Musikalische Weltreise mit der Orgel

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Bild: Kirchenvorstandvorsitzender Albert Mehl, Dr. Walter Hilbrands, Dekanatskantorin Beatrix Pauli, Waldemar Mosebach, Pfarrer Matthias Bubel, Patrick Dörhöfer (von links)

Holzheim – Zur musikalischen Reise um die Welt lud Pfarrer Matthias Bubel die zahlreichen Besucher der Abendvesper in der Evangelischen Kirche Holzheim am Samstagabend ein.

Pfarrer Matthias Bubel

Dekanatskantorin Beatrix Pauli, Dr. Walter Hilbrands, Waldemar Mosebach und Parick Dörhöfer waren die musikalischen Reiseleiter und ließen sehr qualifiziert „Die Königin der Instrumente“ mit ihrem klangvollen tonalen Fundus von dem höchsten Flötenton bis zum tiefsten Bass sowohl in Dur als auch in Moll erklingen. Als „Lückenfüller“ erschien bei jedem Wechsel der Organisten der Holzheimer Kirchenvorstandsvorsitzende Albert Mehl und erläuterte mit launigen Beiträgen, Hintergrundwissen zur Holzheimer Orgel.

Kirrchenvorstandsvorsitzender Albert Mehl

„Die heutige Orgel wurde 1968 von der Licher Firma Förster& Nicolaus eingebaut. Die alte Orgel hatte mit 137 Jahren ein biblisches Alter erreicht. Orgelkenner gehen davon aus, dass Orgeln so 100 bis 120 Jahre halten. Die aktuelle Orgel verfügt über 13 Register mit insgesamt 986 Pfeifen. “Wir beabsichtigen ein neues Trompeten-Register einbauen zu lassen, um für ein kräftiges, sonores Fundament im Pedal zu sorgen,“ teilte Mehl mit und bat dafür um Spenden.

Dr. Walter Hilbrands

Dr. Hilebrands zog als erster der vier Organisten alle Register und brachte damit ein ganzes Orchester jubilierender Orgelpfeifen zum Klingen.

Waldema Mosebach

Es folgte der „Hausorganist“ der Holzheimer Orgel, Waldemar Mosebach. Mit leisen besinnlichen Tönen von Johann Sebastian Bach „streichelte“ er die Trommelfelle der Zuhörer.

Dekanatskantorin Beatrix Pauli

Beatrix Pauli zauberte anschließend mit flinken Fingern schnelle Läufe auf der Klaviatur und präsentierte zum Genuss für die lauschenden Gäste die hohen Töne der Orgel in ihrer Vielfalt.

Patrick Dörhöfer

Zum Abschluss der Abendvesper spielte der jüngste im Quartett der Organisten, Patrick Dörhöfer. Mit bekannten Filmmusiken zeigte Dörhöfer an der Orgel: „Ja, sie kann auch modern, ohne jeglichen elektronischen Firlefanz. Der Sound, einfach Klasse!“ Zum Schluss der musikalischen Reise nahm Dörhöfer mit seinem „Orgel Space Sound“ die begeisterten Zuhörer mit in den Weltraum. Nach dieser „musikalischen Erdumrundung“ endete das Konzert mit „Also sprach Zarathustra“, einer sinfonischen Dichtung von Richard Strauß und mächtig viel Applaus für die Organisten und Moderatoren.