Missverständnisse und Klärungen: SG Climbach, Weiberfasching und die Rolle des Bürgerhauses

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Die SG Climbach hat in einer Pressemitteilung vom 23.11.2023, die in der Gießener Allgemeine veröffentlicht wurde, überraschend angekündigt, dass der Weiberfasching dieses Jahr nicht stattfinden wird.

Diese Nachricht hat sowohl die Bürger*innen als auch Paola Amorelli, die Wirtin des Bürgerhauses, erstaunt und verwundert.

Paola Amorelli und Ugo Cortazzo leiten seit dem 1. August 2000 mit großer Leidenschaft und Freude die Gaststätte des Bürgerhauses.

In den mehr als 23 Jahren ihrer Tätigkeit haben sie verschiedene Vereine, wie den Gesangsverein und den Seniorenverein, sowie die Bürger*innen mit Hingabe und Freude bewirtet.

Dank des hervorragenden Speisenangebots von Küchenchef Ugo Cortazzo und der freundlichen, kommunikativen Art des Teams hat sich die Zahl der Gäste stetig erhöht.

Das Team konnte viele neue Kunden und Freunde gewinnen, und das Ehepaar spürt, dass sich die Gäste bei ihnen wohlfühlen.

Die SG Climbach behauptete in ihrer Mitteilung, dass ihnen keine Räumlichkeiten für ihre Veranstaltung zur Verfügung gestellt würden.

Allerdings hat Frau Amorelli in einem Gespräch mit dem Verein und dem Bürgermeister klargestellt, dass der Saal und die Nebenräume von der SG genutzt werden können, vorausgesetzt, die Bewirtung erfolgt in Eigenregie durch die SG.

Lediglich die Gastwirtschaft kann an dem geplanten Veranstaltungstag nicht zur Verfügung gestellt werden.

In der Vergangenheit hat das Bewirtungsteam des Bürgerhauses bemerkt, dass bei der Veranstaltung des Weiberfaschings eigene Getränke mitgebracht und konsumiert wurden.

Als die Mitarbeiter dieses Frau Amorelli berichteten, war sie konstatiert und sprachlos, insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Veranstaltung des Weiberfaschings in der Vergangenheit immer gemeinsam und ohne größere Disharmonie durchgeführt wurde.

Es wäre im Interesse aller Bürger*innen in Climbach und darüber hinaus, wenn zukünftig ein offener und respektvoller Dialog auf Augenhöhe stattfinden würde.

Dies könnte dazu beitragen, die Tradition des Weiberfaschings wiederzubeleben und die Bewirtung durch das Bürgerhausteam fortzusetzen.

Es ist wichtig, dass alle Stimmen gehört werden und dass alle gemeinsam daran arbeiten, alle Diskrepanzen auszuräumen, um die Veranstaltung in Zukunft wieder stattfinden zu lassen.