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Auch Betroffene und Laien sind gefragt: Wie kann der Alltag mit Demenz gelingen? Gesprächsrunde am 11. November im St. Josefs Krankenhaus

Wie kann der Alltag mit Demenz gelingen? Eine schwierige Aufgabe für alle Betroffenen und Beteiligten.
Wie kann der Alltag mit Demenz gelingen? Eine schwierige Aufgabe für alle Betroffenen und Beteiligten.
Gießen | Wie kann der Alltag mit Demenz gelingen? Eine schwierige Aufgabe für alle Betroffenen und Beteiligten. Der Landkreis Gießen und die Projektgruppe „Demenz“ laden alle Interessierten – Laien und Fachpublikum – zu einer Informationsveranstaltung mit anschließender Diskussionsrunde ein. Am Mittwoch, den 11. November, beleuchten Politiker, ehrenamtlich Engagierte und Ärzte das Thema „Alltag mit Demenz“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Die Veranstaltung findet in der Cafeteria des St. Josefs Krankenhauses (Wilhelmstraße 7, Gießen) statt, beginnt um 18 Uhr und dauert etwa bis 20.30 Uhr. Menschen mit Demenz können in dieser Zeit nach Anmeldung in der Geriatrischen Tagesklinik des St. Josefs Krankenhauses betreut werden.

„Demenz ist eine zunehmende Herausforderung für unsere älter werdende Gesellschaft, die uns alle betrifft und der wir uns stellen müssen“, weiß Sozial- und Familiendezernent Dirk Oßwald. Er nimmt das Thema ernst und hat deswegen vor einiger Zeit die Projektgruppe „Demenz“ ins Leben gerufen, in der sich wichtige Akteure aus Politik und Gesundheitswesen im Landkreises Gießen zusammengetan haben, um
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das heikle Thema öffentlich anzusprechen und gesellschaftliche Verbesserungen zu schaffen. Unter der Leitung von Dr. Klaus Ehlenz arbeiten Vertreter der Krankenhäuser in Stadt und Landkreis Gießen, niedergelassene Mediziner und Therapeuten, Vertreter der Pflege, Ehrenamtler und Mitarbeiter der Kreisverwaltung gemeinsam, um diese Ziele zu erreichen.

Die jetzt stattfindende Informationsveranstaltung ist nur ein kleiner Teil der Arbeit. Sie soll verdeutlichen, mit welchen Problemen Menschen mit Demenz und deren Angehörige im Alltag konfrontiert sind. Neben verschiedenen Vorträgen sollen bei einer Diskussionsrunde alle miteinander ins Gespräch kommen, um neue Wege zu finden, die Betreuung und Versorgung zu verbessern. Daher sind auch Laien und Betroffene ausdrücklich eingeladen.

Weitergehende Informationen zur Veranstaltung und das Programm erhalten Sie bei der Kreisverwaltung: Iskender Schütte, Telefon: 0641 9390-1611, E-Mail: iskender.schuette@lkgi.de. Wenn Sie einen Angehörigen mit Demenz für die Dauer der Veranstaltung betreuen lassen möchten, melden Sie dies bitte in der Geriatrischen Tagesklinik an: Sabine Gräf, Telefon 0641 7002-553. Es können maximal 30 Personen betreut werden.

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