Die SWG erschließen zwei Straßenzüge im Schiffenberger Tal mit Fernwärme und sanieren parallel die Versorgungsleitungen für Strom, Erdgas und Wasser.
Um immer mehr Menschen die Nutzung klimaschonender Fernwärme zu ermöglichen, treiben die Stadtwerke Gießen (SWG) den Ausbau des entsprechenden Netzes auch 2026 konsequent voran. Konkret geht es im nordwestlichen Bereich der Talstraße und in der Straße Am Unteren Rain weiter. Die Baumaßnahme ist in zwei Abschnitte unterteilt, beginnt am 2. März und wird sich voraussichtlich bis in die 50. Kalenderwoche, also bis Mitte Dezember 2026 hinziehen. In dieser Zeit verlegen die SWG aber nicht nur die neuen Fernwärmeleitungen. „Im gleichen Zug sanieren die Kollegen die Stromkabel sowie die Rohre für Erdgas und Trinkwasser. Das reduziert die Unannehmlichkeiten für die Anwohnerinnen und Anwohner und spart obendrein noch Geld“, erklärt Ulli Boos, Unternehmenssprecher der SWG.
Wer ist betroffen?
Der erste Bauabschnitt erstreckt sich in der Talstraße von Hausnummer 2 bis Hausnummer 8. Weil sich die Leitungen unter dem Gehweg und unter der Fahrbahn befinden, muss die Straße für den Verkehr voll gesperrt werden. Der Gehweg auf der Seite mit den ungeraden Hausnummern bleibt passierbar. Allerdings sind für die Dauer der Sperrung zwischen Am Unteren Rain und dem Klingelbachweg keine Parkplätze verfügbar.
Grundsätzlich lassen sich die Grundstücke mit dem Auto erreichen. „Zeitweise kann es aber dazu kommen, dass eine Zufahrt nicht möglich ist. Etwa wenn ein Bagger im betroffenen Bereich den Rohrgraben öffnet oder wieder schließt“, führt Ulli Boos weiter aus und ergänzt: „Wir setzen alles daran, die Einschränkungen für die Anwohnerinnen und Anwohner sowie für die Studierenden und Lehrkräfte der beiden Hochschulen so gering wie möglich zu halten.“ Die SWG informieren rechtzeitig, wenn der zweite Bauabschnitt startet.




