Von Weilburg nach Aumenau 20 km auf dem Lahnwanderweg zurückgelegt

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Zu dieser Etappe traf sich nur eine kleine Gruppe, um den Lahnwanderweg von Weilburg nach Aumenau zu erkunden.

Nach den kulturellen Sehenswürdigkeiten auf den letzten Strecken war jetzt Natur pur und Ruhe angesagt. Treppab führte der Weg vom Denkmal in Weilburg und über den Ernst-Dienstbach-Steg zur Lahn. Ursprünglich war dieser Steg als hölzerne Wasserleitungsbrücke im Jahr 1706 gebaut, ein echtes Highlight. An Stelle des Ernst-Dienstbach-Stegs befand sich ursprünglich die „Rothe Brücke“, die die Wasserversorgung Weilburgs gewährleistete. Im 17. Jahrhundert verlief die Weilburger Wasserversorgung durch Bleirohre, die im Bett der Lahn lagen. In der Regierungszeit von Graf Johann Ernst (1675 bis 1719) wurde die Wasserversorgung Weilburgs modernisiert und ausgebaut.

Im Wald konnte man das Eschenbörnchen, eine eingefasste Quelle betrachten.

Auf Waldwegen fernab der Lahn erreichte man einen Aussichtspunkt. Hier hatte man einen Blick auf den Campingplatz von Gräveneck mit seinen Tippi-Zelten. Auf den Lahnhöhen genießt man herrliche Ausblicke.

Im Bereich des einstigen Bergarbeiterdorfes Falkenbach befindet sich die Lahnschleuse Fürfurt an einem Schleusenkanal, mit der zwei Lahnwehre umgangen werden. Sie steht unter Denkmalschutz. Nach 20 km war das Ziel Aumenau erreicht.

Pfarrer Norbert Heide erzählte in seiner Andacht von einem Mann, der Gott Woche um Woche darum bittet, einmal im Lotto zu gewinnen. Gott antwortet ihm: Gib mir doch auch einmal eine Chance und kauf dir endlich ein Los.

So meinen manche Menschen, wenn sie Gott um etwas bitten, kann er diesen Wunsch so einfach erfüllen, aber man muss auch selber etwas dazu beitragen. Hilf dir selbst, so hilft dir Gott.

Die nächste Etappe auf dem Lahnwanderweg führt am Samstag, den 9. September 2023 von Aumenau nach Villmar (ca. 13 km). Treffpunkt ist um 7.40 Uhr am Bahnhof Grünberg. Nähere Informationen bei Pfarrer Norbert Heide, Tel. 0173/9807029.