Dreistündiges Open-Air-Konzert der Band „Paddy goes to Holyhead“ in der “Burg Grüningen”

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"Paddy goes to Holyhead" im Volldampf Modus auf der Bühne im Grüninger Burghof

Pohlheim – Der 160. Geburtstag des Adam Isheimischen Gesangvereins Grüningen und der 100. Geburtstag des Gesangvereins Eintracht Grüningen sowie der Zusammenschluss beider Vereine wurde am Samstagabend mit einem dreistündigen Open-Air-Konzert der Band „Paddy goes to Holyhead“ prächtig in der Grüninger Burg gefeiert.

Die Vereinsvorsitzende Annette Toalster begrüßte neben den Gästen, die den Burghof füllten, besonders die Band „Paddy goes to Holyhead“ aus Darmstadt, die 1988 von Paddy Schmidt gegründet wurde und in diesem Jahr ihren 35. Geburtstag feiert.

„Eintracht Adam Isheim“ machte den Besuchern anlässlich der Geburtstagsfeiertage ein ganz besonderes und einmaliges Geschenk – der Eintritt zum Konzert war frei.

viele Konzertbesucher im Burghof

Nach 35-jähriger Bühnenerfahrung brauchte keiner der Musiker/Musikerinnen ein Notenblatt und so legten sie mit „Volldampf“ los. Viele Lieder wurden von den „Paddies“ selber komponiert und getextet und so waren auch Klassiker im Programm, die andere Bands ebenso gerne spielen, wie zum Beispiel „Far away, Here’s to the People, The Titanic, Doolin oder A Last Song“.

die virtuose Almut Riter mit der “Harmonika”
der lustige Uwe “Uhu” Bernd mit Bass und Gesang

Insgesamt umfasste ihr abendliches Programm annähernd dreißig Titel. Bei der Ansage von „Dirty old Town“ versicherte Paddy Schmidt, dass damit keinesfalls Grüningen gemeint wäre, sondern eher eine Stadt im Rhein-Main-Gebiet. „In Irland ist es eine Stadt, wo drei Häuser stehen. In Grüningen gibt es mehr Häuser und Grüningen ist eine schöne Stadt“, lobte „Paddy“ den Pohlheimer Stadtteil. Das Publikum jubelte und sang die nächsten Lieder mit Begeisterung mit.

Paddy Schmidt, Gesang und Mundharmonika

Mit wechselnden Instrumenten sorgten vor allem Paddy mit Gitarre, Mundharmonika und „Tin Whistle“ ebenso wie seine virtuose Begleiterin Almut Ritter mit Geige, Harmonika und „Tin Whistle“ für eine besondere akustische Instrumentierung und hohes Niveau der Musik. Daneben noch der lustige Uwe „Uhu“ Bender mit unverwechselbaren Bassklängen und Gesang.

vier “Tin Wistles”, zwei Musiker

Höhepunkt war dabei das gleichzeitige Spiel von vier „Tin Whistles“ durch Paddy Schmidt und Almut Ritter.

Mit untergehender Sonne entwickelte sich im Burghof eine wunderbare „Party-Stimmung“ und innerhalb der hohen Mauern fühlten sich alle Feiernden wie in einem „Castle“ auf der grünen Insel mitten im Atlantik. Bei mitreißenden Trinkliedern wurde begeistert geklatscht oder bei den keltischen Folk-Songs eher andächtig zugehört. Als sich das Konzert dem Ende zuneigte, riefen die Zuhörer immer wieder das „Zauberwort Zugabe“. Es klappte mehrmals und so dauerte das Konzert etwas länger,

Dämmerung in der Burg

bis nach der Dämmerung die Dunkelheit folgte.