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GRÜNDUNG EINER DEUTSCH- ERITREISCHEN GESELLSCHAFT

Gießen | Etwa 20 Menschen aus vielen Teilen der BRD trafen sich Ende Oktober 2016 in Gießen, um die Gründung einer deutsch-eritreischen Gesellschaft (DEG) vorzubereiten.

Alle kennen und schätzen das Land aus eigener Anschauung, einige haben die Fortschritte Eritreas beim Aufbau über viele Jahre verfolgt, einige unterstützen das Land in Hilfsorganisationen.

Die Erfolge, die in den 25 Jahren seit dem Unabhängigkeitskrieg erzielt werden konnten, sind beachtlich für ein afrikanisches Land: über 80% der Menschen (früher 30%) haben Zugang zu sauberem Trinkwasser, Krankheiten wie Malaria und Polio sind kaum vorhanden, 99% aller Kinder werden geimpft und 80 bis 90% besuchen die Schule. Eritrea hat eine der niedrigsten AIDS-Raten in Afrika. Die Regierung investiert ihr weniges Geld in Nachhaltigkeit, Gesundheit und Bildung, im Gegensatz zu vielen anderen Nachbarländer.

Im März 2017 wurde nun der Verein notariell in das Vereinsregister im Amtsgericht Frankfurt eingetragen.
Diese Gesellschaft besteht aus einem siebenköpfigen Vorstand mit zwei Vorsitzenden und soll in Zukunft Dachverband vieler Ortsgruppen und verschiedener
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Völkerverständigung (5)Verein (360)Gesellschaft (105)Festival (80)Eritrea (29)Deutsch- Eritreische- Gesellschaft (1)DEG (2)
Vereine und Organisationen sein, die sich für Eritrea einsetzen. Sie versteht sich als Organisator, Katalysator und Kommunikator aller Aktivitäten sowie Bestrebungen, die darauf gerichtet sind, in Deutschland ein umfassendes, realitätsgetreues Bild des heutigen Eritrea, seiner Menschen, Institutionen und Vielfalt zu vermitteln. Die DEG lässt sich dabei von der grundlegenden, aus der Praxis gewonnenen Erkenntnis leiten, dass gerade der unmittelbare Kontakt und das gemeinsame Arbeiten mit Eritreern, ihren Einrichtungen oder Organisationen zu nachhaltigen positiven Effekten führen und geeignet sind, Verzerrungen, Entstellungen und Diffamierungskampagnen wirksam zu begegnen.

Die DEG bringt sich aktiv in Diskussionen ein, durch die der Dialog und Meinungsaustausch auf allen Ebenen gefördert werden kann.

Besonders Letzteres ist dringend geboten angesichts einer Diskussion in der deutschen und internationalen Öffentlichkeit, die dem Land nicht gerecht wird und oftmals von immer wieder aufs Neue wiederholten zweifelhaften Informationen dominiert wird, die von Menschen stammen, die Eritrea nie gesehen haben.

Das politische Prinzip in Eritrea heißt „Self Reliance“. Das bedeutet Besinnung auf die eigenen Kräfte. Das Land möchte
nicht von anderen Ländern oder einzelnen Konzernen abhängig werden. Das ist in der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Situation etwas Besonderes, denn das Land hat erst 25 Jahre Frieden und durch Sanktionen und das Nicht- Anerkennen der Grenze zu Äthiopien (UN) ist der Aufbau des Landes erschwert. Die Ernährungsssicherung für die Bevölkerung hat oberste Priorität. Wie sonst in keinem afrikanischen Land bleiben die Erträge zu 40-50 % im Land. (Quellenangabe Bisha) Die Menschen wollen einen eigenen Weg gehen, mit allen harten Folgen. So wird auch die klassische Entwicklungshilfe in Frage gestellt.

Dass es Eritrea geschafft hat, sich der in Afrika verbreiteten Unterdrückung und Ausbeutung durch westliche Interessen zu entziehen, dass es seine Bodenschätze nicht an westliche Konzerne billig verhökert, sondern eine kontinuierliche Politik zum Wohl der dort wohnenden Menschen betreibt, ist den Vertretern der wirtschaftlichen Interessen ein Dorn im Auge. Und schlimmer noch: Das Beispiel Eritrea könnte andere afrikanische Länder zur Nachahmung veranlassen. Daher werden auch Fakten über diese Seite der eritreischen Wirtschaftspolitik nur äußerst spärlich in deutschen Medien verbreitet (Hinweis: div. Artikel von Martin Zimmermann)


