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Schnecke mit Haus in das Netz gegangen

von Rudolf Ehmigam 17.06.2020515 mal gelesen1 Kommentar
Rabenau | Im Frühbeet wächst der erste Salat heran, das bleibt auch den Schnecken nicht verborgen. Bekanntermaßen sind die jungen Salatpflänzchen eine willkommene Schneckenmalzeit. Insbesondere sind es die Nachtschnecken, die nachts ihren Salat „ernten“ und am Morgen sind sie wieder verschwunden. Will man seinen Salat lieber selbst genießen, verlangt dies nach einer Schutzvorrichtung. Ich tat es mit einem Vogelschutznetz, das ich über das Frühbeet angebracht hatte. Es war ein größeres Netzt, habe es doppelt und dreifach gefaltet angebracht.
Dass es auch größere Schnecken anzieht, wie hier eine Weinbergschnecke, wunderte mich etwas. Auf dem Weg zum Frühbeet hat die Schnecke samt Haus etwas den Weg verfehlt. Sie kroch zwischen die Netzte, war damit gefangen und ist buchstäblich in das Netz gegangen. Sie hatte keine Chance an den Salat zu kommen und hing in der Luft. Am Ende angekommen, allerdings ohne einen Ausgang zu finden, blieb nur der Weg zurück. Ob das Erinnerungsvermögen ausgereicht hätte, den Netzeingang wieder zu finden, ist fraglich gewesen. Mich hat die Situation gereizt dies im Bilde festzuhalten. „Große Schnecke mit Haus“ auf dem Irrweg. Das Mitleid hat mich erfasst und ich habe sie aus ihrer misslichen Situation befreit. Letztendlich hat die Schnecke in ihrem Pech Glück gehabt, dass sie neben einem Garten-, auch einem Tierfreund begegnet ist.

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Kommentare zum Beitrag

Wolfgang Heuser
8.482
Wolfgang Heuser aus Gießen schrieb am 18.06.2020 um 09:06 Uhr
Bei uns sind es hauptsächlich die Rote Wegschnecke, die im Moment ihr Unwesen treiben. Salat im Hochbeet ist auch für die kein Thema, da entwickeln sich im Moment sehr viele Schneckeneier. Selbst an das grüne Kartoffelkraut gehen sie in Scharen, es ist ein ideales Schneckenwetter, dieses Wärme und Feuchte! Die Annahme, die Weinbergschnecke würde sich von anderen Schneckeneiern ernähren, ist nirgendwo bestätigt, leider!

Immer bei diesen Bedingungen entwickeln sie sich gewaltig, wir werden wieder mit Bierfallen arbeiten müssen!
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von:  Rudolf Ehmig

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Rudolf Ehmig
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