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Empfang für neuen Bürgermeister

Reiskirchen | Mit einem Empfang wurden Dietmar Kromm – seit gut acht Monaten Bürgermeister von Reiskirchen – sowie weitere neu gewählte Rathauschefs und eine Landrätin aus dem Regierungsbezirk erstmals im Regierungspräsidium Gießen
begrüßt. Regierungspräsident Dr. Lars Witteck wählte seine Begrüßungsworte mit Bedacht: „Sie haben sich für eine spannende und hochinteressante Aufgabe entschieden, die Ihnen in den nächsten Jahren viel abverlangen wird.“ Nach dem Empfang in Gießen beantwortete Dietmar Kromm Fragen der GZ:

GZ: Welche Erkenntnisse haben Sie von der Empfangsveranstaltung mitgenommen?

Kromm: Die Zuständigkeitsbereiche des Regierungspräsidiums Gießen sind vielfältig; das hat die gestrige Veranstaltung sehr deutlich aufgezeigt. Umso intensiver muss der Kontakt zu dieser Behörde gehalten werden, da sie nicht nur lenkende Funktion, sondern auch beratende Funktion hat. Insbesondere die angenehme Atmosphäre, die Regierungspräsident Herr Dr. Witteck und seine Abteilungsleiter hergestellt haben, sorgen dafür, dass das Regierungspräsidium auch als Partner verstanden wird.

GZ: Welchen Stellenwert bemessen Sie der Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium?

Mehr über...
Kromm: Das Regierungspräsidium hat eine umfassende Entscheidungskompetenz. Es hat lenkende, ausführende, schützende und beratende Funktionen beispielhaft in den Bereichen Finanzen, Arbeitsschutz, Regionalplanung, Umwelt. Sicherlich haben die Kommunen zunächst den Landkreis als kompetenten Ansprechpartner.
In manchen Bereichen, insbesondere im Bereich Regionalplanung, ist jedoch das Regierungspräsidium federführend. Somit stellt das Regierungspräsidium für mich auch ein Partner dar, sicherlich beachte ich hierbei auch die Tatsache, dass das RP Gießen auch eine übergeordnete Funktion hat.

GZ: Wie bewerten Sie das Angebot des RP für einen künftigen Dialog? Gibt es bereits konkrete Projekte, bei denen Sie mit dem RP eng zusammenarbeiten?

Kromm: Über dieses Angebot freue ich mich besonders. Ist es nicht besonders wünschenswert, dass aufgeworfene Fragen in den unterschiedlichsten Bereichen auch beantwortet werden können? Gerade in der Zeit knapper Kassen, in der sich viele Kommunen momentan befinden, halte ich es für wichtig und richtig, diese Dialogbereitschaft zu bekräftigen. Das ist bei der gestrigen Veranstaltung getan worden. Und Projekte gibt es für die Zukunft sicherlich viele, sei es beim Brandschutz oder beim Thema Energie.

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Ich denke einmal die Giessener werden ihren Bürgermeister/innen nicht so dankbar sein. Da wird es nichts mit einem Gedenkstein.

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von:  Michael Nudelmann - Mitarbeiter der GZ-Redaktion

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