Vernissage: Samstag, 26. September 2026: 17.00 Uhr
KünstlerInnen: Isabella Rein | Jasmin Euler | Karla Noll | Laura Kaczmarczyk | Loana Rasbach | Marcella Merle | Maxim Vincent Scheidt | Patrycja Taranek | Raika Jarrahi
Die jüngste Ausstellung in der Halle des „Kunstkreises Wettenberg e.V. (KuKuK)“ wird von 9 Künstlerinnen gestaltet und fragt: Was bleibt von dem, was wir erleben, wenn der Moment längst vergangen ist? Welche Spuren hinterlassen Menschen, Erinnerungen, Verletzungen, gesellschaftliche Ereignisse oder der Lauf der Zeit in unseren Körpern, an Orten und in unserem Inneren?
Die Gemeinschaftsausstellung „Spuren des Unsichtbaren“ widmet sich dem, was sich unserem unmittelbaren Blick entzieht und dennoch wirksam bleibt. Die beteiligten KünstlerInnen machen verborgene Erfahrungen, Erinnerungen und Empfindungen sichtbar und eröffnen unterschiedliche Zugänge zu einer Welt, in der das Unsichtbare seine ganz eigenen Formen findet.
Zwischen Erinnerung und Verlust, Verletzlichkeit und Widerstand, Verfall und Neubeginn erzählen die Arbeiten von Spuren, die das Leben hinterlässt. Karla Noll lässt in ihrem Zusammenspiel von Stoff und Leinwand Erinnerungen an geliebte Menschen in Schichten übereinanderliegen. Laura Kaczmarczyk richtet den Blick auf die kleinen und großen Brüche des Lebens – auf Kratzer, Narben und Veränderungen und auf die Möglichkeit, aus ihnen etwas Neues und Einzigartiges entstehen zu lassen.
Raika Jarrahi thematisiert in ihrer Arbeit „Baba hat gesagt, er remigriert sich selber“ die unsichtbaren Spuren von Flucht, Erinnerung und innerer Zerrissenheit und verweist auf eine Realität, die durch Zensur und Abschottung bewusst aus dem öffentlichen Blick gedrängt wird. Maxim Vincent Scheidt legt mit poetischen Worten ebenso wie mit brachialen „Messerstichen“ die unsichtbaren Narben gesellschaftlicher und privater Gewalt frei, von zarter Verletzlichkeit bis hin zu den tiefen Spuren tödlicher Femizide.
Patrycja Taranek sucht nach dem Unsichtbaren, das uns umgibt und dennoch häufig verborgen bleibt. Melancholie, die Stille des Todes und die Schönheit dessen, was wir oft nicht sehen wollen, finden in Acryl, Porzellan und Video unterschiedliche Ausdrucksformen. Loana Rasbach untersucht mit Keramik, Malerei und Fotografie die Spuren, die Zeit in Körpern und Orten hinterlässt. Zwischen Verfall und Erinnerung wird das Unsichtbare greifbar.
Vernissage: Samstag, 26. September 2026: 17.00 Uhr
KünstlerInnen: Isabella Rein | Jasmin Euler | Karla Noll | Laura Kaczmarczyk | Loana Rasbach | Marcella Merle | Maxim Vincent Scheidt | Patrycja Taranek | Raika Jarrahi
Die jüngste Ausstellung in der Halle des „Kunstkreises Wettenberg e.V. (KuKuK)“ wird von 9 Künstlerinnen gestaltet und fragt: Was bleibt von dem, was wir erleben, wenn der Moment längst vergangen ist? Welche Spuren hinterlassen Menschen, Erinnerungen, Verletzungen, gesellschaftliche Ereignisse oder der Lauf der Zeit in unseren Körpern, an Orten und in unserem Inneren?
Die Gemeinschaftsausstellung „Spuren des Unsichtbaren“ widmet sich dem, was sich unserem unmittelbaren Blick entzieht und dennoch wirksam bleibt. Die beteiligten KünstlerInnen machen verborgene Erfahrungen, Erinnerungen und Empfindungen sichtbar und eröffnen unterschiedliche Zugänge zu einer Welt, in der das Unsichtbare seine ganz eigenen Formen findet.
Zwischen Erinnerung und Verlust, Verletzlichkeit und Widerstand, Verfall und Neubeginn erzählen die Arbeiten von Spuren, die das Leben hinterlässt. Karla Noll lässt in ihrem Zusammenspiel von Stoff und Leinwand Erinnerungen an geliebte Menschen in Schichten übereinanderliegen. Laura Kaczmarczyk richtet den Blick auf die kleinen und großen Brüche des Lebens – auf Kratzer, Narben und Veränderungen und auf die Möglichkeit, aus ihnen etwas Neues und Einzigartiges entstehen zu lassen.
