Hüttenberger Feuerwehrleute spenden Blut

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Jeden Tag werden in Deutschland rund 15.000 Blutspenden benötigt, um Menschen in kritischen Situationen schnell helfen zu können – nach Unfällen, bei Operationen oder in der Krebstherapie. Corona und die z.Zt. herrschende Grippewelle hat die Bereitschaft Blut zu spenden sehr dezimiert, es fehlt Spenderblut.

Diese Tatsache griff der Vorsitzende der Hüttenberger Feuerwehr Manfred Adam auf. Schnell waren mehrere Einsatzkräfte bereit beim Blutspendetermin des DRK Blutspendedienst Baden-Württemberg/Hessen in Langgöns Blut zu spenden. Aber auch die Einsatzkräfte konnten durch einige Krankheitsausfälle schließlich nur mit 7 Spendern in Langgöns antreten. Darunter waren allerdings auch 3 Erstspender. Martin Goy, DRK Ortsvereinsvorsitzender von Hüttenberg und ebenfalls Mitglied in der Feuerwehr, gesellte sich zu den Feuerwehrleuten. Er spendete zum 100. Mal Blut und wurde vom Blutspendedienst besonders geehrt.

Die Referentin Spenderbindung vom DRK, Almut Roth (Frankfurt) dankte den Hüttenberger Feuerwehrleuten für die Idee, gemeinschaftlich als Gruppe, Blut zu spenden. Dem Dank schließte sich der Langgönser DRK Ortsvereinsvorsitzender Jürgen Schalwat an. Die Feuerwehrleute versprachen, dass man versucht, die Aktion im kommenden Jahr nochmals mit mehr Spendern zu wiederholen.

v.l. Jürgen Schalwat, Almut Roth, Manfred Adam, ganz rechts Martin Goy mit der 100. Blutspende
Erstspender -alles ok!