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Alexandra Plan steht ganz oben auf dem Rhönrad-Treppchen

Alexandra Plan siegt in der AK 9/10 vor Julia Butzke (TuS Nieder-Eschbach) und Vereinskameradin Calida Löwe.
Alexandra Plan siegt in der AK 9/10 vor Julia Butzke (TuS Nieder-Eschbach) und Vereinskameradin Calida Löwe.
Gießen | Am 17. September 2016 stand für die Rhönradturnerinnen des TSV Klein-Linden der letzte Einzel-Wettkampf des Jahres an: Die landesoffenen Gaumeisterschaften Oberlahn-Eder, die gleichzeitig der letzte Qualifikationswettkampf zum Deutschland-Cup sind und vom TSV Kirchhain ausgerichtet wurden.
Der TSV war mit acht Turnerinnen angereist, die in vier verschiedenen Altersklassen antraten. Die beiden Kampfrichterinnen Melanie Vogel und Viktoria Müller und Trainerin Stephanie Wink komplettierten das Team. Das neue Wettkampfsystem teilt die früheren drei Leistungsklassen 5, 6 und 7 in kleinere Altersklassen auf und bestimmt außerdem, dass bis zu Alterklasse (AK) 13/14 neben der Geradekür noch sogenannte Abzeichen in den Disziplinen Spirale und Sprung gezeigt werden müssen. So soll der Übergang zwischen Landes- und Bundesklasse erleichtert werden. Dafür fallen die Pflichtübungen weg; für ältere Turner/innen gibt es das Angebot noch eine Kür in Sprung oder Spirale zu zeigen.
In ersterem trat die älteste TSV-Turnerin, Sophie Rainer, an und erreichte 5,35 Punkte. Im Gesamt-Klassement, in dem die AK 15 bis 18 und 19+ weiblich
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zusammengelegt wurden, erreichte sie damit den vierten Platz. Jana Kachel von der TGS Bieber sicherte sich mit 7,10 Punkten den ersten Platz. In der Einzelwertung Spirale setzte sich Anne Seitz, ebenfalls aus Bieber, mit 5,90 Punkten gegen zwei Mitstreiterinnen durch.
In der AK 9/10 weiblich stellte der TSV vier von acht Teilnehmerinnen. Alexandra Plan turnte ihre Kür souverän durch und gewann mit großem Abstand (insg. 4,55 Punkte). Calida Löwe, die bei den Gaumeisterschaften des Turngau Mittelhessen gewonnen hatte, zeigte eine verbesserte Kür. Dabei reichte allerdings bei einer neuen Übung der Radschwung noch nicht, dennoch sprang sie mit 3,30 Punkten auf den dritten Platz. Lena Schwieder und Sophia Kirchner, die beide erst ein Jahr dabei sind, landeten mit jeweils drei Großabzügen auf dem siebten und achten Platz.
In der AK 11/12 weiblich zeigten zwei Klein-Lindenerinnen ihr Können. Luisa Knippel turnte ihre Kür durch und belegte mit 4,15 Punkten den 15. Rang. Auch Anna Krieger zeigte eine gute Leistung, beim letzten Teil musste Trainerin Sophie Rainer aber das Rad bremsen. Sie erhielt 3,05 Punkte und belegte den 21. Platz. Es gewann mit starken 7,75 Punkten Antonia Schweers von der TuS Nieder-Eschbach.
Vanessa Wiedenhöfer war die einzige TSV-Vertreterin bei den 13- und 14-jährigen Turnerinnen. Sie turnte ihre Kür souverän durch, aufgrund der niedrigen Schwierigkeit reichte es aber nur für den neunten Platz mit 4,05 Punkten. Lola Wama aus Bieber sicherte sich den Sieg mit 7,20 Punkten.
In der AK 15-18 weiblich stand ebenfalls eine Turnerin der TGS Bieber ganz oben auf dem Treppchen: Ina Kissner gewann mit 7,05 Punkten.
Am Ende des Wettkampftages kämpften die ältesten Turnerinnen um die Podestplätze in der AK 19+. Ganz oben stand Lara Rühling vom TSV Eintracht Stadtallendorf, die eine gewohnt konstant durchgeturnte und mit Höchstschwierigkeiten gespickte Kür zeigte. Einen Sonderapplaus gab es dann für die Wertung: 9,45 Punkte. Einen halben Punkt dahinter belegte ihre Schwester Hannah Rühling den zweiten Platz. Sophie Rainer musste zwei Stürze hinnehmen und belegte mit 5,90 Punkten den fünften Platz.
Eine Überraschung gab es dann bei der Nominierung der Deutschland-Cup-Teilnehmer/innen: Da bundesweit die Altersklassen 19-24 und 25-29 nicht, wie in Hessen, zusammengelegt werden, ergaben sich mehr Startplätze als noch im alten Wettkampfsystem. So darf auch TSV-Turnerin Sophie Rainer den Hessischen Turnverband am ersten November-Wochenende in Magdeburg vertreten.
Man merkte vielen Turner/innen noch an, dass das normale Training erst seit drei Wochen wieder normal läuft. Beim Hessischen Mannschaftslandesfinale (kurz: Hessenpokal) in Nieder-Ohmen Anfang Oktober können sich aber alle nochmal beweisen, bevor es in die Wettkampfpause geht. Alles in allem zeigten alle TSV-Turnerinnen viel Potenzial und machen Vorfreude auf das nächste Wettkampfjahr, bei dem sich die ein oder andere vielleicht auch wieder Hoffnungen auf eine Deutschland-Cup-Nominierung machen darf.

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von:  Sophie Rainer

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