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Vorbeugen mit Zwiebeln gegen die Schweinegrippe

Gießen | Dienstag, den 24.11.2009, habe ich in der Sendung Visite um 20:15 Uhr (NDR) gehört, dass jetzt in Moldawien das Militär jeden Tag eine Dosis Zwiebeln gegen die Schweinegrippe bekommen soll.

Über Zwiebeln sind zahlreiche faszinierende Fakten überliefert -
u.a. dass Alexander der Große seinen Truppen reichlich Zwiebeln zu essen gab, um die Soldaten für den Kampf zu stärken.

Die am häufigsten auf ägyptischen Grabmalereien dargestellten Pflanzen sind Zwiebeln.
In der gesamten Geschichtsschreibung werden Zwiebeln geradezu magische Kräfte zur Heilung fast aller Beschwerden, von der Glatze bis hin zu Infektionen, zugeschrieben.

Die Zwiebel ist nicht nur aufgrund ihres Geschmacks beliebt, sondern auch wegen ihres Gehalts an wertvollen Inhaltsstoffen geschätzt.
Die grünen Blätter von Frühlingszwiebeln liefern relativ viel Vitamin C und Beta-Karotin und 100 g Küchenzwiebeln enthalten 175 g Kalium.
Inzwischen wurde belegt, dass Adenosin, ein Bestandteil der Zwiebeln, die Gerinnselbildung des Blutes verringern und so das Risiko eines Herzinfarktes senken kann.
Außerdem konnte gezeigt werden, dass Zwiebeln vor der Arterien verstopfenden Wirkung von Cholesterin schützen können, da sie den Spiegel des schützenden HDL-Cholesterin im Blut erhöhen.

Außerdem enthalten Zwiebeln Substanzen mit leicht antibakterieller Wirkung, was möglicherweise ihre traditionelle Verwendung als Hausmittel erklärt: Kleine Wunden werden mit rohem Zwiebelsaft eingerieben, damit sie sich nicht entzünden.

Ein Sirup aus klein geschnittenen Zwiebeln und Honig oder Zucker ist ein altes Hausmittel bei Erkältung und Husten, dass hat meine Oma bereits mit großem Erfolg angewendet.

 
 
 

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Kommentare zum Beitrag

Susanne Steinrück-Krauß
642
Susanne Steinrück-Krauß aus Lollar schrieb am 25.11.2009 um 07:44 Uhr
Die Natur ist schon eine tolle Apotheke und so ganz ohne Nebenwirkungen. Habe auch schon häufig davon gehört, dass ein Zwiebelsäckchen sehr sehr wohltuend bei Ohrenschmerzen sogar bis hin zu Mittelohrentzündungen große Dienste geleistet habe.
Hugo Gerhardt
3.648
Hugo Gerhardt aus Gießen schrieb am 25.11.2009 um 08:57 Uhr
Die Natur hat alles für uns bereit, wir nutzen dieses Angebot nur zu selten.
Danke Marion für die Erinnerung.
Annick Sommer
2.915
Annick Sommer aus Linden schrieb am 25.11.2009 um 09:53 Uhr
Die Zwiebel ist nicht nur gut - allgemein - gegen Infektionskrankheiten, Entzündungen und Arteriosklerose (wie auch Knoblauch), sie regt zudem bekanntlich den Appetit und die Ausschüttung von Magensäften.
Alle Zwiebelgewächse enthalten, wie viele anderen Gemüse, bioaktive Stoffe, die vor Krebs schützen können. Eine hohe Schutzwirkung wird ihnen sogar zugeschrieben.
Kein Wunder, also, dass Zwiebeln schon in der Antike so viel Beachtung fanden!
Christian Hasselbach-Weimer
1.043
Christian Hasselbach-Weimer aus Wettenberg schrieb am 25.11.2009 um 11:15 Uhr
Wenn man rohe Zwiebeln futtert, stinkt man dermaßen, dass sicher kein
Schwein mehr an einem Interesse zeigt. :-)

Ich habe gerade zwei schöne dicke Zwiebeln für unser Mittagessen geschält und habe keine Träne vergossen, weil ich so einen Schnupfen habe, dass selbst die Zwiebel nicht dagegen ankommt.
Annick Sommer
2.915
Annick Sommer aus Linden schrieb am 25.11.2009 um 22:42 Uhr
Sorry Christian, musste so lachen... ;-) jaja, die kleinen üblen "Nebenwirkungen" von Zwiebeln, Knobi und Co. sind nicht ohne...

Gute Besserung! ...klappt am besten, wenn du dir Ruhe gönnst, und Ruhe findest du am besten in der Einsamkeit... also fleißig weiter Zwiebeln futtern, lieber Christan! ;-)))
LG Annick
Marion Wallenfels
1.836
Marion Wallenfels aus Gießen schrieb am 26.11.2009 um 01:39 Uhr
@Christian, dazu zitiere ich einen Spruch, den ich von Dr. Knoll gelesen habe:"Kein Schwein ruft mich an, kein Virus interessiert sich für mich"

@an alle, wünsche uns allen, dass uns weder ein Schwein noch ein Virus heimsucht !

In diesem Sinne - noch eine schöne Rest Woche.........LG Marion
Doris Kick
1.867
Doris Kick aus Hungen schrieb am 29.11.2009 um 22:09 Uhr
Oh...habe gerade erst den Beitrag entdeckt...
Susannes Tipp mit Zwiebelsäckchen auf den Ohren, kann ich voll zustimmen, das hat meine Mutter bei uns Kindern immer gemacht, wenn uns arge Ohrenschmerzen plagten...es hat geholfen.
Die Zwiebel ist schon ein sehr gesundes Gewächs, da nimmt man auch ein paar Tränen oder sonstige Nebenwirkungen :-)) in Kauf...
lg.Doris
Marion Wallenfels
1.836
Marion Wallenfels aus Gießen schrieb am 29.11.2009 um 23:16 Uhr
Hallo, liebe Doris, die Zwiebelsäckchen helfen, da die Wärme die Durchblutung anregt sowie Ausscheidungsprozesse und somit die Selbstheilungkräfte fördert, daher ist Wärme sehr wichtig bei Ohrenschmerzen oder schlimmer noch - bei Mittelohrentzündungen.
Übrigens, sehr gut ist auch, aus der klassischen chinesischen Medizin, die Ohrenkerzen Behandlung, die allerdings etwas aufwendiger ist und eher in erfahrenere Hände gehört, aber damit kann man die Ohren zusätzlich gleich sehr gut reinigen und super entspannend ist es außerdem noch.
GLG Marion
Christian Hasselbach-Weimer
1.043
Christian Hasselbach-Weimer aus Wettenberg schrieb am 30.11.2009 um 21:42 Uhr
Sieht bestimmt witzig aus. Frühlingszwiebeln in den Ohren. :-)))
Hallo Lieber Leser
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