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Fünf Vereine mit dem Wettenberger Umweltpreis ausgezeichnet

Die glücklichen Preisträger.
Die glücklichen Preisträger.
Wettenberg | Fünf Vereine aus den verschiedenen Ortsteilen haben am Donnerstagabend den Wettenberger Umweltpreis im Holz- und Technikmuseum entgegen genommen. Bürgermeister Gerhard Schmidt (SPD) und der Vorsitzende des Gemeindeparlaments, Hans Karpenstein (SPD), übergaben die Urkunden und die Geldpreise an vier Vereine und eine Schule, die sich in den vergangenen Jahren für die Renaturierung von Fließgewässern in der Gemeinde eingesetzt haben. Dies sind im Einzelnen: Der Bund für Vogelschutz Launsbach, der Bund für Vogelschutz Krofdorf-Gleiberg, der Angelsportclub Wißmar, der Angelverein "Silbersee" Launsbach sowie die Gesamtschule Gleiberger Land.
Seit 25 Jahren wird in Wettenberg Gewässerrenaturierung betrieben. Im Laufe dieser Zeit konnten im Bereich des Fohnbachs, des Wißmarbachs, des Gleibachs, des Kattenbachs sowie des Kropbachs Maßnahmen abgewickelt werden. Insgesamt wurden 14 Projekte gestemmt, in die rund 1,6 Millionen Euro investiert wurden. 80 Prozent davon trug das Regierungspräsidium Gießen, den Rest die Gemeinde Wettenberg. Im Bereich des Wißmarbachs gelang es sogar, durch Teilrenaturierung die seltene Bachforelle wieder im Gewässer anzusiedeln. Auch die Wiederansiedlung der Groppe gelang dadurch. Die einzelnen Maßnahmen, die im Laufe der Jahre realisiert wurden, zeigte Wettenbergs Umweltbeauftragter Michael Krick auf.
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Der Wettenberger Revierförster und Landschaftspflegebeauftragte Hans Joachim Leicht erläuterte die seit 1884 getroffenen Maßnahmen im Einzelnen.
Die "Bachpaten", die nun die Auszeichnung erhielten, hatten an dem Gelingen der Projekte in den vergangenen Jahren erheblichen Anteil. "Bachpaten" sind Personen, die sich um Gewässer ihrer Umgebung kümmern. Das Arbeitsspektrum reicht von Gewässerüberwachung und Untersuchungen über Amphibienschutz bis hin zu kleinen Renaturierungsmaßnahmen.
Was Renaturierung von Fließgewässern alles beeinhaltet und wie diese aussehen muss, zeigte Werner Gleim, der bis zu seiner Pensionierung in diesem Jahr beim Regierungspräsidium Gießen für die Fließgewässer verantwortlich zeichnete, in einer Präsentation auf. Er stellte auch einige Projekte aus Hessen vor, bei denen die Renaturierung geglückt ist. Werner Gleim hatte während seiner Wirkungszeit alle Renaturierungsprojekte begleitet, wofür Bürgermeister Schmidt ihm seinen verbindlichsten Dank aussprach.

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von:  Sabine Glinke

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Interessensgebiet: Wettenberg
Sabine Glinke
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