Projektchor „Concordia“ Stangenrod und weitere Gastchöre überzeugten mit zahlreichen Höhepunkten

Eine vollbesetzte Sport- und Kulturhalle und ein begeisterndes Publikum waren die äußeren Anzeichen des fast dreistündigen Abschlusskonzertes des Projektchores des Gesangvereins „Concordia“ Stangenrod. Musikalisch mit den Klängen des Konzertmottos „All you need is Love“ begleitet betraten 45 Sängerinnen und Sänger des gastgebenden Projektchores die Bühne. In ihrer Begrüßungsrede bezeichnete die Vereinsvorsitzende Andrea Trippner den Chorgesang als eine große Liebe und bedeutende Lebensweisheit. Sie zeigte sich für die Konzertmitgestaltung weiterer vier befreundeter Chöre als große Bereicherung sehr dankbar. Die aus dem heimischen Raum kommenden Sangesfreunde probten unter ihrer Dirigentin Ulrike Sgodda-Theiß seit Anfang des Jahres für dieses Konzert. Mit ihrem ersten Liedvortrag „Can you feel the love tonight“ eroberten sie auch gleich die Gunst des Publikums. In Trommelbegleitung des auch gekonnt durch das Programm führenden Klaus Speicher folgte der Song „Budapest“. Der von Herbert Grönemeyer stammenden Ballade „Der Weg“ folgte unter der Leitung von Minette Kraft der Auftritt der 17 Chormitglieder des Projektchores „Sing Querbeet“ vom Gesangverein „Liederkranz“ Ruppertenrod. Mit deren einfühlsamen Darbietungen „So soll es bleiben“ und das auch wieder in die derzeitige unruhige Welt passende „What a wonderful world“ gab es viel Beifall. Zusammen mit dem Projektchor „CantAmo“ vom „Liederkranz“ Freienseen wurde dann „Lenas Säng“ und das erstmals gemeinsam öffentlich gesungene „Sing Alleluja“ vorgetragen. Die ebenfalls von Minette Kraft geleiteten 20 Freienseener Chormitglieder überzeugten vollends mit „Nette Begegnung“ und dem traditionellen südafrikanischen Hochzeitslied „Nginesi ponono“. Elf Frauenstimmen des Chores „Capella Bernsfeld“ sorgten dann gefühlvoll unter der Leitung von Regina Diehl mit den Liedern „You are the reason“, „Best day of my life“ mit ihrem Auftritt für einen weiteren Höhepunkt des Abends. Zu deren Repertoire gehörten noch die Lieder „Total Eclipse of my Heart“ und der Herbert Grönemeyer-Hit „Musik, nur wenn sie laut ist“. Mit 19 gemischten Frauen- und Männerstimmen und der teilweisen Gitarrenbegleitung von Paul Wolla ließ der Gesangverein „Frohsinn“ Bernsfeld mit der Ballade „Weit, weit weg“ und das für Liebe, Hoffnung und Glaube an ein Wunder stehende „Küss mich, halt mich, lieb mich“ die Stimmung in der Halle weiter steigen. Nach den zwei noch folgenden Liedern „Have a nice day“ und „Ich liebe das Leben“ animierte die Zugabe „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“ zum allgemeinen Mitsingen. Der Konzertabschluss oblag dem Gastgeber mit „Thinking out loud“ und dem Beatle-Hit „Eight days a week“. Das von Henrik Mohr mit der E-Gitarre und Jens Colaklar mit dem Schlagzeug begleitete „Bed of roses“ wurde nach dem offiziell als Abschluss vorgesehenen Konzertmotto „All you need ist Love“ die vom Publikum mit großen Applaus verdient belohnte Zugabe.