Trotz Hitze und ohne Langstreckenlauf: Bundesjugendspiele an der Sophie-Scholl-Schule mit viel Freude und Teamgeist

Mit viel Begeisterung: Die Sophie-Scholl-Schule richtete inklusive Bundesjugendspiele aus – Sprint, Schlagballwurf und Weitsprung standen an.

Gießen – Bei hochsommerlichen Temperaturen standen am letzten Montag vor den Sommerferien die Bundesjugendspiele der Gießener Sekundarstufe der Sophie-Scholl-Schule auf dem Programm. Auf der Sportanlage der Justus-Liebig-Universität am Kugelberg maßen sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 8 sowie der Berufsorientierungsstufe „Startbahn“ in den Disziplinen Sprint, Schlagballwurf und Weitsprung. Auf die sonst üblichen Langstreckenläufe wurde wegen der großen Hitze verzichtet.

Für ausreichend Schattenplätze und eine umfangreiche Getränkeversorgung war gesorgt. Entsprechend gut war die Stimmung während der gesamten Veranstaltung. Die Kinder und Jugendlichen zeigten sich konzentriert, motiviert und mit großer Freude bei der Sache.

„Die hohen Temperaturen haben uns vor besondere Herausforderungen gestellt. Umso mehr hat uns gefreut, wie verantwortungsvoll, konzentriert und mit wie viel Begeisterung die Schülerinnen und Schüler dabei waren“, sagte Sportlehrer Mario Damm von der Fachschaft Sport. „Es ging nicht nur um Leistungen und Zeiten, sondern vor allem um Bewegung, Fairness und gemeinsames Erleben.“

Die Bundesjugendspiele gehören seit vielen Jahren fest zum Schulleben und finden jährlich statt. Dabei wird besonderer Wert auf eine inklusive Gestaltung gelegt. Alle Stationen waren so vorbereitet, dass auch Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarf entsprechend ihrer individuellen Möglichkeiten teilnehmen konnten. Auch die Jugendlichen der „Startbahn“, einem Angebot zur beruflichen Orientierung für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf, waren selbstverständlich eingebunden.

Inklusion als fester Bestandteil

„Sport verbindet Menschen und schafft Gemeinschaft. Deshalb ist es uns wichtig, dass alle Kinder und Jugendlichen unabhängig von ihren Voraussetzungen selbstverständlich mitmachen können“, betonte Sportlehrerin Katharina Zirk. „Inklusion bedeutet für uns, Angebote so zu gestalten, dass jede und jeder Erfolgserlebnisse sammeln und Freude an Bewegung erfahren kann.“

Regelmäßige Bewegung und Sportunterricht spielen aus Sicht der Schule eine wichtige Rolle für die körperliche Gesundheit, das soziale Miteinander und die persönliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Gemeinsamer Sport fördere Teamfähigkeit, gegenseitige Rücksichtnahme und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Bewegung als Teil der Persönlichkeitsentwicklung

„Die Bundesjugendspiele sind jedes Jahr ein besonderer Tag im Schulkalender“, sagte Damm. „Man spürt, wie viel Spaß die Schülerinnen und Schüler an Bewegung und am gemeinsamen Erleben haben. Dass alle mitmachen und ihre Stärken einbringen können, macht diese Veranstaltung so wertvoll.“ Am Ende standen daher nicht Rekorde oder Bestleistungen im Vordergrund, sondern vor allem ein gelungenes Miteinander, viel Einsatzbereitschaft und zahlreiche strahlende Gesichter. Weitere Informationen auf www.sophie-scholl-schulen.de.

Lebenshilfe Gießen
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