Kraftvoll, vielseitig, abwechslungsreich, virtuos, amüsant, bewegend, mitreißend – all diese Prädikate treffen auf das Konzert zu, das der Solokünstler Jochen Günther gemeinsam mit dem Chor “Inspiration“ der Heiterkeit Annerod veranstaltete. Einmal mehr war die gut besuchte Anneröder Kirche Ort eines sehr unterhaltsamen Abends . Der aus Guntersblum in Rheinhessen stammende Solokünstler zog das Publikum ab den ersten Klängen auf der 12saitigen Gitarre in seinen Bann. Es bedurfte keiner ausdrücklichen Aufforderung – man summte, sang, klatschte automatisch mit. Jochen Günther ging musikalisch voran dank seiner, eine große Bandbreite umfassenden Stimme, mal samtig – schmeichelnd, mal rockig – zupackend, mal Elvis Presley, mal Mick Jagger, mal John Lennon, mal Bruce Springsteen, mal Neil Diamond, mal Paul Simon, mal Freddie Mercury und viele mehr. Ein schöner Song nach dem anderen, wirklich eine bewundernswerte, klangvolle Palette, die das Publikum nach jedem Song mit anhaltendem Applaus belohnte.
Zwischen seinen Gesangsvorträgen brachte Jochen Günther mit kleinen Anekdoten und humorvollen Kommentaren, dem gastgebenden Verein gemäß, lockere Heiterkeit ins Spiel.
Eine zusätzliche besondere Note bekam der Abend durch die Mitwirkung von „Inspiration“ unter Martin Gärtners hervorragender Leitung . Der aus mehr als 30 Sängerinnen und Sänger bestehende Chor zeigte sein Können mit dem gesungenen Motto des Abends „Happy together“, dem Robbie Williams – Song „Angels“ sowie „Yesterday“ und „When I’m sixty-four“ von den Beatles. Vor dem Finale sangen Chor und Publikum gemeinsam „Let it be“ im Kanon. Seine Virtuosität stellte der Solist mit dem „ältesten Oldie aus dem Jahr 171o“ (O – Ton Günther) unter Beweis, als er den staunenden Zuhörern auf der E – Gitarre Johann Sebastian Bachs „Toccata“ präsentierte.
Von tosendem Applaus begleitet, bildete das von Jochen Günther und Inspiration gemeinsam gesungene Lied „What a wonderful world“ den bewegenden Abschluss eines großartigen Abends.
Ein Blumengruß als Dankeschön bekamen Jochen Günther und Martin Gärtner vom Vorstandssprecher Ulrich Gessner überreicht, der sich außer bei dem wunderbaren Solisten bei der Ev. Kirchengemeinde bedankte, die bei den Konzerten die schöne Kirche und dass angrenzende Gemeindehaus zur Verfügung stellt.




