GEGENSÄTZE …………………. Unterschiedliche Positionen zeitgenössischer Keramik

 

ATELIERAUSSTELLUNG SA. 31.10.2026– So. 08.11.2026

VERNISSAGE SA. 31.10.2026 15.00 Uhr

HOFGUT APPENBORN 35466 RABENAU

Immer im Herbst, zeigt Karl-Heinz Till in seiner Atelierausstellung neue Keramiken aus dem Holzbrand, sowie Zeichnungen auf Papier. Für gewöhnlich präsentiert er dabei immer auch eine umfassende Auswahl keramischer Arbeiten einer Kollegin oder eines Kollegen.

In diesem Jahr ist die Keramikerin Christiane Riemann mit ihren hauchdünnen Porzellanarbeiten im Hofgut Appenborn zu Gast.

Hier treffen zwei völlig unterschiedliche Positionen zeitgenössischer Keramik aufeinander.

Christiane Riemann dreht ihre hauchdünnen Porzellangefäße auf der Töpferscheibe.

Äußerste Präzision, klare Formen und ein sicheres Gefühl für farbig strukturierte Oberflächen sind das Merkmal ihrer Arbeiten.

Christiane Riemann sagt über ihre Arbeiten „Mein Ziel ist es, mit Porzellan gestalterisch und handwerklich ausdrucksstarke Gebrauchsunikate zu schaffen, die, so hoffe ich, langlebige Lieblingsstücke für den Benutzer werden. Von schlichtem Weiß über farbenfrohe Grüntöne bis hin zu schwarzweißen Musterungen, ist bei meinen Gefäßen alles dabei. Die Außenflächen halte ich am
liebsten unglasiert. Meine neueste Kreation ist eine Verschmelzung aus Ton und Porzellan.“

Ganz im Gegensatz dazu stehen die Arbeiten von Karl-Heinz Till

Er zeigt neue Arbeiten – Gefäße und Objekte – aus dem Holzbrennofen, sowie eine Auswahl seiner Zeichnungen.

Seine Keramischen Arbeiten aus Steinzeug und Porzellan sind sämtlich frei aufgebaut und werden

bei einer Temperatur von annähernd 1400 Grad im holzbefeuerten Ofen gebrannt.

Aschanflugglasuren und Salz – das zum Brandende in den Ofen gegeben wird – prägen die Oberfläche der Arbeiten. So wird jedes Stück zum Unikat und der Vorgang des Brennens zum originären Bestandteil der Arbeiten von Karl-Heinz Till.

Die Brandführung, das Platzieren der Gefäße im Ofen und die Dauer des Brandes sowie die Auswahl der Holzarten bestimmen ganz wesentlich den Charakter der Arbeiten.

Sind die Gefäße durchaus zum Gebrauch bestimmt, so entstehen die Objekte bedingungslos, keiner Funktion gehorchend.

In seinen Zeichnungen werden auf einem Wachsuntergrund mit der Rohrfeder und dem Pinsel selbst gefertigte Farben -gelöste Pigmente aber auch Asche – aufgetragen. So entstehen Zeichnungen die an Gedichte erinnern.

Zur Vernissage Samstag 31.10.2026 um 15.00 Uhr wird Christiane Riemann anwesend sein.

Die Ausstellung ist samstags und sonntags jeweils von 14.00 – 17.30, sowie nach telefonischer Vereinbarung – 0151 65782280 + 06407 9050850 – geöffnet.

Die Arbeiten von Karl – Heinz Till können auch nach Ausstellungsende nach telefonischer Absprache oder E-Mail ( Karl-Heinz-Till@t-online.de ) besichtigt werden.