Bienen, Käfer, Schmetterlinge und weitere Insekten fanden reichlich Nahrung.

181

Für Insekten aller Art wurde der `Tisch` in diesem  Sommer reichlich gedeckt.  Weil die Sonne oft und fast unaufhörlich schien, blühten viele Pflanzen prächtig.  Aus diesen Blüten wiederum sammelten – besonders die fleißigen Honigbienen – ihren  Nektar und Pollen und brachten sie dann in ihre Bienenstöcke.

Nach Auskunft eines mir bekannten NABU-Mannes, der selbst einige Bienenstöcke besitzt, sei die Honigernte dieses Jahr um einiges besser gewesen als im Jahr zuvor.  Er betonte, dass u.a. die angelegten Blühflächen in den Feldfluren bereits ihre Wirkung zeigen und ganz wichtig: Die Artenvielfalt erhalten bleibt.

Bei meinen Radtouren durch unsere nahe Region – unternahm ich öfters kurze Fotohalte um die mit Insekten besetzten Blütendolden nah abzulichten.  Für einen Naturliebhaber `m. W.` immer wieder ein Augenschmauß – Gottes erschaffene Natur, unter – besser vor – die Lupe zu nehmen.

Wünsche viel Freude an meiner Bilderreihe.

Heiner Klose – Schwedendorf Grünberg

Unsere Hausblumen, rund ums Schwedenhaus waren bei den Insekten heiß begehrt.
Diese Hummel hatte ich angelockt – baldigst flog sie wieder davon – um auf auf Nahrungssuche zu gehen.
Sumpf-Greiskraut (Compositae)
Unser Sommerflieder (Buddleja) blühte wieder fantastisch und lockte viele Arten von Insekten an.
Kleiner Fuchs (Aglais urticae) läßt sich`s auf einer Vanilleblume schmecken.

Den ganzen Sommer standen die Taubenschwänzchen (Macroglossum …) vor den Blüten und rollten ihren langen Rüssel aus, um Nektar zu tanken. Nicht einfach zu fotografieren – ihre braun-gelben Flügel schlagen so schnell, dass sie fast unsichtbar werden …
… die großen Schuppen am Hinterleibsende wirken wie ein Vogelschwanz, und deshalb heißt der kleine graue Schmetterling >>Taubenschwänzchen<<.
Eine Augenweide – der Marienkäfer auf unserem >>Buddleja<< weiß wo ER sich was holen kann.
Ein Kaminroter Zylinderputzer (Myrtaceae) – der im verg. Jahr, an unserer Hauswand, prächtig blühte.
Im hinteren Teil des Schwedendorfs stehen auf einem Erdwall jede Menge von Naturkräutern, die sich selbst ausgesät haben. Eines schöner wie das Andere! Hier eine fast ausgeblühte >>Wilde Karte<< (Caprifoliaceae).

 

… jedes Jahr ein Hingucker, die Blühflächen im Feldflur zw. Lindenstruth / Harbach. Die Großblumige Margerite und viele andere Nektarspende Feldblüher.

>>Kleine Fuchs<< auf einer >>Verschiedenblättrigen Kratzdiestel …
… hier das >>Tagpfauenauge<< (Inachis io)
… ein wahrer Augenschmaus! –  das Tagpfauenauge.
… hier ein >>Großes Ochsenauge<< (Maniola jurtina)
Ein besonderer Anziehungspunkt für Insekten, die Feldsonnenblume.

 

Das wars wiedermal – nächster Beitrag in Vorbereitung.

Allen ein angenehmes Wochenende – Heiner Klose