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Apropos Philosophie: Der Tod und die Zeit danach

Quelle: http://www.peppiclip.de/Fotohintergruende/Herbstwald.jpg
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Gießen | Der November, so könnte man meinen, habe drei Nachbarn: den Oktober, Dezember und den Tod. Gedenkfeiern an die, die es nicht mehr gibt, durch Kriege, Krankheit, Krisen und nicht zu Letzt, das Alter.
Was hat es also mit dem Tod auf sich? Natürlich fehlen befriedigende Antworten. Eine einschlägige hat Epikur (ca. 341-271 v. Chr.) parat, wenn er sagte, dass der Tod uns nicht berührt: Wenn wir das sind, ist der Tod nicht da, wenn der Tod da ist, sind wir nicht mehr da. Im Grunde gilt das für den Anfang und das Ende des menschlichen Lebens, denn vor der Geburt waren wir ja praktisch auch "tot" und damit im Nichts.
Eine umfangreiche Theorie zum Thema Tod hat Martin Heidegger (1889-1976) in seinem berühmten Buch "Sein und Zeit" herausgearbeitet. Bereits im Leben (In-der-Welt-sein) sterben wir (praktisch von Stunde zu Stunde), was ein Vorlaufen in den Tod bedeutet. Er wird damit Bestandteil unsrer Existenz, ist damit nichts Exterritoriales gegenüber dem Leben. Ganz im Gegenteil, denn durch die „Sorge“ kommen wir mit dem Tod zur Ganzheit des Daseins. Der Tod ist aber nie erfahrbar, kommt er, so hat der Mensch verloren, es ist das Ende des Seinkönnens.
Das klingt sicherlich für viele so endgültig, aber was ist nach dem Tod zu erwarten? Platon (ca 427-347 v. Chr.) hatte die Vorstellung eines Lebens nach dem Tod und so malt er einen Bilderbogen, der das Paradies, das Leben bei den Göttern beschreibt (siehe den Schluss des Dialogs „Phaidon“). Er kommt allerdings mit Sokrates, den er in seinen Dialogen sprechen lässt, zu der Ansicht, dass der Glaube an solche Mythen ein schönes Spiel ist und Religion letztlich ein Wagnis bleibe.
Und heute? Durch den Fortschritt der Wissenschaften und die Entwicklung der Rationalität ist es um das "ewige Leben" schlecht bestellt. Wozu man fragen kann, warum es ein solches überhaupt geben soll? Recht es nicht ein erfülltes Leben zwischen Geburt und Tod zu führen?

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Kommentare zum Beitrag

H. Peter Herold
28.194
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.11.2012 um 18:56 Uhr
Lieber Herr Dr. Klein, leben wir so lange es wir können. Über das Ende, also den Übergang in den Tod entscheiden nicht wir. Der kommt irgendwann wenn es ihm, oder ich bin gläubig, es Gott so will. Das habe ich schon mindestens zweimal in meinem Leben mitbekommen.
123
Reinhold Frick aus Gießen schrieb am 21.11.2012 um 19:42 Uhr
Ohne Tod, gäbe es kein Leben. Nur aus diesem Gegensatz können wir Leben definieren.

Pflanzen und so ziemlich alle Tiere machen sich keine Gedanken über den Tod. Sie leben einfach.

Erst die Ausbildung des Bewusstseins hat uns solche Gedanken eingegeben.

In der Bibel wird das sehr anschaulich beschrieben. Als Adam und Eva die Frucht vom Baum der Erkenntnis gegessen haben, war für sie das Paradies vorbei. Sie erkannten, dass sie nackt waren und sterben mussten.

Dieses Ereignis war auch der Beginn der Religion. Der Gedanke an den Tod war nur erträglich, wenn er durch irgendeine Religion erklärt wurde. Ohne diese Erklärung war die seelische Gesundheit der Menschen gefährdet.

Aus diesem Grunde hat sich der Glaube an Religionen evolutionär durchgesetzt, obwohl er die Menschen teilweise viel Kraft gekostet hat.

Weil die Religion deshalb für die Menschen so wichtig ist, halten sehr viele immer noch verzweifelt daran fest und glauben, dass ihre Idee die Richtige ist und der Glaube aller anderen der Falsche.

