ERZWEG-Wanderung bot Reise in die Vergangenheit

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Landkreis Gießen lud beim Wanderaktionstag zur geführten Begehung des Erzweges Süd ein

An dem einmal jährlich vom Landkreis Gießen durchgeführten Wanderaktionstag nahmen diesmal 25 Personen teil. Organisiert von Natalie Hühnergarth von der Tourismusförderung des Landkreises Gießen führte diesmal die Wanderung auf einer Teilstrecke des Erzweges Süd. Die Schirmherrschaft der durch die idyllische oberhessische Natur führenden Wanderung oblag Landrätin Anita Schneider. Unter sachkundiger Begleitung durch Karl-Heinz Hartmann, Peter Hess, Norbert Theiß und Karl-Ernst Lind von der Erzweg-Projektgruppe begann die Tour in der auch als „Eisenkaute“ ehemaligen bekannten Grube „Deutschland“ bei Weickartshain. Der Weg führte zu der einstigen Grenze zwischen der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt und der Grafschaft Solms-Laubach. 61 historische Grenzsteine sind heute noch auf der einstigen Grenze zwischen Wetterfeld und Seenbrücke zu sehen. Fortgeführt wurde die Wanderung auf dem Damm der ehemaligen Bahnstrecke Mücke-Hungen vorbei an den mächtigen Schlammteichen und der Grube „Neugrünende Hoffnung“ nach Freienseen. Nach Erläuterungen zur Kirche, dem volksmündigen „Dom des Seenbachtals“ ging es weiter zur Grube „Schöne Aussicht“. Der nächste Anlaufpunkt war der „Hilgesberg“ bei Lardenbach. Bei der Grillhütte am dortigen Basaltsteinbruch gab es eine kurze Erfrischungspause. Über das Grubenfeld „Maximus Süd“ gelangte die Gruppe dann über den Verbindungsweg nach Seenbrücke zum ehemaligen Standpunkt der Erzwäsche Weickartshain. Nach dem Erreichen des Ausgangspunktes konnten sich in der auch als „Weickartshain Schweiz“ bekannten Grube Deutschland alle von der Wanderung begeisterten Teilnehmer bei herzhaft schmeckender Pizza stärken.