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Erste Resonanz auf den Spendenaufruf der FF Allendorf(Lumda)

Allendorf (Lumda) | Erste Resonanz auf den Spendenaufruf der Freiwilligen Feuerwehr Allendorf/Lumda, der mit der Überschrift „Wir brauchen Ihre Hilfe“ für die Anschaffung einer Wärmebildkamera um Spenden bat. Die Familie Gottfried und Bärbel Römer waren die ersten Spender, die mit einem Betrag von 300 Euro die Anschaffung der Wärmebildkamera unterstützten. Gottfried Römer ist der Sohn des Hauseigentümers bei dem es am 10.09.2008 in der Bergstraße zu einem Wohnungsbrand kam. Gottfried und Bärbel Römer lobten erneut die schnelle effektive Vorgehensweise der Feuerwehr bei diesem Wohnhausbrand. Als betroffene Angehörige konnte Familie Römer während des Rettungs – und Löscheinsatzes die Wichtigkeit einer Wärmebildkamera bei solchen Einsätzen selbst erkennen und sehen wie der gezielte Einsatz der Kameras aus Lollar/Staufenberg und Grünberg half, einen hohen Löschwasserschaden zu verhindern. Die Familie zeigte sich erstaunt, dass ein solch wichtiges Hilfsmittel bei der Allendorfer Feuerwehr noch nicht zu Verfügung steht. Sie möchten mit der Spende die schnelle Anschaffung einer solchen Kamera unterstützen. Gerold Franz
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und Raphael Purrucker bedankten sich herzlich für die großzügige Spende. Stadtbrandinspektor Michael Carl findet die Spendenaktion eine prima Idee, wie er sagte, stehen doch in den kommenden Jahren einige Ersatzbeschaffungen im Bereich der Fahrzeuge an. Weiterhin muss die Stadt die erheblichen Kosten für die Umstellung auf Digitalfunk schultern. Carl zeigte sich zuversichtlich, das mit der her-vorragenden Idee einer Spendenaktion genügend Geld gesammelt werden kann, um das sicher dringend benötigte Werkzeug für die Einsatzkräfte anzuschaffen, ohne den Haushalt der Stadt zu belasten. Die Kosten für die Anschaffung bezifferte er auf ca. 8ooo Euro. Michael Carl machte unmissverständlich klar, dass für eine Personenrettung die Möglichkeit eine Wärmebildkamera aus Staufenberg/Lollar oder Grünberg anzufordern nicht ausreiche. Von der Alarmierung bis die Kameras in Allendorf vor Ort sind, vergehen bei günstigen Bedingungen dennoch 15 – 20 Minuten. Vor dem Hintergrund, dass eine im Brandrauch liegende Person nach 17 Minuten keine Überlebenschance mehr hat, macht die Wichtigkeit einer eigenen Kamera überdeutlich. Eine Wärmebildkamera ermöglicht eine gute Sicht in dunklen und stark verrauchten Räumen. Durch den Temperatursensor werden Gegenstände, Personen und Brandstellen sichtbar und je nach Temperatur unterschiedlich dargestellt. Eingesetzt werden diese Kameras überwiegend um vermisste Personen, Brand und Glutnester zu lokalisieren. Durch den fach-gerechten Einsatz solcher Kameras kann das Ausmaß eines Brandes minimiert werden um somit den Schaden für die Betroffenen so gering wie möglich zu halten. Den Bürgerinnen und Bürgern in allen Stadtteilen kommt eine Anschaffung zu gute, sie erwerben damit ein hohes Maß an Sicherheit, bestätigte Carl. Spendenkonto: Volksbank Mittelhessen eG, Konto: 64 00 61 18, BLZ: 513 900 00

v. l. Gerold Franz (1.Vorsitzender FFW Allendorf/Lda.) Fam. Gottfried und Bärbel Römer, Raphael Purrucker (Wehrführer FFW Allendorf/Lda.) Bild: Ulmers

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