
Pohlheim – Die „HolzGieserBänkelsänger“ feierten am Wochenende im privaten Kreis mit zahlreichen geladenen Gästen ihr 40jähriges Jubiläum in der Hofreite ihres „Sangesbruder“ Ralf Schwellnus in Holzheim.

Im Jahr 1986 finden sich die Ursprünge der „HolzGieserBänkelsänger“ (HGB). Für einen Auftritt auf der Holzheimer Faschingsbühne hatten die Brüder Ditmar Kartak und Bernd Kartak zusammen mit ihrem Schwager Peter Hess Lieder im Stile der „Tramps aus der Pfalz“ mit eigenen, auf Holzheim bezogenen Texte vorgetragen. Viel Applaus und lobende Worte „beflügelten“ das Trio, weiterzumachen.
Außerhalb der Faschingszeit wurden sie zur Unterhaltung des Publikums bei verschiedenen Veranstaltungen eingeladen und Mundpropaganda steigerte ihren Bekanntheitsgrad.

Zur stimmlichen Verstärkung suchten sie sich weitere Sänger mit „Volumen in der Stimme“. Dazu engagierten sie den „semiprofessionellen“ Musiker Peter Dill, der die musikalische Leitung und Akkordeonbegleitung der Gruppe übernahm. Dietmar Kartak, Sänger und Gitarrenspieler der ersten Stunde, erinnerte sich und meinte zurückblickend: “Unter Leitung von Peter Dill ging´s musikalisch steil nach oben und wir haben viel dazu gelernt.“ Leider ist Peter Dill nach wenigen Jahren der musikalischen Zusammenarbeit verstorben.
Als Akkordeonspieler verstärkte in der Nachfolge Peter Fay aus Watzenborn-Steinberg die Gruppe. Neben Gitarrenspieler Ditmar Kartak und Peter Fay mit Akkordeon singen als „Stammsänger“ Bernd Kartak, Peter Hess, Heinrich-Wilhelm (Zilli) Reitz, Uwe Kuhl, Ralf Schwellnus und Klaus Schwing bei den HGB.
Bei Veranstaltungen unterhielt die Gesangsgruppe aus Langgöns, „Man(n) singt“, und die “HGB” manchmal aufeinander folgend, wie am Jubiläumsabend, ihr Publikum. Dabei entwickelte sich ein gutes freundschaftliches Verhältnis zwischen beiden Gruppen.

„Man(n) singt“ feierte nicht nur bei ihren Freunden in Holzheim mit, sondern erfreuten alle Gäste mit einem schwungvollen Repertoire. „Man(n) singt“ unter Leitung ihres Dirigenten Markus Schopf begeisterte mit Stimmvolumen und. viel „Herzblut“. Ihre mitreißenden Lieder sorgten für gute Stimmung und animierten die Besucher der Jubiläumsfeier zum Mitmachen.
Ähnlich stimmungsvoll hatte die HGB den Abend mit Liedern eingeleitet und sie sangen nach den Freunden aus Langgöns noch ihre Mundartlieder bis in die Abendstunden bei ansteigender Stimmung und viel Applaus.

Wer an diesem Abend dabei war, spürte, Musik und Gesang sind nicht nur einfach Begleitung, sondern darüber hinaus “das schönste Geschenk der Welt”.