Für die deutsch-eritreische Gesellschaft wird es viel zu tun geben. Ein besonderes Augenmerk der DEG liegt darauf, durch die öffentlichkeitswirksame Bündelung, Vernetzung und Koordination der verschiedenen auf Eritrea fokussierten Tätigkeiten mehr Transparenz und damit zugleich hilfreiche Effekte für das Land und seine Bewohner zu erreichen.
Wir laden alle Interessierte herzlich ein, mit uns ins Gespräch zu kommen, uns zu schreiben, eritreische Menschen selbst zu fragen, um sich ein eigenes Bild zu machen. Dazu bietet das Festival in Gießen in jeder Hinsicht Gelegenheit. Wir heißen die Interessierten herzlich willkommen und werden mit T-Shirts der DEG sichtbar für alle vor Ort sein.

http://raimoq.com/festival-eritrea-2017-germany-giessen
www.deutsch-eritreische-Gesellschaft.de

 
 

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Kommentare zum Beitrag

Michael Beltz
6.861
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 08.07.2017 um 21:37 Uhr
Einige Interessierte waren heute da, drau0en agierte Herrn Grothes Pöbelbrigade. Siehe meinen Beicht von heute.
Martina Lennartz
4.841
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 09.07.2017 um 18:46 Uhr
Die UNESCO hat am gleichen Tag (8.7.2017) die Hauptstadt Eritreas -Asmara- als Weltkulturerbe aufgenommen.
Das war ebenso ein Grund zum Feiern.
http://www.google.de/amp/s/amp.welt.de/amp/newsticker/news1/article166439424/Unesco-nimmt-Eritreas-Hauptstadt-ins-Weltkulturerbe-auf.html
Peter Lenz
502
Peter Lenz aus Mücke schrieb am 11.07.2017 um 13:41 Uhr
Oder Gründung einer Beltz- Lennartz Gesellschaft.
Wäre doch eine perfekte Symbiose mit dem einen oder anderen Schreiberling.
Martina Lennartz
4.841
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 14.07.2017 um 11:22 Uhr
http://youtu.be/XmM63AODEWg

Hier sagt der erste Vorsitzende der DEG, Dirk Vogelsang, etwas zu der Motivation diesen Verein zu gründen.

Leider hat auf dem Festival keiner der Kritiker und auch der heimischen Presse die Gelegenheit wahrgenommen mal mit dem eritreischen Außenminister oder anderen offiziellen zu sprechen.
Peter Lenz
502
Peter Lenz aus Mücke schrieb am 14.07.2017 um 18:56 Uhr
hmmm.....

ist das dieser Dirk Vogelsang???

"Als Schüler und Student hing er dem Kommunismus an

Vogelsang ringt nicht nur mit Arbeitgebern. Er verärgerte auch die großen Gewerkschaften, vor allem ver.di. Das seien »Abnabelungsprozesse«, sagt er und begründet sie so: »Bei ver.di ist der geistige Input beziehungsweise die Kraft für solche Sparten einfach zu gering.« Er räumt ein, dass er einen Anteil an der Beerdigung der Tarifeinheit hat.

Mit Stolz in der Stimme erzählt er von den Vorwürfen, die auf ihn einprasseln, seit er Kleinstgewerkschaften wie die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF), die Pilotengewerkschaft Cockpit oder Ufo bei der Gründung unterstützt und stark gemacht hat. Teilweise hat er für sie Gehaltserhöhungen im zweistelligen Prozentbereich erstritten. Ver.di und andere haben an Verhandlungsmacht verloren. Er trage zu einer Balkanisierung der Gewerkschaftslandschaft bei, werfe man ihm vor, erzählt Vogelsang schmunzelnd. Damit kann er leben."

Interessant und dieser behauptet nichts mit Politik zu tun zu haben???
Peter Lenz
502
Peter Lenz aus Mücke schrieb am 14.07.2017 um 19:29 Uhr
Auch das ist Eritrea:

