Die Pläne für einen Solarpark in Climbach stoßen auf reges Interesse und kontroverse Diskussionen

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Die Pläne für einen Solarpark in Climbach stoßen auf reges Interesse und kontroverse Diskussionen.

Etwa 40 Climbacher Bürgerinnen und Bürger nahmen am Informationsabend der Bürgerinitiative Wald-, Luft- und Lebensqualität Climbach teil.

Die BI-Vorsitzende Ingrid Göbel informierte, dass die Bürgerinitiative 1988 gegründet wurde, um den Bau einer Müllverbrennungsanlage zu verhindern.

Das im Rathaus angeschobene Projekt wurde durch Bürgermeister Sebastian Schwarz bereits am 01.02.2024 im Bürgerhaus Climbach vorgestellt und ausführlich diskutiert. Dem geplanten Vorhaben vorangestellt war ein thematischer Impulsvortrag von Sarah-Maria Schmitt und Erik Hundertmark von der Landesenergieagentur Hessen.

Nachhaltige Energie für Climbach

Die Vorteile der Photovoltaikanlagen sind vielfältig. Sie erfordern eine geringere Anfangsinvestition und erreichen früher ihre Wirtschaftlichkeit. Die Stromgewinnung durch Solarmodule ist flexibel und kann auf verschiedenen Flächen erfolgen – sei es auf Dächern, als Teil von Fassaden, über Parkplätzen oder auf Freiflächen. Auch vertikale Agri-Anlagen in der Landwirtschaft sind denkbar.

Standortdiskussion und Bürgerbedenken

Ein zentrales Argument gegen den Solarpark ist der Standort: Am Ende des Busecker Wegs, auf der Feldgemarkung vor dem Waldrand, soll der Solarpark entstehen. Dieser Standort liegt etwa 600 Meter oberhalb des Ortsrands in südwestlicher Richtung.

Die Stadt Allendorf besitzt beidseits des Busecker Wegs insgesamt elf Hektar Fläche, hauptsächlich Grasland und Acker.

Der Busecker Weg hat für die Climbacher eine identitätsstiftende Bedeutung, und einige Bürgerinnen und Bürger befürchten eine Beeinträchtigung durch den Solarpark.

Chancen und Herausforderungen

Trotz der Bedenken sollten wir die Chancen des Solarparks nicht außer Acht lassen. Eine nachhaltige und saubere Energiequelle für Climbach könnte die Stadt unabhängiger machen und Arbeitsplätze schaffen.

Die transparente Kommunikation mit den Bürgern und eine sorgfältige Planung sind entscheidend, um die Akzeptanz für den Solarpark zu erhöhen.

Vielleicht können Kompromisse gefunden werden, um die Identität des Busecker Wegs zu wahren und gleichzeitig die Vorteile der erneuerbaren Energie zu nutzen.

Der Solarpark in Climbach könnte ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigen Zukunft für unsere Gemeinde sein.

Eine Person, die der Stadtverordnetenversammlung angehört, schlug vor, dass die Bürgerinitiative (BI) alle aufgeworfenen Fragen sammeln solle.

Die BI kann alle Fragen an die Verwaltung oder die Ausschüsse weiterleiten. Die Planung des Solarparks befindet sich noch im Anfangsstadium, daher ist unklar, wann das Thema auf die Tagesordnung gesetzt wird.

Auf dem Beitragsbild (wurde mit KI-generiert) kann man erkennen, dass es möglich ist, Technik und Umweltbelange miteinander zu verbinden.