Raika Jarrahi thematisiert in ihrer Arbeit „Baba hat gesagt, er remigriert sich selber“ die unsichtbaren Spuren von Flucht, Erinnerung und innerer Zerrissenheit und verweist auf eine Realität, die durch Zensur und Abschottung bewusst aus dem öffentlichen Blick gedrängt wird. Maxim Vincent Scheidt legt mit poetischen Worten ebenso wie mit brachialen „Messerstichen“ die unsichtbaren Narben gesellschaftlicher und privater Gewalt frei, von zarter Verletzlichkeit bis hin zu den tiefen Spuren tödlicher Femizide.
Patrycja Taranek sucht nach dem Unsichtbaren, das uns umgibt und dennoch häufig verborgen bleibt. Melancholie, die Stille des Todes und die Schönheit dessen, was wir oft nicht sehen wollen, finden in Acryl, Porzellan und Video unterschiedliche Ausdrucksformen. Loana Rasbach untersucht mit Keramik, Malerei und Fotografie die Spuren, die Zeit in Körpern und Orten hinterlässt. Zwischen Verfall und Erinnerung wird das Unsichtbare greifbar.
Auch innere Zustände und existentielle Fragen finden Raum in der Ausstellung. Jasmin Eulers Taucher wirken fehl am Platz – örtlich, innerlich oder beides. Ihre Arbeiten fragen danach, was geschieht, wenn wir uns einer Situation nicht gewachsen fühlen, was wir verlieren und gewinnen, wenn wir trotzdem weitermachen, und was von uns bleibt.
Marcella Merle begibt sich mit den vererbten Stricksocken ihrer Großmutter auf eine persönliche Spurensuche. Aus dem Material lässt sie die strickenden Hände der Verstorbenen wiederauferstehen – eine Begegnung zwischen Erinnerung, Wiederfinden und den Geistern der Vergangenheit.
Isabella Rein widmet sich in ihrer künstlerischen Arbeit dem Thema Endometriose und macht auf eine Erkrankung aufmerksam, die als vermeintliche „Frauenerkrankung“ lange Zeit übersehen und nicht ernst genommen wurde. Ihre Arbeiten richten den Blick auf das Unsichtbare, den körperlichen Schmerz und Erfahrungen der Betroffenen, die nach außen oft nicht erkennbar sind.
„Spuren des Unsichtbaren“ verbindet diese unterschiedlichen künstlerischen Perspektiven zu einer Ausstellung über das, was bleibt: über Erinnerungen, die sich einschreiben, über Verletzungen, die unter der Oberfläche weiterwirken, über Geschichten, die verdrängt werden, und über Erfahrungen, die erst sichtbar werden müssen, um wahrgenommen zu werden.
Die Ausstellung lädt dazu ein, genauer hinzusehen – und vielleicht auch das Unsichtbare im Eigenen und im Gegenüber neu wahrzunehmen.
Die „KuKuK-Halle“ in Wißmar ist bis zum 18. Oktober samstags, sonntags und feiertags von 15 – 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist wie immer frei.
Auch innere Zustände und existentielle Fragen finden Raum in der Ausstellung. Jasmin Eulers Taucher wirken fehl am Platz – örtlich, innerlich oder beides. Ihre Arbeiten fragen danach, was geschieht, wenn wir uns einer Situation nicht gewachsen fühlen, was wir verlieren und gewinnen, wenn wir trotzdem weitermachen, und was von uns bleibt.
Marcella Merle begibt sich mit den vererbten Stricksocken ihrer Großmutter auf eine persönliche Spurensuche. Aus dem Material lässt sie die strickenden Hände der Verstorbenen wiederauferstehen – eine Begegnung zwischen Erinnerung, Wiederfinden und den Geistern der Vergangenheit.
Isabella Rein widmet sich in ihrer künstlerischen Arbeit dem Thema Endometriose und macht auf eine Erkrankung aufmerksam, die als vermeintliche „Frauenerkrankung“ lange Zeit übersehen und nicht ernst genommen wurde. Ihre Arbeiten richten den Blick auf das Unsichtbare, den körperlichen Schmerz und Erfahrungen der Betroffenen, die nach außen oft nicht erkennbar sind.
„Spuren des Unsichtbaren“ verbindet diese unterschiedlichen künstlerischen Perspektiven zu einer Ausstellung über das, was bleibt: über Erinnerungen, die sich einschreiben, über Verletzungen, die unter der Oberfläche weiterwirken, über Geschichten, die verdrängt werden, und über Erfahrungen, die erst sichtbar werden müssen, um wahrgenommen zu werden.
Die Ausstellung lädt dazu ein, genauer hinzusehen – und vielleicht auch das Unsichtbare im Eigenen und im Gegenüber neu wahrzunehmen.
Die „KuKuK-Halle“ in Wißmar ist bis zum 18. Oktober samstags, sonntags und feiertags von 15 – 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist wie immer frei.





