veröffentlichen, Exkursion vorbereiten, Fahrtkosten... Weiterhin wurde gerade gestern in einem Treffen von Akteuren festgestellt, dass für gut fundierte Angebote mit gewisser Qualität auch langsam andere Preise angebracht seien, da das meist ältere Ehrenamt nicht mehr lange verfügbar ist. Ich hoffe ich konnte Ihnen etwas Einblick geben.
Martin Wagner
2.289
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 10.05.2014 um 13:11 Uhr
Danke Frau Ungar für ihre ausführliche Reaktion.

Inhaltlich bin ich überhaupt nicht ihrer Meinung. 30 Jahre Wissen gesammelt, dann sind sie ja nicht mehr "ganz jung". Wenn sie ihr Wissen nicht bei einem Arbeitgeber verkaufen können, warum gehen sie dann nicht wie Hunderttausende von Mitbürgern zum Arbeitsamt? Von dem Geld lässt sich wahrlich nicht besonders gut leben, aber hungern und frieren muss kein Mitbürger.

So wie sie es schreiben wird doch in absehbarer Zeit durch das sich in immer mehr Lebensbereichen modern gewordene sich "selbständig machen" für die Allgemeinheit Probleme sich entwickeln. Auf Dauer werden doch die Fachleute, welche ihr Wissen kostenfrei den Mitbürgern geben immer weniger. Denn diese sagen sich doch: Bin ich blöd! Die oder derjenige (den ich kenne) macht Nichts anderes als ich und der bekommt dafür Kohle! Warum soll gerade ich ein kostenfreies Angebot für die Bevölkerung machen?

Und dann gibt es irgendwann keine kostenfreie Naturkundliche Wanderungen mehr, denn die Kommunen sind doch durchwegs Pleite, sprich von da gibt es kein Cent.

Auch ich bin "ehrenamtlich unterwegs" halte mich durchaus für kompetent "mitzuschwätzen".

Aber vielleicht bin ich irgendwie "von gestern" und sollte wie sie versuchen ein paar Euros rauszuschlagen.
111
Birgit Ungar aus Lich schrieb am 16.05.2014 um 11:35 Uhr
Ich bin inhaltlich auch nicht Ihrer Meinung und finde es ..., wenn Sie einem Menschen u/O Personen die nicht mehr ganz so jung sind, es nicht ohne Kommentar zu Selbstständigkeit und ohne Kenntnis von deren Lebenswegen- und Umständen, frei lassen wollen ob Sie sich einem Arbeitgeber suchen, sich selbstständig machen oder sich nach Ihrem Ratschlag arbeitslos melden. Gott sei Dank, wollte ich das nie und mußte nicht auf diesem Wege die Gesellschaft beanspruchen. Ich bin halt einfach gewohnt zu arbeiten. Aber wenn ich Ihrem Rat mit der Arbeitslosigkeit folge leisten würde, könnte ich in meiner so gewonnenen Freizeit der Bevölkerung kostenlose Führungen anbieten, da sie mich ja dann auf anderen Wegen finanziert. So ist Ihr Rat vielleicht gut? Jedenfalls sparen die meisten Menschen woanders nicht gerade an 10 €. Somit möchte ich gerne die Diskussion beenden, da wir glaube ich andere Sichtweisen und Lebenswelten haben. Danke für den Kommentar.
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Birgit Ungar aus Lich schrieb am 16.05.2014 um 11:36 Uhr
Ich bin inhaltlich auch nicht Ihrer Meinung und finde es ..., wenn Sie einem Menschen u/O Personen die nicht mehr ganz so jung sind, es nicht ohne Kommentar zu Selbstständigkeit und ohne Kenntnis von deren Lebenswegen- und Umständen, frei lassen wollen ob Sie sich einem Arbeitgeber suchen, sich selbstständig machen oder sich nach Ihrem Ratschlag arbeitslos melden. Gott sei Dank, wollte ich das nie und mußte nicht auf diesem Wege die Gesellschaft beanspruchen. Ich bin halt einfach gewohnt zu arbeiten-und dies in verschiedenen Formen. Aber wenn ich Ihrem Rat mit der Arbeitslosigkeit folge leisten würde, könnte ich in meiner so gewonnenen Freizeit der Bevölkerung kostenlose Führungen anbieten, da sie mich ja dann auf anderen Wegen finanziert. So ist Ihr Rat vielleicht doch gut? Jedenfalls sparen die meisten Menschen woanders nicht gerade an 10 €. Somit möchte ich gerne die Diskussion beenden, da wir glaube ich andere Sichtweisen und Lebenswelten haben. Danke für den Kommentar.
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