Ein Fall für den Tierschutz, wenn es zu viel wird!

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Es ist keine Frage, dass die Familie ihre Katzen liebt und alles tut, was ihnen möglich war. Doch mit Futter und Steicheleinheiten ist es nicht getan.

Ein unkastrierter Kater und eine unkastrierte Katze sorgen dafür, dass in kurzer Zeit die Haltung der Tiere aus dem  Ruder läuft.

Nach einem Kontrollbesuch des Vet. Amtes war die Familie bereit, sich von einigen Katzen zu trennen.

Wir konnten die Mutterkatze mit den vier Kitten, geboren am  18. März, aufnehmen. Eine Katzenmama mit ihrem Wurf benötigt ein Zimmer für sich. Das anzubieten, ist im Tierschutz nicht  immer einfach.

Eine Katzenschutzverordnung für Freigängerkatzen ist schon nicht  zu kontrollieren! Eine solche Verordung für reine Hauskatzen gibt es nicht. Und gerade da- wo kaum eine  Kontrolle möglich ist, geschieht oftmals viel Leid.

Die Familie war sehr einsichtig und bereit, Katzen abzugeben. Vom Amt aus dürfen sie die Kater behalten  mit der Auflage, diese kastrieren zu lassen. Ich sage es einmal so: die Hoffnung stirbt zuletzt.

Es gibt aber noch zwei unkastrierte, weibliche Katzen. Wir haben momentan keine Aufnahmekapazitäten mehr.

Unsere Frage an die Leserinnen und Leser der GZ- wer kann bis zur Vermittlung an eine geeignete Familie zwei Katzenmädchen- unter einem Jahr- bei aufnehmen?

Tierarztkosten werden übernommen!

Wir werden “nicht müde” an alle Katzebesitzer zu appelieren, ihre Katze und Kater kastrieren zu lassen. Die Flut der “aus Versehen” geborenen Katzen wird immer größer und stellt die Tierschutzorganisationen vor unlösbare Aufgaben.

Der Tierschutz kann es “nicht richten”, nur die Katzenbesitzer sind in der Lage, dem großen Elend ein Ende zu bereiten.

Mir dem Finger  auf den Tierschutz zu zeigen, wenn Hilfe aus Platzgründen  nicht gegeben werden  kann, ist leicht!Und ungerecht! Tiere zu halten ist eine große Verantwortung!

Vor Anschaffung eines Vierbeines müssen alle Möglichkeiten in der Familie durchgesprochen werden, die eine Tierhaltung mit sich bringen kann.

Wir bitten alle Tierfreunde  und Tierfreundinnen, uns ein bißchen finanziell  zu unterstützen!

Fünf Katzen  müssen je zweimal geimpft  und gechipt werden, eine mehrmalige Entwurmung ist erforderlich und die Katzemama wird vor Abgabe kastriert.

tieroase-heuchelheim.de,  iluja@gmx.de, Tel.  01782189491

 

Ilse Toth
Seit meiner Kindheit liegt mir der Schutz der Tiere und unserer Umwelt am Herzen. Mein Einsatz für dieses Ziel prägt mein Leben.