fastenZEITraum, Klimaflucht und Klimagerechtigkeit, Friedensgebet

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Improvisation traditionell: Markus Wach, Debasish Ganguly und Stephan Pussel im fastenZEITraum am 19. März
Improvisation traditionell: Markus Wach, Debasish Ganguly und Stephan Pussel im fastenZEITraum am 19. März
  • Zweite Halbzeit der #fastenZEITraum-Konzertreihe – immer samstags 17 Uhr
  • Klima-Workshop Klimaflucht am 28. März 2022
  • Friedensgebet Donnerstag, den 24.und 31. März um 19:30 Uhr

Elektronisch und traditionell

Eine erfolgreiche erste Halbzeit ist vorbei im fastenZEITraum – dem Forum für Neue Improvisierte Musik, gefördert durch das Kulturamt der Stadt Gießen und den Musikfonds e.V. Inspirierende Erfahrungen, mal traditionell, mal experimentell prägten die bisherigen drei abwechslungsreichen und spannenden Konzerte, ob elektronisch, akustisch oder perkussiv, von sphärischen Klängen, elektronischen Verzerrungen bis hin zu indischer Weltmusik.

“Frankfurter Schule”

Die zweite Halbzeit an den kommenden drei Samstagen gestalten drei hochkarätige Ensembles der Neuen Improvisierten Musik. Den Auftakt macht am kommenden Samstag, den 26. März um 17 Uhr, das Improvisationsensemble der KunstKulturKirche Allerheiligen aus Frankfurt. Richard Millig (Orgel), Camilo Bornstein (Flöten), Nefeli Galani (Viola) und Nathan Watts (Violoncello) bringen eine bunte Vielfalt an musikalischen Möglichkeiten mit: Live-Elektronik, elektronisches Zuspiel, selbstgebaute Instrumente, etc.

Hochkarätige Ensembles der Neuen Musik

Ein Heimspiel bestreitet der GIESSEN IMPROVISERS POOL mit Frank Rühl (e-Gitarre), Nils Hartwig (Klarinette) und Georg Wolf (Bass) am Samstag, den 2. April. Von »elliptischen Kurven« erzählt die Musik von Evelin Degen (Flöte) und Matthias Geuting (Orgel), Mitglieder des e-Mex Ensemble (Köln/Essen) zum Abschluss der fastenZEITraum-Reihe am 9. April. Flöte und Orgel treten in einen konzentrierten Dialog mit live-elektronisch Klängen. Musikalische Vergleichspunkte aus der Vergangenheit (Georg Philipp Telemann, Girolamo Frescobaldi) treten hinzu. Erweitert wird das Konzert durch Video-Installationen.

Evelin Degen und Matthias Geuting sind am 9. April zum Abschluss der fastenZEITraum-Reihe zu Gast.
Evelin Degen und Matthias Geuting sind am 9. April zum Abschluss der fastenZEITraum-Reihe zu Gast.

Klimaflucht und Klimagerechtigkeit

Am Montag, den 28. März um 18 Uhr, findet in der Kulturkirche im Rahmen der Wanderausstellung KLIMAFLUCHT der Deutschen Klimastiftung ein Workshop statt. Die beiden Referenten Yusri Mohammed (Irak) und Abbigel Sadhu (Indien) stellen ihr jeweiliges Herkunftsland vor. Anschließend werden die Themen „Klima-Flucht & Klima-Gerechtigkeit“ von mehreren Seiten und insbesondere aus Perspektiven des globalen Südens beleuchtet.

Sowohl im Irak als auch in vielen anderen Ländern insbesondere des globalen Südens sehen sich die Menschen großen klimawandelbedingten Herausforderungen gegenüber. Seien es 55 Grad Celsius im Schatten oder sei es der jahrelang ausbleibende Regen. Dennoch werden Menschen, die vor den Klimaveränderungen in ihrer Heimat fliehen nicht als Flüchtlinge anerkannt.

Initiative Klimagesichter
Initiative Klimagesichter

Yusri Mohammed und Abbigel Sadhu studieren an der Universität Kassel, u.a. Umweltingenieurwesen. Im Rahmen der Initiative KlimaGesichter wurden sie als Referenten für den pädagogischen Einsatz geschult. Die Teilnahme an dem Workshop ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten unter www.kulturkirche-giessen.de

Die Wanderausstellung KLIMAFLUCHT ist noch bis zum 20. April jeweils samstags von 18-19 Uhr, sonntags, 17-18 Uhr sowie montags bis donnerstags 10-12 Uhr zu besichtigen.

Wanderausstellung Klimaflucht vom 12.3.-20.4.22 in St. Thomas Morus
Wanderausstellung Klimaflucht vom 12.3.-20.4.22 in St. Thomas Morus

Friedensgebet

Zu einem Friedensgebet in der Kulturkirche St. Thomas Morus laden Thomas Ransbach und Jakob Handrack an diesem und kommenden Donnerstag, den 24. und 31. März um 19:30 Uhr in Gedenken an die Opfer von Krieg und Terror.

Kulturkirche Gießen
Die Kulturkirche St. Thomas Morus beeinflusst das Zwischenmenschliche, ermöglicht Beziehungen und erweitert Perspektiven. - kreativ sein, in Dialog treten, miteinander reden.

1 Kommentar

  1. Randbemerkung zu Ihrer irreführenden Verwendung des Begriffs “Frankfurter Schule” *:

    Der Begriff wird seit Jahrzehnten eindeutig für eine bestimmte philosophische und / oder politische Richtung verwendet.

    Ich kann es ja verstehen, dass dem bürgerlichen Block diese Richtung überhaupt nicht passt. Der Versuch durch “Etablierung von irgend etwas Anderes” diese Wahrheiten zu verwässern, der wird scheidern.

    Lieber Artikeleinsteller; warum “fahren sie auf so einen Sch…… ab” ?
    Warum lassen sie sich in eine solche anti-linken Kampagne einspannen?

    * im Internet finden sie viele Seiten dazu; einfach das Stichwort in eine Suchmaschine ihrer Wahl eingeben