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Verwandlungen im KuKuK Wettenberg

Marita Meurer
Marita Meurer
Gießen | Sechs Künstler/innen, darunter ein Gast, zeigen im KuKuK künstlerische Formen der Verwandlung. Sie sind dabei ganz unterschiedlich vorgegangen.

- Marita Meurer hat vorhandene ältere Bilder zum Teil, aber auch komplett, umgestaltet, den Zustand der Bilder verändert oder auch ganz neu ausgearbeitet. Herausgekommen sind dabei überwiegend abstrakte Elemente, technisch realisiert auf Keilrahmen mit Spachtelmasse, Tusche, Kohle, Ölkreide, teils auf Holz oder Wellpappe vormodelliert und mit Acrylfarbe ausgearbeitet.

- Christina Richter zeigt mit ihren Bildern, dass ein Zerstörungsprozess von Bildern zum Kreativprozess werden kann. Begonnen wird z.B. mit der Übermalung von Bildern mit Acryl und Collagen. Das Zerstören von schon vorhandenen Strukturen macht ihr Spaß und ermöglicht spontane Umsetzung. Durch Überkleben bez. Collagieren werden darunterliegende Schichten
zerstört. Neue Bildwirkungen entstehen.
- Antje Richter nimmt als Gast an dieser Ausstellung teil. Aus angeschwemmten Wurzeln von Olivenbäumen (Sizilien) schafft sie durch geschickte Bearbeitung Skulpturen.

- In der Serie „Spitzhutträger“ zeigt
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Michael Ackermann den Übergang von einem Relief eines archaischen Kriegerpaares hinein in die Handdrucktechnik der Frottage. Die „Spitzhutträger“ treten nun in unterschiedlichen Räumen und Umgebungen auf, manchmal verwandeln sie sich auch in mäandernde Gruppen. Sind es Krieger oder Wächter oder einfach nur noch archaischen Figuren aus der Geschichte der Menschheit?

- Barbara Ritzkowskis Fotografien zeigen u.a. die Verwandlung von Wasser in verschiedene Aggregatzustände, Gletscher, Eisflächen, Meer, Wasserfälle, Geysire in Island im Winter. Durch die lange Dämmerung erlebt man eine Reduktion der Farben, Konzentration auf das Wesentliche wie Formen und Kontraste. Durch Langzeitbelichtung festgehalten verwandeln sich Naturerscheinungen wie Wasserfälle und Geysire in Engelshaar, werden flauschig… - Ständig sich wandelnde Formen, Farben, ein Kommen und Vergehen, ein Verwandeln der Landschaft, Verschmelzen von Land und Himmel gehen einher mit dem Polarlicht.

- Uschi Lanzet-Hallen setzt sich mit dem Thema Verwandlungen vorwiegend vom Material ausgehend auseinander. Sie verwandelt Plastiktüten in bunte Collagen, die - je nach Ausgangsmaterial - zu unterschiedlichen Aussagen führen oder einfach neu gestaltet werden. Zum anderen nimmt sie altes Holz und lässt entsprechende Textaussagen darauf zur Wirkung kommen, verwandelt dadurch die Oberfläche des eigentlichen Materials zu etwas anderem.

Vernissage ist am 10.6.2016 um 19 Uhr; Musikdarbietung Rudolf Richter
Ort: Kunsthalle des KuKuK in Wißmar, Goethestraße 4 b
Die Ausstellung ist samstags und sonntags und an Feiertagen von 15- 18 Uhr geöffnet.
Der Eintritt ist frei.

Marita Meurer
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von:  Jasmin Hahn

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