Mir scheint, dass die psychischen Probleme der Menschen in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen haben. Dies kann durchaus damit zusammen hängen, dass eben die gängigen Religionen in Europa und Amerika nicht mehr so recht überzeugen und den Menschen eben nicht mehr das Gottvertrauen vermitteln, das sie früher verbreitet haben.
H. Peter Herold
28.194
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 21.11.2012 um 19:49 Uhr
Ich bin evangelisch, war in 1. Ehe mit einer Katholikin katholisch verheiratet. In 2. Ehe mit einer meines Glaubens.
Ich lasse jedem seinen Glauben und wenn man es richtig betrachtet, dann haben wir alle einen Gott, oder keinen. Muss jeder mit sich selber ausmachen. War 40 Jahre aus der Kirche ausgetreten, trotzdem wurde ich evangelisch getraut. Seit einem Jahr bin ich wieder eingetreten, in die Kirchengemeinde in Eberstadt
Hermann Menger
2.342
Hermann Menger aus Gießen schrieb am 21.11.2012 um 23:39 Uhr
Um mein "ewiges Leben" ist es gut bestellt, denn ich vertraue darauf, dass Gottes Wort, die Bibel, zuverlässig ist. In der Offenbarung des Johannes, dem letzten Buch der Bibel, steht: (Offb 21,4)
"Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen."
Darauf freue ich mich!
Dieter Petersen
1.446
Dieter Petersen aus Gießen schrieb am 22.11.2012 um 01:01 Uhr
Das ewige Leben. Eine tolle Aussage. Ich glaube daran, dass nach dem Tod "etwas" kommt. Aber eines ganz bestimmt nicht. Ein "echtes" Leben, wie wir es jetzt kennen. Mit Körper und Welt, essen, trinken, schlafen, arbeiten. Wir brauchen auch nicht auf zu erstehen. Der Körper, den wir beerdigen oder verbrennen, ist Verpackung, denke ich mal. Kindlich ausgedrückt, stelle ich mir mein Dasein im "Jenseits" als eine Art Geist bzw. Körper- und Materielose Seele vor. Das es letztere gibt, da bin ich fest von überzeugt. Es wird niemanden geben, der nicht in irgendeiner Form Angst vor dem Tod oder Angst vor dem Sterben hat. Das Sterben kann weh tun. Der Tod als Dauerzustand (im wahrsten Sinne des Wortes) sicher nicht.
Ein ewiges echtes Leben wird niemand wirklich anstreben. Man stelle sich dern Zustand des Körpers nach 1000 Jahren vor, wenn wir wieder hier herum rasen würden. Ich bin gläubig, wobei ich der Kirche trotzdem nicht die Bude einrenne. Beten kann man überall und wann man will. Es ist eine Unterhaltung mit Gott. Jedem sein Gott natürlich. Gott wird ein höheres Wesen sein und könnte auch Fritz heißen. Völlig egal. Er wird weder wie ein alter Mann aussehen, noch überhaupt einen Körper haben. Ich habe ein Buch geschrieben (noch nicht veröffentlicht) was hauptsächlich von dem Phänomen Engel handelt. Die gibt es in Form von z. B. Schutzengel. Sonst könnte ich heute diese Zeilen nicht mehr schreiben. Konfessionen sind für mich nur Firmen oder Vereine. Der Glaube ist nicht daran gebunden.
Der Tod wird der Übergang in diesen raumlosen, zeitlosen Zustand sein. Auf keinen Fall ein Paradies. Das Paradies ist der Moment, in dem wir glücklich sind. Blühende Landschaften mit wilden Tieren, die wir streicheln können (wie auf dem Prospekt der Zeugen Jehovas) wird es sicher nicht geben. Brauchen wir auch nicht. Lt. Aussage eines Bestatters haben die meisten natürlich gestorbenen Menschen einen friedlichen, ruhigen Gesichtsausdruck. Wenn wir einen lieben Menschen beerdigen, geht dieser nach Aussage der Theologen nur voran. Er wechselt den Raum.
Wir werden es alle. Bei aller Wissenschaft wird die 100 % Rate des Sterbens sicher nie aufgehoben werden. Ein erfülltes Leben ist eigentlich der Sinn unseres Daseins. Nur der Tod als zu junger Mensch oder sogar Kind ist bei allem Glaube nicht in Ordnung. Da möchte ich Gott eine Abmahnung geben.
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 22.11.2012 um 05:31 Uhr
"Der Tod ist die Mitte eines langen Lebens!" so pflegten schon die alten Kelten zu sagen, bei denen der Tod noch weitaus mehr mit dem Leben verbunden war wie bei uns.

Wir versuchen heutzutage meiner Meinung nach viel zu sehr, den Tod aus unserem Leben zu verdrängen - alleine, es hilft nicht viel und irgendwann müssen wir uns ihm stellen. Heute leider oft viel unvorbereiteter wie früher.

Was danach kommt, das herauszufinden wird eines meiner spannendsten Abenteuer werden. Auch wenn es bis dahin ruhig noch etwas dauern darf.

