VHC Grünberg wanderte bei Neuschnee auf der Homberger Geotour

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Am 3. April wanderte der Grünberger VHC mit 12 Teilnehmer:innen auf der Geotour in Homberg (Ohm). Vom Friedhof aus ging es an der Gesamtschule vorbei zum Hohen Berg hinauf und über die alte Klinik durch die Kirschenallee, an uralten Linden entlang zum Aussichtspunkt am Basaltsteinbruch. Hier gab es eine Trinkpause und nachdem alle einen Blick in die Tiefe geworfen hatten, einige Infos von Wanderführerin Ingrid Jung zu dem größten Basaltsteinbruch in Mitteleuropa. Anschließend wanderte die Gruppe hinüber zur Nieder-Ofleidener Grillhütte an den dicken Steinen.

Nach einer Rast führte die Wanderung durch den Handsteinsgraben, auch Felsenmeer genannt. Hier hieß es aufpassen, da die Landschaft über Nacht tief verschneit war.

Am “Türmchen”, der im 2. Weltkrieg genutzten Flugwache, konnte man bis zum Hoherodskopf blicken. Nach einer Strecke durch die “Wegelchen” mit ihren Gärten unterhalb der Altstadt ging es anschließend durch die Altstadt, wo der Weg der Gruppe einen Blick auf das schöne Fachwerkrathaus bot und sie dann auf den Spuren der ehemaligen Stadtmauer am ältesten Steinhaus und Brauhausturm vorbei zur (leider geschlossenen) Stadtkirche aus dem 12. Jahrhundert führte.

Auf Naturpfaden um den Schlossberg herum stieg man zum Schloss hinauf. Am Waldboden mußte sich der Lerchensporn zurück durch den Schnee kämpfen. An einigen Stellen, wo der Schnee schon geschmolzen war, kam den Wanderern ein zarter Duft dieser schönen Waldblume entgegen.

Im Schlosscafé wurde die Gruppe von den Schloßpatrioten mit leckerem, selbstgebackenem Kuchen erwartet und mit einer Führung durch die schon renovierten Räume im 1. Stock und den schönen Garten belohnt, bevor sie durch die Marktstraße zurück zum Parkplatz ging.

(Ingrid Jung/Friederike Westerholt)