Rahel – die Wege muss man suchen am 13.7. um 19:30 Uhr in der Kulturkirche

33
Rahel - die Wege muss man suchen, Literarisches SalonTheater am 13.7. in der Kulturkirche

Im Rahmen der Sommerkulturkirche und des Kultursommer Mittelhessen 2024 lädt der Förderverein St. Thomas Morus am Samstag, den 13.7. um 19:30 Uhr zu einem Theaterprojekt über die Berliner Jüdin Rahel Varnhagen mit Anette Daugardt und Uwe Neumann vom KantTheater Berlin. Der Eintritt ist frei.

Anette Daugardt und Uwe Neumann (KantTheater Berlin) sind am 13.7. zu Gast unter den Platanen der Kulturkirche

„Was ist der Mensch am Ende anders als eine Frage, nur zum Fragen, zum Fragen ist er hier.“ (Rahel Varnhagen)

Bei Tee und Butterbroten wurden in ihrer Dachstube am Gendarmenmarkt alle Klassenunterschiede aufgehoben. Sie war die Gesprächspartnerin zahlreicher Männer und Frauen, Adliger und Bürger, Militärs, Künstler und Philosophen, darunter die Gebrüder Humboldt, Bettina von Arnim, Fichte, Hegel, Schlegel, Pauline Wiesel und Prinz Louis Ferdinand. Und doch empfand Rahel Varnhagen ihr ganzes Leben hindurch eine doppelte Ausgrenzung: Als Frau und als Jüdin.

Der Eintritt ist frei. Da es nur ein begrenzte vorhandene Sitzplätze gibt, empfehlen wir: kommen Sie früh oder bringen Sie Ihre eigene Sitzgelegenheit, z.B. einen Campinghocker, Klappstuhl oder eine Sitzdecke mit.

Anette Daugardt

Anette Daugardt

Geboren 1966 in Berlin, aufgewachsen in einem 205-Seelen-Dorf in Bayern.

Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Hamburg. Erstes Engagement am Theater der Freien Volksbühne Berlin. Es folgten u.a. weitere Produktionen am Berliner Ensemble, am Théâtre National du Luxembourg, am Theater Bremen, bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen, am Stadttheater Klagenfurt, auf Kampnagel Hamburg, am Théâtre des Capucins Luxembourg, am Stadttheater Aachen und verschiedene Fernsehfilme und Serien.

Seit 2003 am KantTheaterBerlin mit eigenen Projekten.

Uwe Neumann

Uwe Neumann

1961 in Troisdorf bei Köln geboren.

Nach einer ersten Station in Bonn, wo er Islamwissenschaft studierte und einem längeren Aufenthalt in Paris an er dortigen Schauspielschule Cours Simon entschied er sich schließlich für eine Ausbildung an der Universtät der Künste Berlin. Danach folgte Theaterengagements am Stadttheater Ingolstadt, später in Berlin am Maxim-Gorki-Theater und an der Komödie am Kurfürstendamm sowie an zahlreichen anderen Bühnen, u.a. in Potsdam, Hamburg, Heidelberg und Luxemburg.

Er spielte den Osvald in Ibsens “Gespenster”, den Faust in Gothes “Urfaust”, den Fernando in Goethes “Stella”, den Figaro in Beaumarchais’ “Figaros Hochzeit” und den Ben in Neil Simons “Sunny Boys”.

Einen prägenden Einfluss hatte die Zusammenarbeit mit Ariane Mnouchkine am Théâtre du Soleil in Paris. Dort konnte er sich intensiv mit japanischen Theater beschäftigen und war Schüler des japanischen Kyogen-Meisters Nomura Kozuke.

Neben Rollen in Film und Fernsehen ist er auch immer wieder als Sprecher im Hörfunk und für Hörbuchverlage tätig.

Kulturkirche Gießen
Die Kulturkirche St. Thomas Morus beeinflusst das Zwischenmenschliche, ermöglicht Beziehungen und erweitert Perspektiven. - kreativ sein, in Dialog treten, miteinander reden.