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Genehmigt: Dorfladen in Villingen wird Realität

Bürgermeister Rainer Wengorsch (2.v.l.) erhält den Zuwendungsbescheid von Margot Schäfer vom Lahn-Dill-Kreis. Mit dabei sind Sebastian Grimm vom Regionalmanagement und Christel Gondrum vom Verein „Region Gießener Land“.
Bürgermeister Rainer Wengorsch (2.v.l.) erhält den Zuwendungsbescheid von Margot Schäfer vom Lahn-Dill-Kreis. Mit dabei sind Sebastian Grimm vom Regionalmanagement und Christel Gondrum vom Verein „Region Gießener Land“.
Hungen | Einkaufen vor Ort ist heute für viele Menschen nicht mehr selbstverständlich. Wohnungsmangel und die älter werdende Gesellschaft verstärken das Problem der Nahversorgung. In vielen Dörfern ist der Lebensmittelmarkt für den täglichen Einkauf mehrere Kilometer entfernt. Allen voran für ältere Menschen ist das eine schier unüberwindbare Hürde im Alltag. Hungen geht beim Thema Nahversorgung einen alternativen Weg. Bereits vor etwa einem Jahr wurde von der Stadt die Planung eines Dorfladens für den Stadtteil Villingen initiiert. „Wir verzichten bewusst auf einen Supermarkt außerhalb der Dorfgrenzen, sondern wollen den Menschen eine Einkaufsmöglichkeit um die Ecke bieten“, so Bürgermeister Rainer Wengorsch. Am vergangenen Freitag, 16. November, wurde der zwingend benötigte Zuwendungsbescheid in Höhe von 150000 Euro durch die Abteilung für den ländlichen Raum des Lahn-Dill-Kreises und den Verein Region Gießener Land an die Stadt Hungen übergeben. Damit sei die Finanzierung des Ladens geklärt, die Bauarbeiten in Villingen könnten sofort beginnen, freute sich der Stadtherr bei der feierlichen Übergabe. Margot Schäfer, Leiterin
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der Abteilung für den ländlichen Raum, erläutert das Ziel der Förderung: „Das Konzept des Dorfladens ist überzeugend, da es neben der Nahversorgung auch einen Treffpunkt für die Bevölkerung Villingens darstellt: Aller Voraussicht nach wird der Dorfladen eine Bäckerei und ein Café beherbergen – ein Konzept das den rund 1 500 Einwohnern zugute kommt. Bürgermeister Wengorsch berichtet von einer positiver Rückmeldung aus der Bevölkerung. Er ist davon überzeugt, dass sich die Gesamtkosten des Dorfladens in Höhe von 400000 Euro gut angelegt seien und den Standort stärken würden. Die genehmigte Zuwendung deckt die Kosten der Baukonstruktion, der technischen Anlagen und einen Teil der Architektenleistung ab. Die Inneneinrichtung des Ladens wird von den Betreibern, der Handelskette „Tegut“ und der Gemeinnützigen Schottener Reha Einrichtungen, bezahlt. Den Rest der Kosten, 150000 Euro, übernimmt die Stadt. Die Eröffnung des Dorfladens ist für den Herbst 2013 geplant.

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