Gemeinsam für eine starke Notfallversorgung: DRK-Landesführung zu Besuch im JOKBA

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Wie sieht die Notfallversorgung der Zukunft aus? Und wie können Rettungsdienste und Krankenhäuser noch besser zusammenarbeiten? Über diese und weitere Fragen tauschten sich hochrangige Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) am 27. Oktober mit der Krankenhausleitung des St. Josefs Krankenhauses Balserische Stiftung aus.

Zu Gast waren Norbert Södler, Präsident des DRK-Landesverbandes Hessen, Michael Rückert, stellvertretender Landesgeschäftsführer, Dr. Matthias Bollinger, DRK-Landesarzt Hessen, sowie Mike Mann, Bereichsleiter Rettungsdienst Hessen. Geschäftsführer Andreas Leipert begrüßte die Delegation gemeinsam mit Vertretern der ärztlichen und pflegerischen Leitung unseres Hauses.

Einblicke in unsere moderne Notaufnahme

Im Mittelpunkt des Besuchs stand ein Rundgang durch unsere Zentrale Notaufnahme (ZNA), die erst vor gut einem Jahr in Betrieb genommen wurde. Die Gäste erhielten Einblicke in die moderne medizinische Ausstattung, die digitalen Abläufe und die organisatorischen Strukturen.

Besonders interessant für die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst: Digitale Einsatzprotokolle ermöglichen einen schnellen Informationsaustausch, während kurze Wege und klar strukturierte Abläufe eine zügige Patientenübergabe unterstützen. Auch die Digitalisierung im Schockraum soll künftig weiter ausgebaut werden.

Gemeinsam den Herausforderungen begegnen

Neben der Besichtigung ging es auch um die Zukunft der regionalen Gesundheitsversorgung. Die Krankenhausreform und die zunehmende Konzentration medizinischer Leistungen auf weniger Standorte stellen Krankenhäuser und Rettungsdienste gleichermaßen vor Herausforderungen.

„Die Veränderungen im Gesundheitswesen stellen uns alle vor große Herausforderungen. Gerade deshalb ist es wichtig, dass Krankenhäuser und Rettungsdienste eng zusammenarbeiten und ihre jeweiligen Stärken kennen. Auch Akutkrankenhäuser der Grund- und Regelversorgung wie unseres leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur regionalen Versorgung“, betonte Geschäftsführer Andreas Leipert.

Wie wichtig wohnortnahe medizinische Angebote sind, zeigt sich auch in unserer Geburtshilfe: Mit 1.067 Geburten im Jahr 2025 ist das St. Josefs Krankenhaus ein wichtiger geburtshilflicher Standort in der Region.

Gute Zusammenarbeit für eine starke Region

Einigkeit bestand darüber, dass eine enge Vernetzung und regelmäßiger Austausch entscheidend für eine verlässliche Patientenversorgung sind. Bereits heute stehen die Leitungen der Zentralen Notaufnahmen in Stadt und Landkreis Gießen in regelmäßigem Kontakt.

Die DRK-Delegation zeigte sich beeindruckt von der modernen Ausstattung, den räumlichen Möglichkeiten und den zukunftsorientierten Strukturen unserer Notaufnahme.

Wir freuen uns über das große Interesse und den wertvollen Austausch. Denn eines verbindet Rettungsdienste und Krankenhäuser: das gemeinsame Ziel, die Menschen in unserer Region auch künftig bestmöglich medizinisch zu versorgen.