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Sortiertag bei GAiN am Samstag, den 01. August - Mitmachhilfswerk lädt zum Helfen mit Herz und Hand ein

Sortieraktion im Hilfsgüterlager von GAiN
Sortieraktion im Hilfsgüterlager von GAiN
Gießen | Global Aid Network (GAiN) gGmbH bietet nach der Zwangspause durch den Lockdown seit Anfang Juni wieder Sortieraktionen für freiwillige Helfer an. Die Mitarbeiter sind begeistert, dass die strengen coronabedingten Auflagen für die Ehrenamtlichen kein Hindernis sind, um wieder mit vollem Einsatz durchzustarten. Das zeigten auch die sogenannten Ferientage – Sortieraktionen in den Sommerferien für die ganze Familie. Weil diese Einsätze so begehrt waren, bietet GAiN am Samstag, den 01.08., von 11:00 bis 15:00 Uhr eine erneute Sortieraktion im Hilfsgüterlager in der Siemensstraße 13 im Gießener Industriegebiet Schiffenberger Tal an.

„Mir gefällt es hier sehr gut, weil mich die Arbeit von GAiN bereichert und ich Sinnvolles tun kann. Ich bin froh, dass ich diese Arbeit gesundheitlich noch machen kann“, sagt die über 80-jährige Ella, die mit 18 Jahren am längsten ehrenamtlichen Dienst tut. Zu den Ferientagen im Juli – Sortieraktionen für Jung und Alt - meldeten sich über 60 Interessierte an. Ein
Viertel davon waren neue Gesichter, was die Koordinatoren dieser Einsätze von GAiN besonders gefreut hat. Deshalb
entstand die Idee, die hessischen Sommerferien dazu zu nutzen, um einen weiteren Tag für eine Sortieraktion anzu-bieten. Damit auch Berufstätige teilnehmen können, wurde für diese Aktion Samstag, der 01.08., ausgewählt. Im Zeitraum 11:00 - 15:00 Uhr werden Sachspenden, unter anderem Kleidung und Schulranzen, sortiert und gepackt. Die Teilnehmer schauen hinter die Kulissen eines Hilfswerkes und packen selbst mit an. GAiN-Mitarbeiter stehen für Fragen zum weiteren Weg der Hilfsgüter oder rund um Logistik Rede und Antwort. Für
gute Stimmung, Getränke und Pausensnacks ist gesorgt.

Aufgrund der Hygieneauflagen ist eine Anmeldung für die-sen Einsatz erforderlich. Dafür kann Ehrenamtsbetreuerin Silvia Huth unter der Rufnummer 0641-97518-57 bzw. der Emailadresse Silvia.Huth@gain-germany.org kontaktiert werden.

GAiN ist eine humanitäre Hilfsorganisation mit Sitz in Gie-ßen, die weltweit in über 50 Ländern Katastrophenhilfe, langfristige Nothilfe und Hilfe zur Selbsthilfe leistet. Das Hilfswerk trägt dazu bei, dass die Ärmsten und Benachteiligten der Welt, die sich nicht selbst helfen können, eine neue Perspektive für ihr Leben und Hoffnung für ihre Zukunft gewinnen. Weitere Infos unter www.gain-germany.org.

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Kommentare zum Beitrag

Martin Wagner
2.705
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 24.07.2020 um 09:12 Uhr
Zusatzinformation für Menschen, welche noch nicht solange in Giessen leben.

GAIN firmiert rechtlich gesehen als "gGmbH", das heißt übersetzt gemeinnützige GmbH.

Das klingt harmlos und unabhängig.

In Wirklichkeit ist diese Organisation fest in der Hand von Hardcore-Christen der Richtung Evangelikale. Das sind in meinen Augen nicht (nur) besonders bibeltreue Leute, sondern eine Gruppierung der kirchlichen Fundamentalisten (wohl eher evangelisch), welche bis an den Rand des BRD-Rechtsspektrums reicht.

Diese Leutchen haben sich in Giessen mit Unterstützung örtlicher Kapitalisten in einem ganzen Viertel zwischen dem Unteren Rain - Heegstrauchweg - Schiffenberger Str. - Rathenaustr. breit gemacht. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit hier ein paar Organisationen / Einrichtungen dieser in meinen Augen "unter falscher Flaage Segelnden" (vordergründig geht es um Religion und Humanität und hintergründig geht es um ein konservatives bis reaktionäres Gesellschafts- und Familienbild): Gain (2x) - Freie Ev. Gemeinde / August - Francke - Schule / Freie Ev. Hochschule.

Ich finde helfen ist immer gut. Für Fortschrittliche und Linke gibt es aber andere organsisationen; auch in diesem Bereich.
Anne-Katrin Loßnitzer
368
Anne-Katrin Loßnitzer aus Gießen schrieb am 24.07.2020 um 13:53 Uhr
Weitere Zusatzinformation für die neuen Giessener: Wir freuen uns sehr, wenn Sie am genannten Termin dabei sind und sich selbst ein Bild von unserer Arbeit machen. Das ist auch über unsere Homepage möglich: www.gain-germany.org.

Anne-Katrin Loßnitzer von GAiN
Martin Wagner
2.705
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 26.07.2020 um 12:41 Uhr
Danke Frau Loßnitzer für Ihren guten Tipp.

Was finde ich dort unter "Impressum"?