"Und wenn nichts kommt?" wird jetzt mancher fragen... na dann werde ich keinerlei Gelegenheit mehr haben, darüber irgend ein Bedauern zu empfinden oder mich darüber zu ärgern.

Ganz persönlich bin ich der Überzeugung, dass jeder von uns seine eigene Welt erschafft und das bekommt, woran er glaubt: Der Agnostiker hört einfach auf zu existieren, der Kathole kommt ins Fegefeuer, der Evangele direkt ins Paradies, der muselmanische Terrorbomber bekommt seine 72 Jungfrauen, der Germane nach Walhall, der Kelte in die Anderwelt. Und manche geben sich besondere Mühe, schon im Leben die Hölle für sich zu erschaffen.

Apropos Anderwelt: Bis es Zeit ist, meine These zu überprüfen halte ich es mit den Jenseitsvorstellungen unserer Altvorderen, die für so vieles unserer heutigen Vorstellungswelt Pate standen: Nach dem Tod wird man in die Anderwelt geleitet, dort lebt man eine lange Zeit in angenehmen Umständen und wird dann wiedergeboren. Nette Vorstellung...
Dr. Manfred Klein
1.398
Dr. Manfred Klein aus Gießen schrieb am 22.11.2012 um 10:29 Uhr
Herr Petersen es würde mich interessieren, was Sie unter einen "echten" ewigen Leben wverstehen, wenn es dann letztlich doch keins ist.
H. Peter Herold
28.194
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 22.11.2012 um 12:02 Uhr
Aber eines ganz bestimmt nicht. Ein "echtes" Leben, wie wir es jetzt kennen...
sagt er da nicht, dass es keines für ihn gibt?
123
Reinhold Frick aus Gießen schrieb am 22.11.2012 um 19:14 Uhr
Herr Menger, die Offenbarung, auf die Sie sich berufen, wird zwischenzeitlich wohl von der Mehrzahl der Christen als "schräg" bezeichnet.

2 Kapitel vor ihrem erbaulichen Satz sind folgende Sätze:

Und er war angetan mit einem Kleide, das mit Blut besprengt war und sein Name heißt: Das Wort Gottes. ... Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, dass er damit die Völker schlüge; und er wird regieren mit eisernem Stabe. ... Kommt und versammelt euch zu dem großen Mahl Gottes, dass ihr esset das Fleisch der Könige und der Hauptleute und das Fleisch der Starken und der Pferde und derer, die darauf sitzen, und das Fleisch aller Freien und Knechte, der Kleinen und der Großen!

Was für ein Glück, dass Mohammed dies nicht in den Koran übernommen hat.
H. Peter Herold
28.194
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 22.11.2012 um 23:07 Uhr
Ach ja Herr Frick, als das geschrieben wurde, da sprach man so bildlich. Sollte man das jetzt in heutige Sprache übersetzen, nur damit es in die Zeit passt?
123
Reinhold Frick aus Gießen schrieb am 22.11.2012 um 23:29 Uhr
Herr Herold, dann übersetzen Sie mir das einmal. Ich bin echt gespannt.

Wenn Ihnen das gelingt, werde ich das dann für diejenigen verwenden, die über einzelne, weit weniger schlimme, Stellen des Koran herziehen, um damit nachzuweisen, dass diese Religion eine gewalttätige ist.
H. Peter Herold
28.194
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 22.11.2012 um 23:33 Uhr
Lieber Herr Frick, das hieße ja auch alte Klassiker in Neudeutsch zu übersetzen.
In der Offenbarung wurde, so nehme ich an, den Menschen/Gläubigen damals in bildlicher Sprache versucht etwas zu erklären.
Soviel aber vom Koran gehört habe, wird da auch ganz schön in bildlicher Sprache gearbeitet. Z. B. was die Frau angeht. Da sollten Sie mal nachlesen. Ist eventuell verständlicher aber für mich nicht nachvollziehbar. Trotzdem kritisiere ich nicht daran herum, lasse jedem seinen Glauben und seine Vorstellungen von Tod und ewigem Leben im Paradies. Dasselbe erwarte ich von anderen auch für mich und meinen glauben.
Könnte es sein, dass hier Ihre Toleranz anderen Religionen gegenüber zu verbesseren wäre?
Mir hat einmal ein Gläubiger in einer Moschee erklärt, das im Koran nichts so stünde, wie es Fanatiker immer wieder behaupten, sondern dass die Lehre des Islams eine friedliche sei.
Kann ichs beweisen?
123
Reinhold Frick aus Gießen schrieb am 23.11.2012 um 00:05 Uhr
Herr Herold, gegenüber welcher Religion empfehlen Sie meine Toleranz zu verbessern?

Ihr Hinweis ist für mich wichtig, da ich bisher glaubte, gegenüber keiner intolerant zu sein.

