Jägervereinigung Oberhessen führte in Marburg die Vereinsmeisterschaft durch
Bei guter Beteiligung führte die Jägervereinigung Oberhessen e.V. für ihre Mitglieder auf dem Schießstand in Marburg die Vereinsmeisterschaft durch. Über das dort erzielte Ergebnis mit einer Verbesserung gegenüber dem Vorjahr zeigte sich der 1. Vorsitzender Helmut Nickel sehr erfreut. Der unter praxisorientierten Bedingungen durchgeführte traditionelle Wettbewerb bestand aus vier Disziplinen. Zunächst musste dreimal mit angelehnter Waffe aus 100 Meter stehend auf die Bockscheibe geschossen werden. Weitere drei Schüssen absolvierten die Teilnehmer liegend auf den „sitzenden Fuchs“ und sitzend auf den „stehenden Keiler“. Bei der vierten Disziplin hieß es den mit mittlerer Geschwindigkeit seine Bahn ziehenden „laufenden Keiler“ mit einem ausschließlich für alle Disziplinen vorgegeben hochwildtauglichen Gewehr zu treffen. Im Rahmen der im Vereinsheim erfolgten Siegerehrung wurde, der im letzten Jahr drittplatzierte Michael Hubner aus Mücke diesmal mit seinen 113 erreichten Punkten als Vereinsmeister mit dem als Rothirsch gestalteten Wanderpokal geehrt. Den zweiten Platz erzielte Georg Weiß aus Marburg mit 110 Punkten, gefolgt von dem mit einem Glaspokal ausgezeichneten Vorjahresvereinsmeister Ernst Marais aus Kirtorf mit 107 Punkten auf dem dritten Platz. Eine besondere Ehrung und als Geschenk eine oberhessische Wildschwein-Hukkie erhielt der 78-jährige Dr. med. Kaus Müller als ältester Teilnehmer. 1. Vorsitzender Nickel würdigte dabei neben dem guten Ergebnis auch das große Interesse an der Jagd und am Vereinswesen des erst mit 70 Jahren bravourös die Jägerprüfung abgelegten Gießener Waidmannes.






