Young Dolphins Marburg wollen am Maifeiertag Klassenerhalt feiern

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Jasmin Weyell (am Ball) will mit den Young Dolphins am Maifeiertag gegen Lichterfelde mit Magdalena Landwehr den Klassenerhalt feiern. Foto: Stefan Tschersich

Siegen, oder siegen und rechnen

Toyota 2. Damen-Basketball-Bundesliga Nord, Playdowns:
Young Dolphins Marburg – TuS Lichterfelde (Montag, 01.05.2023, 14.30 Uhr, Georg-Gaßmann-Halle).

Matchball für die Young Dolphins. In den Playdowns der 2. Liga Nord wollen die Marburgerinnen (Bilanz 3:3) mit einem Sieg im letzten Heimspiel der Saison den Klassenerhalt vorzeitig klarmachen, und den für Braunschweig (4:3). Für Marburgs Gegner, den TuS Lichterfelde (3:4), würde dies den Abstieg in die Regionalliga bedeuten. Doch die Gastgeberinnen sind gewarnt.

Zwei der drei bisherigen Partien in der laufenden Runde haben die Young Dolphins gegen die Berlinerinnen knapp gewonnen (67:64 und 77:76), das jüngste Duell vor drei Wochen in der Hauptstadt ging allerdings glatt in die Hose (49:69).

Doch Marburgs Trainer Tim Michel ist sich sicher, dass seine Schützlinge aus der Klatsche gelernt haben. Schon eine Woche später zeigten sich die Young Dolphins beim 68:51-Heimsieg gegen Braunschweig stark verbessert.

Michel: Müssen von Anfang an dagegenhalten 

„Es ist ganz gut, wenn wir uns das Spiel in Lichterfelde nochmal in Erinnerung rufen“, sagt Michel: „Wenn wir wie damals ohne Energie, ohne Power und ohne Leidenschaft spielen, werden wir nicht bestehen.“ Vorige Woche unterlag TuSLi erst quasi in letzter Sekunde gegen Braunschweig und muss nun in Marburg gewinnen: Dann hätten sie den Klassenerhalt geschafft, ansonsten wäre ihr Abstieg besiegelt.

Und der Young-Dolphins-Coach warnt: „Sie werden alles zeigen, was sie haben. Da müssen wir von Anfang an mit Energie dagegenhalten und einen guten Fight liefern.“ Allerdings sei er aufgrund der Trainingswoche zuversichtlich, dass seine Spielerinnen voll konzentriert ins Spiel gehen. Und die Heimserie mit fünf Siegen am Stück sei zusätzliche Motivation.

Letzte Chance für Lichterfelde

Während es für Marburgs Gegner ein Alles-oder-nichts-Spiel ist, hätten die Gastgeberinnen selbst bei einer Niederlage am Maifeiertag noch eine letzte Chance. Je nach dem, wie hoch eine Niederlage gegen Lichterfelde ausfallen würde, würde in der abschließenden Partie in Braunschweig am 6. Mai allerdings unter Umständen nicht nur gewonnen werden, sondern mit einem bestimmten Vorsprung.

Dann hätten nämlich alle drei Mannschaften die selbe Bilanz (4:4), und es käme auf die Korbdifferenz an. Stand jetzt: Lichterfelde +31, Marburg -14, Braunschweig -17. Mit einer Niederlage gegen TuSLi würde Marburgs Wert sich auf jeden Fall verschlechtern.

Doch hat Tim Michel das „Ziel, uns bei unserem letzten Heimspiel mit einem Sieg von unseren Zuschauern zu verabschieden. Das würde allen Beteiligten gerecht: dem Team, dem Staff, den Helfern und den Fans. Und wenn wir die selbe Energie wie zuletzt gegen Braunschweig zeigen, dann haben wir sehr, sehr gute Chancen“.

(von Marcus Richter)

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