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Diskussionsabend mit Bürgermeisterkandidat Hans Noormann in Dornholzhausen - "Es liegt mir am Herzen, jeden Bürger an der Gesellschaft teilhaben zu lassen!"

vo. li.: Organisatorinen Renate Gath  und Heidi Matausch, Bürgermeisterkandidat Hans Noormann
vo. li.: Organisatorinen Renate Gath und Heidi Matausch, Bürgermeisterkandidat Hans Noormann
Langgöns | Hans Noormann lud Dornholzhäuser zur Diskussion

Zu einer Diskussion in das Bürgerhaus des Langgönser Ortsteil Dornholzhausen lud Hans Noormann, Bürgermeisterkandidat von CDU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen ein. Ganz oben auf der Agenda der interessierten Bürgerinnen und Bürger standen Familien- und Sozialpolitik sowie die kürzlich neugestaltete und grundsanierte Dorfstraße. Diese werfe im Ort hohe Wogen. Fahrzeuge würden oft zu schnell fahren und deren Lenker sich im Übrigen wenig rücksichtsvoll verhalten.

Zu Beginn stellte sich Noormann vor, erläuterte seine Ziele und unterstrich seine Kompetenz für das Amt des Bürgermeisters. Zur Zeit bekomme er viele positive Meldungen aus der Bevölkerung. „Ich rechne mir daher gute Chancen aus“ besonders, wenn er auch Stimmen traditioneller SPD-Wähler erhalte. Dies traue er sich zu, er sei von seiner Persönlichkeit her von allen demokratischen Parteien wählbar. Durch seinen Beruf als Förderschullehrer in integrativen Klassen und seine über viele Jahre erworbenen Erfahrungen auf kommunalpolitischer Ebene sei er für das Bürgermeisteramt gut vorbereitet. „Es liegt es mir am Herzen, jeden Bürger an der Gesellschaft teilhaben zu lassen“. Elementar sei für ihn sind Offenheit, Transparenz und die Einbeziehung möglichst vieler Menschen in die Entscheidungsprozesse.

Als „schwieriges Thema“ sprachen die Teilnehmer die Querelen um die Kindertagesstätte vor Ort und der Umgang der Verwaltung in dieser Angelegenheit an. Leider habe Bürgermeister Röhrig als oberster Dienstherr völlig unzureichend und viel zu spät reagiert, sodass dieses Thema und seine Problemlösung nach eineinhalb Jahren immer noch offen seien.

Beklagt wurde weiterhin, dass alle Kindergärten der Gemeinde während der Sommerferien schließen. Es müsse doch möglich sein, dass wenigstens eine zentral gelegene Kita geöffnet bliebe, war die einhellige Meinung der Runde. Hans Noormann verwies in diesem Zusammenhang auch auf die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements. Er könne sich gut vorstellen, dass freiwillige Helferinnen und Helfer (auch im Rentenalter) bei einem Engpass die Eltern unterstützen könnten. Weiterhin verwies er auf seine Anregung, alle Langgönser Kita´s zukünftig und unter Einbeziehung der Erzieherinnen und Eltern als Familienzentren zu entwickeln. „Es kommen nicht nur Kinder zu uns, sondern Familien“, unterstrich Noormann die Bedeutung seines Vorschlags.

Ein weiteres Thema war die Notwendigkeit, dass die Ortsteile stärker zusammenwachsen. Ich glaube, dass hier noch viel verbessert werden kann. „Die Ortsteile brauchen das Gefühl der Gleichbehandlung und Gleichwertigkeit“.

Auch Baugebiet müssten behutsam entwickelt werden. Dies muss zur Situation der Innerortslage passen und darf Leerstände nicht noch fördern“. Darüber hinaus dürften Natur- und Landschaftsschutzbelange nicht außen vor gelassen werden.

Im Weiteren des Abends ging Noormann auf die neue Verkehrssituation in der Dorfstraße ein. Der barrierefreie Ausbau darf nicht zu Lasten der Fussgängerinnen und Fußgänger gehen. Möglicherweise müssen wir auch noch einmal Veränderungen vornehmen, um den Autofahrern die Illusion der freien Durchfahrt auch bei Begegnungsverkehr zu nehmen. Ein Umdenken der Autofahrer sei natürlich die beste Lösung. Weiterhin wurde auch wieder die Verkehrsführung in der Wickengartenstraße bemängelt, die Einbahnstraßenregelung in der jetzigen Form sei nicht erwünscht.
Auch die begrenzten Öffnungszeiten der Seniorenwerkstatt in der Kerngemeinde, die auf Antrag der Koalition aus CDU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen auf den Weg gebracht wurde, wurden angesprochen. Kritisiert wurde in diesem Zusammenhang das unzureichende Angebot. Noormann verwies darauf, dass man hier erst der Anfang sei und gute Ideen zu einer Ausweitung des Angebots führen können. Dazu sei aber Initiative gefragt. Er empfahl, sich an die zuständige Mitarbeiterin in der Gemeindeverwaltung, Anja Asmussen, zu wenden. Diese mache eine hervorragende Arbeit und könne hier wichtige Anregungen geben. Auch der Seniorenbeirat unter Leitung von Ulrich Theiss sei hier ein wichtiger Ansprechpartner.

Zum Schluss beantwortete Hans Noormann. die Frage, warum er sich das „antue“, für das Bürgermeisteramt zu kandidieren: „ Ich will die Menschen begeistern und etwas bewegen. Ich habe dazu die Energie und die Geduld. Ich kann und muss es ja nicht alleine machen, viele sind da, die mich unterstützen wollen!“

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von:  Barbara Fandré

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Barbara Fandré
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