Tafeln rufen zu Einschulungspatenschaften für sozial benachteiligte Kinder auf

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Tafel-Leiterin Anna Conrad, Ira Burg-Männche (J.H.Fuhr), Emel Costa (Verwaltung Tafel), Nathalie Theiß, Diana El-Hakim und Birgit Göpfert von J.H. Fuhr (v.l.) rufen zu den Einschulungspatenschaften auf.

Unter dem Motto #EinbesondererTag haben die Tafeln in Stadt und Landkreis Gießen auch in diesem Jahr wieder eine Einschulungspatenschaft ins Leben gerufen. Mit der Aktion, die gemeinsam mit dem Spielwarenfachgeschäft J.H. Fuhr geplant und umgesetzt wird, sollen auch in diesem Jahr wieder die Kinder der Tafel-Familien unterstützt werden, die im neuen Schuljahr eingeschult werden. Insgesamt sollen etwa 100 sozial benachteiligte Kinder der Tafel Gießen und 35 Kinder der Tafeln Grünberg und Hungen so bestmöglich für den Schulstart ausgestattet werden. Tafel-Leiterin Anna Conrad hofft, dass erneut viele Privatpersonen und Unternehmen die Aktion mit einer Spende unterstützen.

Wenn ein Kind eingeschult wird, besteht ein großer Bedarf an verschiedenen Schulmaterialien wie Schulranzen, Schultüte, Schulhefte oder Stifte. Und natürlich muss der für Kinder, wie Eltern aufregende Start in die Schulzeit auch durch ein paar Leckereien versüßt werden. Außerdem soll am ersten Schultag auch das Outfit optimal sitzen, um diesen besonderen Tag in schöner Erinnerung zu behalten. Doch sozial benachteiligte Familien stellt dieser Bedarf häufig vor eine große finanzielle Herausforderung. Die Tafeln in Stadt und Landkreis Gießen wollen diese Familien und ihre Kinder daher durch Einschulungspatenschaften unterstützen.

Wer die insgesamt 135 künftigen Einschulungskinder der Tafeln Gießen, Grünberg und Hungen unterstützen möchte, kann bei J.H. Fuhr in der Sonnenstraße gezielt für die Aktion spenden. Die Tafel freut sich über jede Geldspende in die Spendenboxen bei Fuhr oder per Überweisung auf das Konto des Regionale Diakonie, IBAN DE58 5135 0025 0200 5135 08, Verwendungszweck „ein besonderer Tag“.

1 Kommentar

  1. Lieber Artikeleinsteller

    So ganz verstehe ich den Sachverhalt nicht.

    Sie schreiben: (…)

    Wenn ein Kind eingeschult wird, besteht ein großer Bedarf an verschiedenen Schulmaterialien wie Schulranzen, Schultüte, Schulhefte oder Stifte. Und natürlich muss der für Kinder, wie Eltern aufregende Start in die Schulzeit auch durch ein paar Leckereien versüßt werden. Außerdem soll am ersten Schultag auch das Outfit optimal sitzen, um diesen besonderen Tag in schöner Erinnerung zu behalten. (…)

    Ist das gut durchdacht?

    Frage 1:
    Warum Geld sammeln für Leckereien? Süsszeug ist doch für Kinder schlecht und das Geld bei “sozial benachteiligte Familien” dürfte doch für ein paar Äpfel reichen.

    Frage 2:
    “Outfit optimal sitzen” – Verstehe ich nicht. Sollen die Kinder dieser Eltern eine Modeberatung finanziert oder sogar extra Klamotten gekauft werden?

    Frage 3:
    “großer Bedarf an verschiedenen Schulmaterialien wie Schulranzen, Schultüte, Schulhefte oder Stifte” – Das würde ich nicht in einen Topf werfen.
    Schulranzen – Warum rufen sie nicht dazu auf gebrauchte Schulranzen für diese Kinder zu spenden?
    Schultüte – siehe Schulranzen
    Schulhefte oder Stifte – Das sehe ich ein.

    Ich bin zwar Rentner, kann mich aber noch an meine eigene Einschulung erinnern.

    Da ich aus keiner reichen Familie kam, war die Zweitnutzung von Schulranzen und Tüte (Ranzen vom älteren Bruder – Tüte hatte schon die ältere Schwester und dann der Bruder) selbstverständlich. Nur ein oder zwei Kinder von örtlichen Kapitalisten hatten Neuware bekommen.

    Soweit ich mich entsinne war das Alles kein Beinbruch.

    Deshalb meine generelle Frage: Warum heute so ein Geschiss machen?