Neue Ausrüstung für Fußballnachwuchs

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Co-Trainer Matthias Christ (stehend, ganz links), Trainer Andreas Kahlkopf (stehend, zweiter von links), und Betreuerin Natalie Klimczak (stehend, zweite von rechts) freuen sich zusammen mit der D1-Jugend der FSG über die Ausrüstung, die Stephanie Orlik von den Stadtwerken Gießen (stehend, ganz rechts) vorbei gebracht hat.

Im Rahmen ihrer Aktion „Spiel’ Dein Spiel“ unterstützen die Stadtwerke Gießen die FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod mit Trainingsanzügen und Rucksäcken.

Über 230 Kinder und Jugendliche kicken bei der FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod in insgesamt zwölf Mannschaften. Um den dafür nötigen Spiel- und Trainingsbetrieb zu organisieren, braucht es jede Menge engagierte Menschen. Genau darüber verfügt die FSG: Elf lizenzierte Trainerinnen und Trainer sowie 17 Betreuerinnen und Betreuer sorgen für ein abwechslungsreiches und attraktives Programm – ehrenamtlich, versteht sich. Sie fördern und fordern die jungen Sportlerinnen und Sportler in vielerlei Hinsicht und stärken dabei zahlreiche Kompetenzen – technische, taktische, kognitive und soziale.

Titel bei Kreismeisterschaften, erste Plätze bei Pokalwettbewerben und die erfolgreiche Teilnahme an internationalen Turnieren zeigen, dass sich dieser Einsatz auszahlt. Aber eben nicht nur sportlich. Denn die FSG ist nicht nur auf dem Platz aktiv, sondern auch in der Region: Bei der Maifeier in Grünberg, beim Vatertags-Haxenessen in Lehnheim oder am Gyrosstand in Stangenrod packen die Vereinsmitglieder – ob jung oder alt – immer mit an. Soziales Engagement steht bei der FSG hoch im Kurs: So hat die Vereinsjugend bereits kaputte Tore einer Grünberger Gesamtschule repariert, Hilfstransporte für die Ukraine organisiert und Kisten voller Fußballausrüstung an Kinder in Afrika verschickt. „Bei der FSG leben wir Fußball und Gemeinschaft. Natürlich freuen wir uns über jeden Sieg und jedes Tor. Aber zu gewinnen ist nicht alles. Das Miteinander und der Spaß stehen im Vordergrund“, macht Trainer Andreas Kahlkopf deutlich.

Jugendarbeit als Basis
Spielerinnen und Spieler zwischen sieben und neunzehn Jahren bilden die stabile Basis des Vereins, in dem insgesamt 280 Aktive um Tore und Punkte kämpfen. Heißt: Rund 80 Prozent der Mitglieder sind unter 20 Jahre alt. Im Grunde dreht sich bei der FSG alles um die Jugendarbeit. „Genau dieser zentrale Aspekt hat uns davon überzeugt, der FSG ihren Wunsch nach Unterstützung zu erfüllen“, erklärt Stephanie Orlik, bei den Stadtwerken Gießen (SWG) für das Sponsoring zuständig. Im Rahmen der SWG-Aktion „Spiel‘ Dein Spiel“ ließ das Unternehmen dem Verein für die D1-Jugend, trainiert von Andreas Kahlkopf und Matthias Christ, Trainingsanzüge und Rucksäcke im Gesamtwert von rund 1.600 Euro zukommen. „Dass wir mit unserer Bewerbung überzeugen konnten und die neue Ausstattung bekommen haben, freut nicht nur uns, sondern natürlich auch die Jugendlichen, die die Anzüge und Rucksäcke jetzt stolz tragen“, erzählt Andreas Kahlkopf. Die D1-Mannschaft der FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod spielt in der Kreisliga im oberen Tabellendrittel mit, steht im Halbfinale des Kreispokals und belegte den vierten Platz in der Hallenrunde.

Alles geben – von Anfang an
Angefangen hat all das 2009. Seinerzeit stießen die Fußballer des TSV Grünberg zur bereits bestehenden Spielgemeinschaft Lehnheim/Stangenrod und komplettierten das erfolgreiche Vereinstrio. Als neugebildetes Team musste die erste Mannschaft natürlich bei null starten und sich nach oben spielen. Zwei aufeinanderfolgende Meisterschaften ermöglichten schon 2011 den Aufstieg in die Kreisoberliga Gießen/Marburg. Seither spielt die FSG in dieser Spielklasse – länger als alle anderen Mannschaften.

Mit dieser Konstanz dient die erste Mannschaft – wie in vielen anderen Vereinen – als Vorbild für die Nachwuchskicker. Vor allem, was die Einstellung zum Sport, aber auch zum Leben allgemein angeht. „Eines unserer wichtigsten Ziele ist, Werte wie Zusammenhalt, Disziplin, Toleranz und Fairplay zu vermitteln“, bringt es Matthias Christ auf den Punkt. Folgerichtig versteht sich die FSG auch als Ort der Integration. Tatsächlich sind Herkunft oder finanzielle Möglichkeiten kein Kriterium dafür, ob jemand bei der FSG eintreten kann. „Wer Fußball spielen möchte, findet bei uns seinen Platz“, verspricht Andreas Kahlkopf.