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Der 20-jährige Moritz Goldbeck aus Ulm machte bis Juli 2013 einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst mit NETZ in Bangladesch. Hier ist er  im Gespräch mit Schülern einer NETZ-Dorfschule im Distrikt Kurigram. (Foto: NETZ, Florian Albrecht)
Der 20-jährige Moritz Goldbeck aus Ulm machte bis Juli 2013 einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst mit NETZ in Bangladesch. Hier ist er im Gespräch mit Schülern einer NETZ-Dorfschule im Distrikt Kurigram. (Foto: NETZ, Florian Albrecht)
Gießen | Die Ausbildung ist bald fertig und was kommt dann? Für viele bedeutet der Abschluss von Schule, Ausbildung oder Studium zugleich ein Neuanfang – und die Chance der Orientierung. Eine gute Möglichkeit hierfür bietet der entwicklungspolitische Freiwilligendienst in Asien, Afrika oder Lateinamerika. Die Wetzlarer Entwicklungsorganisation NETZ bietet engagierten jungen Menschen einen Freiwilligendienst in Bangladesch für 2014-2015. Über 90 junge Frauen und Männer haben in den letzten 20 Jahren als Ehrenamtliche in einem Projekt der Entsendeorganisation vor Ort mitgearbeitet. Moritz Goldbeck aus Ulm ist einer von ihnen. Er machte bis Juli 2013 einen einjährigen Freiwilligendienst mit NETZ in Bangladesch. Dabei stand das entwicklungspolitische und interkulturelle Lernen im Vordergrund. Für die Freiwilligen ist der Einsatz vor allem eine Chance, sich mit der Lebenswirklichkeit der Menschen in Bangladesch auseinanderzusetzen, die Arbeit von NETZ und den Partern vor Ort zu unterstützen, Arbeitserfahrungen zu sammeln und die eigenen Sprachkenntnisse zu verbessern.

Vor dem einjährigen Einsatz in Bangladesch gibt es eine intensive Vorbereitungsphase. Neben der individuellen Einarbeitung in Landes-und Projektthemen finden Wochenend-Seminare in der Geschäftsstelle von NETZ in Wetzlar statt. Die Ausreise der Gruppe ist im August 2014 geplant. Vor Ort machen sich die Freiwilligen zunächst in einem Bengalisch-Sprachkurs mit der Landessprache vertraut. Während der gesamten Zeit werden die Teilnehmenden des Freiwilligendienstes durch bangladeschische Fachkräfte begleitet. Und im Februar des folgenden Jahres findet ein Zwischenseminar in Bangladesch statt.

Die Einsätze erfolgen meist in ländlichen Gebieten. Die Freiwilligen unterstützen NETZ-Partnerorganisationen in Bangladesch in den Bereichen Grundbildung, wirtschaftliche Selbsthilfe, Menschenrechte und Öffentlichkeitsarbeit. Der Arbeitsplan wird in Absprache individuell gestaltet.

Nach der Rückkehr aus Bangladesch, im Herbst 2015, findet ein Auswertungsseminar der Freiwilligengruppe statt. Gemeinsam wird der Einsatz reflektiert. Die jungen Frauen und Männer tauschen sich über Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit aus und planen ihr weiteres Engagement in der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland.

NETZ ist Entsendeorganisation des vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) initiierten Freiwilligenprogramms „weltwärts“. Hierüber wird ein Großteil der Flug- und Aufenthaltskosten in Bangladesch finanziert. Für die Freiwilligen steht ein Taschengeld in Höhe von 100 Euro pro Auslandsmonat zur Verfügung. In den Genuss der Förderung kommen junge Personen, welche bei Dienstantritt zwischen 18 und 28 Jahre alt sind. Die Bewerber sollen einen Schulabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen können. Interessenten können sich noch bis zum 30. November 2013 bewerben. Detaillierte Informationen zum entwicklungspolitischen Freiwilligendienst bei NETZ gibt es unter www.bangladesch.org

Wer ist NETZ Bangladesch?

NETZ ist eine Entwicklungsorganisation, die auf Bangladesch spezialisiert ist. Als deutschlandweite Solidaritätsbewegung leistet NETZ seit 34 Jahren partnerschaftliche Hilfe zur Selbsthilfe: Zur Überwindung des Hungers, für die Schulbildung der ärmsten Kinder und für die Durchsetzung der Menschenrechte in den Dörfern. Der gemeinnützige Verein hat seinen Sitz in Wetzlar. Infos unter www.bangladesch.org

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von:  Florian Albrecht

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