Der Allgäu-Tirol-Skitrail

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Da ist sie, die Landesgrenze

So nennt sich zum einen eine im Prinzip alljährlich stattfindende Ski-Langlauf-Sportveranstaltung. Jedoch fand sie während der Corona-Pandemie nicht mehr statt und danach wegen Schneemangels auch nicht mehr. So auch dieses Jahr im Januar.

Zum anderen bezeichnet man das diesem Ereignis zugrundeliegende Loipensystem ebenfalls “Allgäu-Tirol-Skitrail”. Es verläuft zwischen Unterjoch, Oberjoch im Allgäu und den Tannheimer-Tal-Orten Schattwald, Zöblen, Tannheim, Haldensee und Nesselwängle, sämtlich in Tirol gelegen. Die direkte Route zwischen Unterjoch und Nesselwängle beträgt ca. 25 km (einfache Strecke). Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Varianten und Erweiterungen.

Meine Route vor etlichen Jahren (wieder einmal gescannte alte Dias) verlief von Unterjoch über Schattwald und Zöblen nach Tannheim und auf demselben  Weg wieder zurück. Von Unterjoch geht es gleich die größte Steigung auf den etwa 275 m höher gelegenen höchsten Punkt der Tour.

Blick vom Scheitelpunkt auf den Iseler (rechts), den Hausberg von Oberjoch
eine kurze Rast war fällig
dito, aber andere Hütte, wie an den Schindeln zu sehen
überall geht es zur Landesgrenze!
das sieht schon anders aus
Da ist sie, die Landesgrenze
bei Schattwald
dito
dito
leichter Dampf steigt über der Vils auf. Rechts die Loipenspur
Bei Zöblen. Die Spur führt eben durchs Tannheimer Tal. Ganz hinten die Rote Flüh
Der Wendepunkt ist erreicht: Feldkreuz bei Tannheim

Zur Heimfahrt nach Kempten wählte ich die Jochstrasse/Oberjochpass über Oberjoch, Hindelang, Sonthofen und die B19. Eine andere Variante wäre Oberjoch, Unterjoch, Jungholz, Wertach, Haslach zur A7.

Blick von der “Kanzel” der Jochstrasse
dito

 

 

Kurt Wirth
Ex-Gießener, Weltbürger, Bürgerreporter seit 2012, interessiert an Natur, Wandern, (Inlands-)Reisen, aber auch an Geschichte, Zeitgeschichte, Politik.