https://www.youtube.com/watch?v=Z9tMj7KLZ40

Wahrheit oder ???
Peter Lenz
502
Peter Lenz aus Mücke schrieb am 14.07.2017 um 19:59 Uhr
Martina Lennartz
4.841
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 16.07.2017 um 13:05 Uhr
Wir können uns gegenseitig Links senden.
Das ist hier nicht zielführend. Ich lade Sie ein Eritreer kennen zu lernen, die freundlich und realitätsnah berichten. Ich kann sie gerne zu einer Veranstaltung der DEG einladen. Ich fand es für mich hilfreich selbst einmal hinzufliegen; ich reise nächstes Jahr wieder hin. Vielleicht haben Sie Interesse sich selbst ein Bild zu machen? Ich kann Kontakte herstellen.
Ich empfehle andere Berichte und Kontakte zu NGOs, die seit Jahren in Eritrea arbeiten. Selbst der deutsche Botschafter Andreas Zimmer, der in Asmara ( Hauptstadt) wohnt,distanziert sich von der Hetze. Schreiben Sie ihm doch mal.
Das alles setzt voraus dass Sie ernsthaftes Interesse an dem Land haben.
Peter Lenz
502
Peter Lenz aus Mücke schrieb am 17.07.2017 um 13:04 Uhr
Interessanterweise haben so ziemlich alle die sich dort engagieren einen mehr oder weniger aktiven kommunistischen Background. Verwunderlich dass die Familie Beltz, Lennartz nicht anspricht oder offen darüber redet, wie so oft.
Martina Lennartz
4.841
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 17.07.2017 um 16:57 Uhr
Wenn Sie den Vorstand oder die Mitglieder kennen WÜRDEN, dann würden Sie nicht so einen Unsinn schreiben.
Sie kennen weder den Vorstand noch das Land und wollen es offensichtlich nicht ändern.
Ich verstehe nicht was sie hier mit diesen Kommentaren wollen oder bezwecken.
Peter Lenz
502
Peter Lenz aus Mücke schrieb am 18.07.2017 um 16:44 Uhr
"Terre des Femmes
:"

Zahl der Opfer von Genitalverstümmelung in Deutschland steigt
In Deutschland gibt es immer mehr Mädchen, die von Genitalverstümmelung betroffen oder bedroht sind. Sie kommen häufig aus Eritrea, Somalia und dem Irak.

aus Zeit online
Michael Beltz
6.861
Michael Beltz aus Gießen schrieb am 20.07.2017 um 08:45 Uhr
Ich habe dazu in meinem letzten Beitrag über Eritrea geschrieben.
Martina Lennartz
4.841
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 20.07.2017 um 11:14 Uhr
" Seit 2007 gibt es nun ein Gesetz, welches weibliche Genitalverstümmelung unter Strafe stellt.

Haltung und Tendenzen

Sowohl die Prävalenz- als auch die Befürwortungsrate von FGM/C ist in Eritrea seit 1995 stetig gesunken. Während 1995 noch an 95% der Mädchen und Frauen (15-49 Jahre) FGM/C praktiziert wurde, waren es 2002 noch 89% und 2010 noch 83%. Und waren es 1995 noch 57%, die sich für die Weiterführung von weiblicher Genitalverstümmelung aussprachen, sind es heute nur noch 12%. 82% der Mädchen und Frauen (15-49 Jahre) und 85% der Jungen und Männer (15-49 Jahre) sind der Meinung, FGM/C soll gestoppt werden."


Diesen Text habe ich Ihrem Linke entnommen.
Dann freuen wir uns doch gemeinsam über diese positiven Veränderungen in Eritrea
Natürlich finde auch ich Verstümmelungen ein Verbrechen an den schutzlosen Kindern, weshalb ich mich für diese Information aus Ihrem Link freue. Herzlichen Dank.
Martina Lennartz
4.841
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 20.07.2017 um 11:15 Uhr
Betrifft Eritrea:

" Seit 2007 gibt es nun ein Gesetz, welches weibliche Genitalverstümmelung unter Strafe stellt.

Haltung und Tendenzen

Sowohl die Prävalenz- als auch die Befürwortungsrate von FGM/C ist in Eritrea seit 1995 stetig gesunken. Während 1995 noch an 95% der Mädchen und Frauen (15-49 Jahre) FGM/C praktiziert wurde, waren es 2002 noch 89% und 2010 noch 83%. Und waren es 1995 noch 57%, die sich für die Weiterführung von weiblicher Genitalverstümmelung aussprachen, sind es heute nur noch 12%. 82% der Mädchen und Frauen (15-49 Jahre) und 85% der Jungen und Männer (15-49 Jahre) sind der Meinung, FGM/C soll gestoppt werden."


Diesen Text habe ich Ihrem Link entnommen.
Dann freuen wir uns doch gemeinsam über diese positiven Veränderungen in Eritrea
Natürlich finde auch ich Verstümmelungen ein Verbrechen an den schutzlosen Kindern, weshalb ich mich für diese Information aus Ihrem Link freue. Herzlichen Dank.
Martina Lennartz
4.841
Martina Lennartz aus Gießen schrieb am 20.07.2017 um 11:25 Uhr
http://www.archemed.org/projekte/11-soziale-projekte/67-fgm-weibliche-genitalbeschneidung

Hier können Sie Ähnliches über Eritrea nachlesen.
Auch archemed freut sich über ihre Unterstützung.
Hallo Lieber Leser
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Herzlichst, Ihr(e) Martina Lennartz

von:  Martina Lennartz

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Interessensgebiet: Gießen
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