IGS Busecker Tal reist nach 2024 erneut ins All

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Die Sporthalle der IGS Busecker Tal verwandelte sich im Dezember 2025 erneut für einen Tag in ein Fenster zum Universum: Ein mobiles Schulplanetarium machte Station an  der Gesamtschule und bot dem gesamten Jahrgang 7 eine eindrucksvolle Reise durch Raum und Zeit – ganz ohne Rakete.

Unter der aufblasbaren Kuppel tauchten die Jugendlichen in die Welt der Sterne, Planeten und physikalischen Phänomene ein. Begleitet von einer interaktiven 360°-Projektion lernten die Schülerinnen und Schüler, wie sich Licht ausbreitet, warum wir Sterne sehen können, wie Tag und Nacht entstehen und welche Kräfte auf Himmelskörper wirken. Dabei wurden auch die Keplerschen Gesetze und die Himmelsmechanik anschaulich erklärt. Leon war fasziniert: „Um vorherzusagen wie sich Planeten und Sterne bewegen, braucht man nur wenige Zutaten: Etwas Gravitation, ein Verständnis zu Kreisbewegungen und noch eine Prise Mathematik.“

Das Angebot war Teil des Physikunterrichts und griff gezielt die Schwerpunktthemen des Physikcurriculums in Jahrgang 7 auf: „Optik“ sowie „Kräfte und Bewegung“. Zahlreiche Schülerfragen wurden direkt beantwortet, etwa: Welches ist der hellste Stern? Wo befinden wir uns in der Milchstraße? Was sind schwarze Löcher?

Florian Kupfer, MINT-Koordinator an der IGS, der das Projekt organisiert und geplant hatte, zeigte sich begeistert: „Astronomie fasziniert alle Altersgruppen und weckt oft die Neugier auf Physik, Chemie und Technik – das ist eine wunderbare Chance, noch mehr Begeisterung für die Naturwissenschaften zu entfachen.“

Die Schulgemeinschaft war so angetan von der Aktion, dass der Förderverein sich bereit erklärte, das Projekt zukünftig zu begleiten. Das mobile Planetarium ist inzwischen fester Bestandteil im Jahreskalender der Gesamtschule – traditionell vor Weihnachten – und soll auch im Schuljahr 2026/2027 wieder Station an der IGS Busecker Tal machen. Lehrkräfte planen, die Erlebnisse nun im Unterricht weiter zu vertiefen, damit der Tag voller Aha‑Momente kein einmaliges Ereignis bleibt.