Lollarer Karateka erkämpfen sich zum dritten Mal den Spitzenplatz im Medaillenspiegel.

Lollar. Es sind diese seltenen Momente im Sport, in denen nicht nur Punkte zählen, sondern Leidenschaft, Disziplin und Zusammenhalt spürbar werden. Am 20. Juni 2026 war genau so ein Tag: In der Sporthalle Süd in Lollar versammelten sich rund 100 Karateka aus dem gesamten Bundesgebiet zum JKA Shokukai Cup, der deutschen Meisterschaft der Bundesstilrichtung im Deutschen Karate Verband (JKA Shokukai Germany).

Schon beim Betreten der Halle lag eine besondere Spannung in der Luft. Auf drei Wettkampfmatten gleichzeitig maßen sich die Teilnehmer in insgesamt 43 Disziplinen – von präzisen Kata-Darbietungen bis hin zu dynamischen Kumite-Kämpfen. Jeder Schlag, jeder Schritt, jeder Kiai schien die jahrelange Vorbereitung der Athletinnen und Athleten widerzuspiegeln.

Den sportlichen Auftakt bildeten die Kata-Wettkämpfe, bei denen die Karateka mit präzisen Techniken, Konzentration und Ausdruck überzeugten. Besonders erfreulich war, dass in diesem Jahr zahlreiche Kata-Teams an den Start gingen. Die Mannschaftswettbewerbe sorgten für spannende Vorführungen und zeigten eindrucksvoll, wie wichtig Teamgeist und gemeinsames Training im Karate sind.

Für viele der jungen Karateka war es die erste Meisterschaft überhaupt. Entsprechend groß war die Aufregung vor dem ersten Start. Mit viel Mut und Engagement präsentierten sie ihre Leistungen und sammelten wertvolle Erfahrungen, die sie auf ihrem weiteren Karate-Weg begleiten werden.

Eine Meisterleistung auch hinter den Kulissen

Doch der Erfolg von Lollar endete nicht auf der Tatami.

Die Veranstaltung selbst wurde zu einer organisatorischen Meisterleistung:
Eine komplette deutsche Meisterschaft mit

  • 100 Wettkämpfern
  • 43 Disziplinen
  • vollständig durchgeführten Siegerehrungen

wurde in nur 6,5 Stunden durchgeführt – präzise, fair und reibungslos.

Möglich machte das ein starkes Team aus Kampfrichtern, das von den Dojos gestellt wurde, sowie zahlreiche Helferinnen und Helfer im Hintergrund.

Das schafft nur ein Team, das mit Herz schlägt und mit Stolz trägt.

🥇 1. Plätze (Auswahl nach Disziplinen)

Kata Einzel:

  • Strack, Ida – B2-W-Kata (9–11 Jahre)
  • Bensmann, Leif – B4-M-Kata (9–11 Jahre)
  • Wolf, Emilia – B4-W-Kata (9–11 Jahre)
  • Bensmann, Rouven – C5/D5-M-Kata (12–15 Jahre)
  • Felde, Greta – D5-W-Kata (14–15 Jahre)
  • Wolf, Daniel – E4-M-Kata (16–17 Jahre)
  • Mandler, Alena – E4-W-Kata

Kumite Einzel:

  • Strack, Ida – B3-W-Kumite (9–11 Jahre)
  • Dinu, Paul – B5-M-Kumite (9–11 Jahre)
  • Nagy, Ingrid – B5-W-Kumite (9–11 Jahre)
  • Grieger, Tristan – C7-M-Kumite (12–13 Jahre)
  • Scheld, Yannik – E5-M-Kumite (16–17 Jahre)
  • Mandler, Alena – E4-W-Kata

🥈 2. Plätze

Kata Einzel:

  • Pfiffrement, Anna – B2-W-Kata
  • Dinu, Paul – B4-M-Kata
  • Nagy, Ingrid – B4-W-Kata
  • Dölle, Merlin – C5/D5-M-Kata
  • Dinu, Anna – D5-W-Kata

Kumite Einzel:

  • Pfiffrement, Anna – B3-W-Kumite
  • Bensmann, Leif – B5-M-Kumite
  • Schäfer, Leila – B5-W-Kumite
  • Bensmann, Rouven – C7-M-Kumite
  • Wolf, Daniel – E6-M-Kumite
  • Tristan, Grieger – E4-M-Kumite

🥉 3. Plätze

Kata Einzel:

  • Macri, Sebastiano – A2-Kata (6–8 Jahre)
  • Redhardt, Luise – B4-W-Kata
  • Raco, Guiseppe – C4/D4-M-Kata
  • Grieger, Tristan – C5/D5-M-Kata
  • Scheld, Yannik – E3-M-Kata

Kumite Einzel:

  • Boßhammer, Kristan – B5-M-Kumite
  • Wolf, Emilia – B5-W-Kumite
  • Klein, Franka – C6-W-Kumite
  • Raco, Guiseppe – C6/D6-M-Kumite
  • Dölle, Merlin – D7-M-Kumite
  • Bensmann, Rouven – E4-M-Kumite
  • Mandler, Alena – E6-W-Kumite

👥 Kata Team – Podiumsplätze

Auch in den Teamdisziplinen zeigte Shotokan Kyokai Lollar seine Stärke:

🥇 1. Platz Kata Team (8–11 Jahre)

  • Team 1 – Shotokan Kyokai Lollar Emilia Wolf, Ida Strack, Pfiffrement Anna

🥈 2. Platz Kata Team (8–11 Jahre)

  • Team 2 – Shotokan Kyokai Lollar Paul Dinu, Leif Bensmann, Kristan Boßhammer
  • Team 3 – Shotokan Kyokai Lollar Laila Schäfer, Luise Redhardt, Ingrid Nagy