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Undichter Ablass am Neuenteich, was nun? Plus eine Info für N.Back.

von Peter Baieram 03.12.2015938 mal gelesen6 Kommentare
Gießen | Am 19.11.15 hat sich das Gartenbauamt entschieden den Kleinen- Teich dieses Jahr nicht mehr zu Sanieren.
Vor dem wieder befüllen des Neue Teiches musste erst mal etwas gegen die Undichtigkeit am Hauptablass getan werden.
Da die Undichtigkeit am Ablass immer noch besteht wurde das Rohr welches das Wasser durch die Wissenschaftsachse zum Regenwasserkanal in der Ringallee befördert mit einen Ballon verschlossen.
Der Ballon wurde vor dem Ablass in das Rohr gesteckt und mit Druckluft aufgelassen so das der Ballon dicht am Rohr anliegt und das Rohr abdichtet.
Danach wurde der Zulauf im Waldbrunnenweg zum Befüllen geöffnet.

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@N.Back, so wie es aussieht gab es wohl doch eine Undichtigkeit am Ablass wie ich geschrieben hatte, auch wenn davon nichts in den Tageszeitungen geschrieben wurde.
Glaubwürdigkeit!
Ihr Kommentar am 30.10.15 um 19:53 Uhr Natürliche Sanierung vom Kleinen-Teich
„Damit sinkt Ihre Glaubwürdigkeit unter Null. Warum sollte das Gartenbauamt etwas von "Undichtigkeiten" erzählen, wenn die Entleerung des Teiches offensichtlich gezielt initiiert und ganz einfach erklärbar ist und sichtbar für alle auch mit größerem Aufwand betrieben wird?!“

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Ich hatte nur die Information die ich bekommen habe weiter gegeben und wie es aussieht hat das von mir geschriebene gestimmt.
Was Sie aber auch durch einen einfachen Anruf beim Gartenbauamt hätten erfahren können.
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Der Teich ist wieder voll, die Sanierung wird um ein Jahr verschoben.
Die Sanierung des Hauptablass und des Kleinen-Teiches sollen dann zusammen gemacht werden.
Das der Sanierungsversuch nur 3000€ gekostet hat halte ich für stark untertrieben.
Das wären dann pro Tag nur 380 bis 430€ gewesen.
Darin enthalten die Anfahrt des Baggers plus Miete, 4 Tage einen Baggerfahrer, zwei LKW- Ladungen Lehn, etwa 30 Tonnen Sand oder mehr, die Big Bags, die Abholung und die Reinigung des Baggers.

 
 
Hauptablass.
Hauptablass. 

Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
29.356
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 04.12.2015 um 00:13 Uhr
Danke für die ausführliche Info.
Martin Wagner
2.741
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 04.12.2015 um 08:11 Uhr
Kann mich jemand mal "aufklären"?

Wer hat denn nun recht. War der Teich undicht oder wurde gezielt abgepumpt.

Auch wenn Frau Back auf einen Artikel der Lokalpresse verweist. Das hilft doch in der Regel nicht weiter. Die schreiben doch nur eine pressemitteilung der Stadt ab. Die machen sich doch nur ganz selten die Arbeit und recherchieren nach.

(Und mir komme bitte keiner mit der Meinung die momentan in der Teppichetage regierende Truppe würde immer ganz korrekt einen Sachverhalt in ihren Pressmitteilungen darstellen. Bei den häufigen Pannen, die diesen Leutchen "unterlaufen" sind, würde es mich nicht wundern, dass da geschönte Darstellungen raus gehen.)
H. Peter Herold
29.356
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 04.12.2015 um 10:51 Uhr
Was in der "Bildzeitung" Gießens erscheint ist ohnehin für mich nicht relevant;-)
Karl-Ludwig Büttel
3.879
Karl-Ludwig Büttel aus Hungen schrieb am 04.12.2015 um 12:56 Uhr
Wobei es weder mit Bildung noch mit Bilder zu tun hat.
Über allem steht Pipi Langstrumpf.
"Zwei mal drei macht vier,
widewidewitt und drei macht neune,
ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt.
Peter Baier
10.325
Peter Baier aus Gießen schrieb am 04.12.2015 um 22:29 Uhr
Martin, es gibt einen undichten Ablass und der Teich
wurde abgelassen auch um sich ein Bild über die
Undichtigkeit zu machen.