Fast war ich sogar versucht, Frau Schepp zu folgen und wegen der 72 Jungfrauen muselmanischer Terrorbomber zu werden. Aber nach der Abwägung der Für und Wider bin ich zum Entschluss gekommen, dass 72 einfach zu viel sind und das auch wieder in Stress ausartet.
Dr. Manfred Klein
1.398
Dr. Manfred Klein aus Gießen schrieb am 23.11.2012 um 02:48 Uhr
Erstaunlich, wieviel Aberglaube noch in der Welt ist... Dabei wird das immer dem Mittelalter angehängt!
Ulrike J. Schepp
1.180
Ulrike J. Schepp aus Reiskirchen schrieb am 23.11.2012 um 04:56 Uhr
@Reinhold Frick: Bedenke wohl, was Du Dir wünschst, es könnte in Erfüllung gehen!

Die 72 Jungfrauen sind ja auch nicht als Belohnung gedacht...

@Dr. Manfred Klein: Auch der Glaube, wir könnte heute alles erklären ist lediglich ein Glaube... schlüssig beweisen läßt er sich nicht.

Gerade in den großen Fragen der Naturwissenschaft sind soviel dunkle Ecken über die wir nur Vermutungen anstellen können... oder wissen Sie, was den Urknall ausgelöst hat? Oder was davor war? Oder was außerhalb unseres Universums ist? Da sind wir keinesfalls weiter wie im Mittelalter, auch wenn wir den Ursprung unseres Universums bis auf die ersten Bruchteile von Mikrosekunden mathematisch rekonstruieren konnen.
H. Peter Herold
28.194
H. Peter Herold aus Gießen schrieb am 23.11.2012 um 08:26 Uhr
... schlimme, Stellen des Koran herziehen, um damit nachzuweisen, dass diese Religion eine gewalttätige ist.
Eventuell den Islam?
Ich sage ja auch nichts gegen Christlichen Glauben nur weil Jesus gekreuzigt wurde. Schlimmer fand ich, dass gerade im Zeichen des Kreuzes viele schlimme Dinge passiert sind. Aber das waren Menschen, die meinten gläubig zu sein. Die haben aber nur die Bibel, doe so genannte Heilige Schrift nicht gelesen, bzw. so wie sie nicht verstanden was darin ausgedrückt wurde.
Jetzt glaube ich aber habe ich genug dazu geäußert. Wir sollen hier ja Beiträge kommentieren und nicht die Kommentare anderer diskutieren
Dieter Petersen
1.446
Dieter Petersen aus Gießen schrieb am 23.11.2012 um 15:21 Uhr
Ja, aber schnell noch die Frage von Herrn Dr. Klein beantworten.
Unter dem "echten" ewigen Leben würde ich verstehen, dass es ein Leben wie auf der jetzigen Welt ist. Also ein komplett reales Leben mit Körper, Verstand, wieder Fehler machen, Gutes und Schlechtes erleben, jung sein und später alt werden. Auch wohnen, Auto fahren, essen und trinken. Dies alles wird es so nicht mehr geben(denke ich). Deshalb keine "echte" Auferstehung. Entschuldigung liebe Pfarrer. Ist doch nicht schlimm, sondern in Ordnung. Ein jeder Mensch wird im Zustand der, sagen wir mal, Seele, einfach da sein. Wo ist da? Raum und Zeit gibt es dann nicht mehr. Denn Zeit gibt es im Universum angeblich sowieso nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, die organisieren und bewerten hilft.
Die nächste Frage wäre. Sehen wir uns alle wieder, wie gesagt wird. Natürlich ohne Augen!
Dieter Petersen
1.446
Dieter Petersen aus Gießen schrieb am 25.11.2012 um 23:32 Uhr
Frau Dapper. Absolut eindrucksvoll. Diesen Satz habe ich noch gar nicht gehört. Das Leben vor dem Tod. Es erinnert uns daran, dass wir nicht immer nur in die Zukunft blicken sollen und was da so alles auf uns zukommen kann. Der Moment, jeder Tag ist das eigentlich Bedeutende im Leben. Das haben Sie mir in die Erinnerung zurück gerufen.
In Ihrer Lage lernt man umzudenken. Warum kann man dass nicht ohne Schockdiagnose. Ich kann Ihnen nur alles Gute wünschen und dass Sie viele Jahrzehnte so denken, so leben und uns mit Beiträgen bereichern. Danke.
Dr. Manfred Klein
1.398
Dr. Manfred Klein aus Gießen schrieb am 26.11.2012 um 16:26 Uhr
Das ist das, was Heidegger mit seiner Philosophie ausdrückt...
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