Mit einer abwechslungsreichen Feierstunde empfing die Herderschule die neuen Fünftklässler an ihrem ersten Tag an dem Gymnasium. Dem vorausgegangen war ein ökumenischer Gottesdienst, der von Schulseelsorger Matthias Henkel und einem Religionskurs der Jahrgangsstufe 6 gestaltet wurde. Thema war dabei die Josefsgeschichte, in der ein Außenseiter Freunde findet.
Schulleiter Stefan Tross begrüßte in seiner empathischen Rede die neuen Schüler mit ihren Eltern und hob hervor, dass Schule ein Ort sein, an dem nicht nur viel Neues gelernt werde. „Schule ist auch ein Ort, an dem ihr neue Freundschaften knüpft, neue Talente entdeckt, an dem ihr Austauschfahrten macht, bei Theateraufführungen auf der Bühne steht und euch in der SV engagiert.“ Er ermutigte die Schüler, neugierig zu sein. „Habt Mut, Fragen zu stellen!“
Schulzeit wie eine Klettertour
Anschließend führte die Pädagogische Leitung mit Silke Brixtel-Fenner, Markus Hesse und Franziska Sohl ein Anspiel auf. Dargestellt wurde eine Klettertour in den Bergen mit dem Ziel, den Gipfel – also das Abitur – zu erreichen. Wie auf einer Wanderung seien Freunde, Durchhaltevermögen und Vertrauen wichtig, damit die Tour ein Erfolg werde. Die Vorführung wurde durch das eingespielte Lied von Tim Bendzko beendet. Dies gehörte zu den Stimmungshöhepunkten der Feier, heißt es doch treffenderweise im Refrain: „Wenn dir die Luft ausgeht, nur nicht nach unten sehen. Wir gehen immer weiter hoch hinaus.“
Paten als Ansprechpartner
Im weiteren Verlauf der Feier präsentierten sich die Paten, ältere Schülerinnen und Schüler, den Fünftklässlern. Diese hatten im Vorfeld extra eine Streitschlichter-Ausbildung absolviert, um den Jüngeren in Auseinandersetzungen beratend zur Seite zu stehen. So hatte sich Stefania aus einer 8. Klasse für diese Aufgabe beworben, „damit die Kinder jemanden haben, dem sie vertrauen können. Der kein Lehrer ist, aber erfahrener als die Fünftklässler.“
„Herderschule ist klasse!“
In der Feierstunde wurden die neuen Schüler auch von drei Sechtsklässlern willkommen geheißen, die den Fünftis mit einem Ausblick auf die Methodenwoche, den Kennenlerntag mit der neuen Klasse, Herders Weihnachtsmarkt und den Spendenlauf Lust auf kommende Schulveranstaltungen machten. Sie beendeten ihren Auftritt mit der gemeinsamen Parole: „Herderschule ist klasse!“
Im weiteren Verlauf der Einschulungsveranstaltung stellte sich ebenfalls Silvia Demper, die stellvertretende Schulleiterin, den neuen Schülern vor. Sie machte die Jungen und Mädchen mit den „Alltagshelferinnen und -helfern“ bekannt. Dazu zählen die Sekretärinnen, die Hausmeister, die Gesundheitsfachkraft Anna-Kathrin Küster Best und die SV mit den Schulsprecherinnen Naja Strobl und Helene Hörr.
Der festliche Charakter der Veranstaltung wurde durch musikalische Beiträge von Amalia Walendius und Mia Gans als Streicherduo sowie von Sängerinnen der Musical-AG unter der Leitung von Kursch Abbasi unterstützt.
Gründe für die Schulwahl
Die elfjährige Anna freut sich schon auf die neue Klasse und wünscht sich vor allem „Erfolg, Freunde und ein gutes Zusammenleben“. Sie hatte die Herderschule als Erstwunsch angegeben, „weil die Herderschule neue Gebäude hat und schöner ist als die anderen Schulen.“ Auch dass ihr älterer Bruder dort bereits Schüler ist, habe eine Rolle gespielt.
Ellen Sasse, Mutter eines neuen Fünftklässlers, erklärte, dass für sie und ihren Sohn neben der räumlichen Nähe der Infotag den Ausschlag gegeben habe. Dort hätten sie einen „super Eindruck gewonnen. Die Schule hat sich sehr authentisch präsentiert. Die Pädagogische Leitung wirkte sehr sympathisch.“
Dem kommenden Schuljahr erwartungsvoll entgegen blickt auch Nancy Markovic, die Klassenlehrerin einer neuen 5. Klasse. Ihr Wunsch sei, „dass sich hier bald jede Schülerin und jeder Schüler wohlfühlt und gut an der Herder ankommt. Ich hoffe, dass wir eine gute Klassengemeinschaft entwickeln und die Schülerinnen und Schüler jederzeit ohne Hemmungen zu mir kommen. Und natürlich wünsche ich mir, dass wir in den nächsten Jahren viel Spaß zusammen haben, viele schöne Momente erleben und ganz viel miteinander lachen.“





