JHV der Jagdgenossenschaft Holzheim: “Das Holzheimer Revier ist mit Niederwild gut bestückt.“

Waschbären sind in der Nacht aktiv. Als Allesfresser ist ein Napf voller Katzenfutter ein willkommenes "Festmahl". Nach Änderung des Jagdrechts sind Waschbären nun ganzjährig jagbar.

Holzheim – Zur Jahreshauptversammlung hatte die Jagdgenossenschaft Holzheim in die „Kulturelle Mitte“ des Pohlheimer Stadtteils Holzheim eingeladen. Jagdvorstand Matthias Ohly begrüßte die Mitglieder und eröffnete die Versammlung.

In seinem Rückblick erinnerte er an die Termine der vergangenen Saison. Besonders hob er die gelungene Grillveranstaltung mit einem Fachvortrag über Feldhamster bei der Feldscheune des Vorstandsmitgliedes Thomas Klee hervor.

In ihrem Kassenbericht erläuterte Margret Öhlschläger detailliert alle Ausgaben und Einnahmen. Mit zehn Tausend Euro beteiligten sich die Jagdgenossen am Ausbau von „Wegtrompeten“ (asphaltierte Ausfahrten von Feldwegen) durch Kooperation mit dem Bauamt der Stadt Pohlheim. Ein neues Planierschild zur Reinigung von Wegen kostete knapp über acht Tausend Euro. Die neuen Einnahmen werden den Rücklagen zugeführt, damit für weitere Projekte ausreichend Geld zur Verfügung stehe.

Dieter Reitschmidt und Matthias Jung hatten die Kasse geprüft. Jung lobte die „sehr gute Kassenführung“ und auf seinen Antrag wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

Für die drei Jagdpächter Peter Grieb, Christian Loh und Michael Klee erstattete Klee den Bericht der „Streckenliste“. Den Spitzenplatz belegen die Hasen mit 60 Stück, es folgen die Füchse mit 28, Waschbären 24, Rehwild 19, Schwarzwild 11, Enten und Gänse 21, Rabenkrähen und Elstern 22, drei Rebhühner und ein Fasanenhahn. Klee resümierte und betonte: “Das Holzheimer Revier ist mit Niederwild gut bestückt.“

Klee teilte weiter mit, dass Füchse und Waschbären nach Gesetzesänderung in Hessen nun ganzjährig jagdbar sind.  Wölfe wurden neu in das Hessische Jagdrecht aufgenommen. Für Krähen und Elstern wurden die Jagdzeiten verlängert.