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Worauf zum Tode verurteilte Hunde hoffen dürfen

Lich | Endstation „Perrera“: Stress in winzigen Zwingern, chronische Krankheiten wegen hygienischen Missständen und unerträglicher Hunger erwarten jeden Vierbeiner, der in einer solchen spanischen Hundetötungsstation abgegeben wird. Es bleiben 21 Tage bis zu seiner Exekution; in manchen Einrichtungen hat er mehr Zeit – bis die nächsten Artgenossen kommen und Platz für Nachrücker geschafft werden muss. Die Herkunft der Hunde ist verschieden, doch die meisten von ihnen können nur auf eine traurige bis tragische Vergangenheit zurückblicken: oft haben sie ausgedient und wurden ausgesetzt, abgegeben oder wurden gar auf der Straße geboren. Aber nicht für alle Insassen bedeutet die Perrera die letzte Bleibe: Der gemeinnützige Verein „Hundeleben retten“, früher „Perrera-Dogs“, bemüht sich seit 3 Jahren um eine bessere Zukunft für die Leidtragenden, indem er so viele Hunde aus den Perreras und Tierheimen reserviert, wie sein Budget es zulässt. Nur so kann die Hinrichtung verhindert und die Tiere stattdessen gesund gepflegt, gegen alltägliche Krankheiten geimpft, kastriert und in liebevolle Familien nach Deutschland vermittelt werden.
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Verein (360)Tiervermittlung (607)Tierschutz (1009)Tierheim (240)Rettung (16)Perrera (1)Misshandlung (2)Hundeleben retten (10)Hunde (469)
2007 ins Leben gerufen von Krankenschwester Gertrud Hanis hat der Verein durch seine vielfältigen Tätigkeiten ein Deutschland übergreifendes Netzwerk gespannt: regelmäßig fährt das Team in die „Krisengebiete“ Malaga und Cordoba und arbeitet eng mit anderen Vereinen sowie Tierschützern – auch immer mehr spanischen – zusammen. Dazu zählen die Tierheime PAD (Asociación de Protección de Animales Domésticos) und FAMA (Foundation for Abandoned and Mistreated Animals), Patita (Gran Canaria), aber auch einige aus Deutschland. Die Bilanz: fast 150 Hunde wurden allein von „Hundeleben retten“ aus den Perreras gerettet, Tendenz steigend. Gleichzeitig befasst sich der Verein, dessen Mitglieder ausnahmslos ehrenamtlich arbeiten, zunehmend auch mit deutschen Notfällen, um diesen Hunden ebenfalls das Tierheim zu ersparen. Die Finanzierung verläuft ausschließlich auf privater Basis, den Erlösen aus Internet-Shops, Aktionen und Spenden.

Die Internetpräsenz des Vereins: www.Hundeleben-retten.de

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Hannah Pompalla
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