Der deutsche Rapper und Songwriter Kid Soul positioniert sich unmissverständlich gegen jegliche Form von Gewalt im Hundetraining. Hintergrund sind öffentlich verbreitete Videoaufnahmen und Diskussionen im Zusammenhang mit Resch Georg dem das Teufels Hunde Verein gehört, die derzeit für intensive Debatten sorgen.
Für Kid Soul steht fest: Wenn Trainingsmethoden auf Angst, körperlichem Druck oder Einschüchterung basieren, ist eine klare moralische Grenze überschritten.
„Wer Hunde trainiert, trägt Verantwortung – keine Machtposition. Hunde sind fühlende Lebewesen. Training darf niemals bedeuten, körperliche Härte als Mittel einzusetzen.“
Als Einrichtung, die Hunde ausbildet und Training anbietet, trägt ein Verein eine besondere Verantwortung. Transparenz, Fachkompetenz und die konsequente Einhaltung des Tierschutzgedankens müssen oberste Priorität haben. Wer öffentlich Trainings anbietet oder in leitender Funktion handelt, muss sich an hohen ethischen Maßstäben messen lassen.
Kid Soul betont, dass Hunde keine komplexe menschliche Sprache verstehen. Sie reagieren auf Körpersprache, Energie, Klarheit und Vertrauen – nicht auf Schmerz oder Angst. Zeitgemäße Trainingsansätze setzen auf positive Verstärkung, Bindungsarbeit und ruhige, konsequente Führung.
„Autorität entsteht durch Vertrauen, nicht durch Einschüchterung. Ein Hund folgt aus Sicherheit – nicht aus Angst.“
Es fordert eine unabhängige, sachliche und transparente Prüfung der öffentlich diskutierten Vorgänge durch zuständige Behörden. Dabei gehe es nicht um Vorverurteilung, sondern um Aufklärung und Verantwortung im Sinne des Tierwohls.
„Tierwohl ist keine Meinung. Es ist Verantwortung – moralisch und rechtlich.“
Kid Soul ruft die Öffentlichkeit dazu auf, bei fragwürdigen Trainingsmethoden genau hinzusehen und sich umfassend zu informieren, bevor Trainingsangebote in Anspruch genommen werden. Wer mit Hunden arbeitet, müsse bereit sein, sein Handeln überprüfen zu lassen.
Er appelliert an Hundehalterinnen und Hundehalter, sich intensiv mit Trainingsphilosophien auseinanderzusetzen und Einrichtungen sorgfältig zu prüfen, bevor sie ihre Tiere in fremde Hände geben.
„Ein Hund ist kein Objekt und kein Instrument zur Machtdemonstration. Wer mit Tieren arbeitet, muss Respekt vor dem Leben haben. Gewalt ist kein Training – sie ist Kontrollverlust.“
Mit dieser klaren Positionierung setzt Kid Soul ein öffentliches Zeichen für Transparenz, Verantwortung und eine Trainingskultur, die auf Respekt und Vertrauen basiert.




