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Ziel: „Masterplanregion 100% Klimaschutz“ in Mittelhessen etablieren und verstetigen

Der Landkreis Gießen bewirbt sich als „Masterplan-Kommune“ und hofft auf Bundesgelder ab Sommer 2016. Sollte der Landkreis als Masterplan-Kommune anerkannt werden, bedeutet das eine finanzielle Unterstützung für vier Jahre.
Der Landkreis Gießen bewirbt sich als „Masterplan-Kommune“ und hofft auf Bundesgelder ab Sommer 2016. Sollte der Landkreis als Masterplan-Kommune anerkannt werden, bedeutet das eine finanzielle Unterstützung für vier Jahre.
Gießen | Die Landkreise Gießen und Marburg-Biedenkopf wollen beim Klimaschutz noch enger zusammenrücken und eine mittelhessische „Masterplanregion 100% Klimaschutz“ aufbauen. Die Landrätinnen beider Landkreise, Anita Schneider (Gießen) und Kirsten Fründt (Marburg-Biedenkopf), haben eine Absichtserklärung zur vertieften Zusammenarbeit im Klimaschutz unterzeichnet.

„Klimaschutz und Umwelt hören nicht an Landkreisgrenzen auf“, sagt Kirsten Fründt über das gemeinsame Bestreben. Sie sagt weiter: „Durch die Zusammenarbeit mit dem Landkreis Gießen als Schwesterkommune können wir Fördermittel und Synergien in Mittelhessen optimal nutzen.“ Anita Schneider ergänzt: „Der Landkreis Gießen hat sich als „Masterplankommune 100% Klimaschutz“ beworben, einem Programm des Bundesumweltministeriums, das lokale und regionale Klimaschutzvorhaben bis zu 80 Prozent bezuschusst. Die bereits bestehende gute Zusammenarbeit mit dem Landkreis Marburg-Biedenkopf wollen wir in diesem Zuge ausbauen, unsere gemeinsame Absichtserklärung liegt der Bewerbung bei.“

Unter dem Leitmotiv des Masterplan-Programms, den Klimaschutz auch über den Förderzeitraum zu verstetigen und bis zum Jahr 2050 den CO2-Ausstoß um 90 Prozent gegenüber 1990 zu senken, wollen die beiden Landkreise eine Vielzahl gemeinsamer Projekte umsetzen. Vorbild ist dabei die Masterplanregion der Stadt und des Landkreises Osnabrück, des Landkreises Steinfurt und der Stadt Rheine. Staatssekretär Jochen Flasbarth aus dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) nannte den Zusammenschluss in Nordrhein-Westfalen „eine Premium-Region für den kommunalen Klimaschutz, die als Avantgarde ganz weit vorne liegt“. Beide Landrätinnen sind überzeugt, dass Mittelhessen gute Chancen hat, Hessens erste kreisübergreifende Klimaschutzregion zu werden.

Der Landkreis Gießen bewirbt sich als „Masterplan-Kommune“ und hofft auf Bundesgelder ab Sommer 2016. Sollte der Landkreis als Masterplan-Kommune anerkannt werden, bedeutet das eine finanzielle Unterstützung für vier Jahre.
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Anita Schneider sagt: „Der Landkreis Gießen hat sich als „Masterplankommune 100�limaschutz“ beworben. Die bereits bestehende gute Zusammenarbeit mit dem Landkreis Marburg-Biedenkopf wollen wir in diesem Zuge ausbauen."
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Landrätin Kirsten Fründt sagt: „Durch die Zusammenarbeit mit dem Landkreis Gießen als Schwesterkommune können wir Fördermittel und Synergien in Mittelhessen optimal nutzen.“
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