(.......) "Wir versichern, dass wir den Spendenbetrag nur satzungsgemäß verwenden. Wir haben uns verpflichtet, die vom Deutsche Evangelische Allianz e.V. empfohlenen „Grundsätze für die Verwendung von Spendenmitteln“ einzuhalten. Diese sind auf der Internetseite www.ead.de bzw. über diesen Link elektronisch abrufbar. (......)"

Aha; also im Kleingedruckten steht, dass die Evangelische Allianz e.V. hinter GAin steckt!

Dazu ein Zitat:

https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Evangelische_Allianz

Die Deutsche Evangelische Allianz (DEA), Selbstbezeichnung auch Die Evangelische Allianz in Deutschland (EAD), ist ein eingetragener Verein, dem etwa 60 Mitglieder angehören und dem sich ein evangelikales Netzwerk von evangelisch-reformatorisch gesinnten Christen aus verschiedenen Kirchen und Gemeinschaften ideell zugehörig fühlt. Die DEA ist Mitglied der Weltweiten Evangelischen Allianz. Die theologische Basis der Allianz ist nach ihrem Selbstverständnis die schriftgemäße Interpretation der historischen reformatorischen Bekenntnisse. Regelmäßiges Publikationsorgan ist das Quartalsmagazin „EiNS“.

Zum Netzwerk der Evangelischen Allianz gehören ca. 1000 örtliche Allianzkreise, in denen sich Christen aus verschiedenen lokalen Gemeinden und Organisationen, aus Landes- und Freikirchen und christlichen Gruppen und Werken treffen, um gemeinsam die Ziele der Evangelischen Allianz zu fördern. Rechtlich ist die Allianz als eingetragener Verein organisiert, dessen Mitglieder als „Hauptvorstand“ der Deutschen Evangelischen Allianz bezeichnet werden.
Arbeitsfelder sind diakonische, pädagogische, publizistische und missionarische Tätigkeiten in mehr als 230 Einrichtungen." (....)

((selbe Quelle))

(......) "Die theologische Basis der Allianz betont:

die Allmacht, Gnade, Schöpfung, Offenbarung, Erlösung, Endgericht und Vollendung durch den biblisch bezeugten Gott
die göttliche Inspiration der Heiligen Schrift und ihre völlige Zuverlässigkeit und höchste Autorität in allen Fragen des Glaubens und der Lebensführung
die Erlösungsbedürftigkeit, das heißt völlige Sündhaftigkeit und Schuld der Menschen, die ihn Gottes Zorn und Verdammnis aussetzen
Erlösung des Menschen allein durch Gottes Gnade aufgrund des Opfertodes Jesu
Bekehrung und Wiedergeburt des Menschen durch den Heiligen Geist
das Priestertum aller Gläubigen, das zur Verkündigung des Evangeliums verpflichtet
die sichtbare Wiederkunft Jesu Christi, leibliche Auferstehung der Toten zu Gericht und ewigem Leben der Erlösten" (........)

Natürlich, Frau Loßnitz, steht es Ihnen frei in diesem (um es neutral zu sagen) sehr eng gesehenen biblischen Verständnis zu verharren.

Ich erlaube mir das aber als kirchlichen Fundamentalismus zu bezeichnen.

Grenzwertig finde ich, aber dass Sie bei der Vorstellung Ihrer Organisation diesen Hindergrund nicht mit einer Silbe erwähnen und unter der folgenden Flagge fahren:

(.......) "GAiN ist eine humanitäre Hilfsorganisation mit Sitz in Gie-ßen, die weltweit in über 50 Ländern Katastrophenhilfe, langfristige Nothilfe und Hilfe zur Selbsthilfe leistet. Das Hilfswerk trägt dazu bei, dass die Ärmsten und Benachteiligten der Welt, die sich nicht selbst helfen können, eine neue Perspektive für ihr Leben und Hoffnung für ihre Zukunft gewinnen." (......)

Wer sich als Neuling in Giessen nicht auskennt und nicht streng bibeltreu ist, denkt eine gute Sache, da kann ich einmal vorbei schauen. Mit anderen Worten, sie oder er wird sich ärgern, wenn bei Gesprächen mit den anderen Helfern die theologische Ausrichtung klar wird. Ist sie / er Nicht-Evangelikaler, Angehöriger einer nicht-Evangelischen Religionsgemeinschaft, Fortschrittlicher, Atheist oder Linker wird er zu sich sagen: Wenn ich gewusst hätte was das für ein Verein ist, wäre ich garnicht hin gegangen.

Frau Loßnitzer, natürlich können Sie auch auf diese Art und Weise versuchen neue Evangelikale anzuwerben. Aber ich finde es besser, wenn bei Werbemassnahmen (oder sollte ich bei Ihnen eher von Missionierung sprechen?) mit "offenen Vesier" aufgetreten wird.
Hallo Lieber Leser
freut mich, dass Sie meinen Artikel lesen. Sind Sie schon Bürgerreporter der Gießener Zeitung?
Auf www.giessener-zeitung.de kann jeder aus seinem Ort berichten. Lokaler geht's nicht!

Mitmachen ist ganz einfach und alles ist kostenlos: Gleich registrieren und los geht's!

Herzlichst, Ihr(e) Anne-Katrin Loßnitzer

von:  Anne-Katrin Loßnitzer

offline
Interessensgebiet: Gießen
Anne-Katrin Loßnitzer
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