24 Stunden Schach-Marathon in Hungen

Das Schach ein Sport ist, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Es steht nicht nur der Kopf unter Strom und berechnet unter extremen Bedenkzeit-Bedingungen (5 Minuten pro Spieler/Partie) Züge für Züge im Voraus, sondern verlangt auch körperlich vieles ab. Wieviel den Schachspielern allerdings vom 27.06. (18.00 Uhr) bis 28.06. (18.00 Uhr) abverlangt worden ist, konnte bei der Organisation noch niemand ahnen. Traditionell findet der 5. Königsjäger Blitzschach-Marathon am letzten Schultag vor den Sommerferien in Hessen, statt. Attraktiv für die Spielerinnen und Spieler, die kurz vor dem Urlaub noch einmal den Kopf auf dem Schachbrett glühen lassen wollen. Die Organisation fängt ca. 3 Monate vor dem Turnier an. Eine Langzeit-Wettervorhersage gibt es noch nicht.

Bis zum Turniertag lagen 40 Voranmeldungen vor, letztendlich waren es 30 Teilnehmende, darunter nicht nur aus vielen Teilen Hessens, sondern sogar aus Nordrhein-Westfalen oder Bayern. Ein sehr großes Handicap waren jedoch die Backofen-Temperaturen nicht nur in Deutschland, sondern auch im Spiellokal. Selbst nachts wurde es sehr schweißtreibend. Das in diesen 24 Stunden, in denen der Schachklub Königsjäger Hungen den Marathon ausrichtete, von den Tages- und vor allem Nachttemperaturen her, historisch werden würde, war nicht absehbar. Als das Turnier beendet war und die besten Spieler, Preisgelder und Pokale in Empfang nehmen konnten, war allen die Erleichterung anzusehen.

Das Turnier gewann Josef Martin (SK Mering/Bayern) vor Winfried Rebitzer (SC Lechhausen/Bayern) sowie Kartik Arora (SV Weidenau-Geisweid/Bayern). Beste Lokalmatadoren wurden Christoph Soppa und Georg Kappeler (Beide SSG Hungen-Lich) auf den Plätzen 6 und 7. Bester Königsjäger wurde Pascal Hoppe vor Erik Alkhimovych, Kian Elias Diepolder, Dennis Wiedersum, Julius Hossbach und Raik Schröder.

Mehr Infos gibt es auf der Homepage www.skhungen.de