Nachdem sich das Gartenbauamt kurzfristig dazu entschied den Kleinen Teich trocken zulegen wurde der erste Damm aus Big Bags errichtet.
Das restliche Wasser im Kleinen Teich versuchte man dann abzupumpen, was aber nicht funktionierte da der Damm nicht dicht war. Das Wasser lief unter dem Damm wieder zurück.
Man könnte sagen der Damm wurde auf Schotter errichtet.
Mehr dazu unter:
http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/107598/der-sperrriegel-ist-nicht-dicht-wasser-laeuft-zurueck-in-den-kleinen-teich/

Erste versuch zur Trockenleckung des Kleinen Teiches siehe unten.
http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/107489/natuerliche-sanierung-vom-kleinen-teich/

Zweiter versuch zur Trockenleckung des Kleinen Teiches siehe unten.
http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/108002/kapitulation-am-kleinen-teich/

@N.Back, Sie schrieben am 4.12.15 um 0:33

"Der eine oder andere wird sich über den niedrigen Wasserstand im Teich wundern. Die Ursache dafür ist eine Undichtigkeit am Ablaufbauwerk."

„Das ist leider immer noch gelogen, denn das Wasser verschwand nicht durch die "Undichtigkeit", sondern wurde eben gezielt abgelassen. Und der Ablauf ist auch nicht der Grund der Sanierungsverschiebung, das kann man hier nachlesen, wenn man's kann“.
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Eigentlich schade das Sie von dem Artikel nicht auch den zweiten Satz gelesen haben dann hätten Sie nämlich erfahren das der Teich abgelassen wurde, von mir wurde nicht behauptet des der Teich wegen einer Undichtigkeit ausgelaufen ist wie Sie das gerne rüber bringen wollen.
Mein zweiter Satz:
Um die Ursache genau zu bestimmen musste ein Teil des Wassers abgelassen werden.
Ob noch mehr Wasser abgelassen werden muss wird sich noch zeigen.
Und hier noch einmal Komplett.
http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/107018/wenig-wasser-im-neuen-teich/

Genauso wenig habe ich nicht behauptet das der undichte Ablauf etwas mit der Sanierungsverschiebung zutun hat.
Die Teichsanierung wurde verschoben weil es nicht gelungen war eine dichte Wasserbarriere neben der Brücke herzustellen, und der Bagger sich im Teich festgefahren hatte.
Nur wird das Gartenbauamt sich auch im nächsten Jahr mit den gleichen Problem beschäftigen müssen, es sei denn es wird ein andere Punkt für die Errichtung eines Dammes ausgesucht.

@N.Back, zu Ihren Kommentar vom 4.12.15 um 11:38
„@ Herr Wagner
Es wurde abgepumpt. „

Diese Aussage ist einfach falsch, man baut in Teichen keine
Abläufe ein um dann die Teiche bei bedarf leer zu pumpen.
Der Teich wurde abgelassen, den Neuen Teich abzupumpen würde wahrscheinlich Wochen dauern.
Abgepumpt wurde nur an den Stellen wo das Wasser nicht von alleine abfliesen konnte, also das Restwasser hinter dem Damm im Kleinen Teich
Martin Wagner
2.741
Martin Wagner aus Gießen schrieb am 05.12.2015 um 08:51 Uhr
Herr Baier schrieb:

(....) ... "Die Teichsanierung wurde verschoben, weil es nicht gelungen war eine dichte Wasserbarriere neben der Brücke herzustellen, und der Bagger sich im Teich festgefahren hatte." .... (...)

Danke mit diesem Satz kann ich etwas anfangen.

Sicher wird Frau Back versuchen diese klare Aussage "zu zerpflücken".
Aber mir stellt sich bei diesem Fakt folgende Fragen:

Wer hat das geplant?

Wer hat die Sperre errichtet?

Ist bekannt, warum die Sperre nicht funktionierte?

Wieviel Steuergelder wurden da "ins Wasser gesetzt"?

Wer trägt die fachliche Verantwortung für die nicht funktionierende Sperre?

Falls da jemand versagt hat, ist beabsichtigt sich bei der-/demjenigen das rausgeschmissene Geld versuchen wieder zu holen?

Wer hat die politisch zu verantworten?

Kann ja sein, dass solche Fragen nur mir einfallen. Aber ich denke bei der faktischen Pleite der Stadt sind die von Herrn Baier angegebenen mindestens 3 Tsd. Euro (bei der von Peter aufgestellten Liste der Kosten ist mir der angegebene Betrag auch viel zu niedrig ...) kein Pappenstiel.

(Ich erspare mir hier aufzuzählen, was an andererer Stelle nicht durch die Stadt finanziert wird / werden kann.)
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